Busch-Wächter® | Busch-Komfortschalter®

64762-xxx, 64764-xxx | 64765-xxx

64762-xxx
180 flex, Komfort Sensor mit Selectlinse

64764-xxx
180 flex, Komfort Sensor mit Multilinse

64765-xxx
flex Bedienelement Bewegungssensor mit Orientierungslicht

 

 

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Externer Taster

 

Grafik 17

Hinweis

Die folgenden Parameter sind nur verfügbar, wenn unter „Gerätekonfiguration - Bewegungsmelder“ das Kontrollkästchen „EXT“ aktiviert ist.

 

Kommunikationsobjekt freigeben

 

Externer Taster

 

Optionen:

Nein

 

Ja

    Nein

    Es ist kein separates Objekt „Externer Taster“ vorhanden.

    Ja

    Es wird ein 1-Bit Kommunikationsobjekt (Eingang) „Externer Taster“ freigegeben. Über dieses Objekt ist es möglich, den (Ausgangs-)Zustand des Melders mit Hilfe eines 1-Bit Telegramms manuell zu verändern. Es wird insbesondere in der Betriebsart „Automatisches Einschalten“ zum Ausschalten und in der Betriebsart „Automatisches Ausschalten“ zum Einschalten verwendet.

 

Externer Taster schaltet ein mit

 

Optionen:

Ein-Telegramm

 

Aus-Telegramm

    Ein-Telegramm

    Der Melder wird mit einem 1-Telegramm aktiviert und mit einem 0-Telegramm deaktiviert.

    Aus-Telegramm

    Der Melder wird mit einem 0-Telegramm aktiviert und mit einem 1-Telegramm deaktiviert.

 

Umschaltung manueller Betrieb

 

Optionen:

Nein

 

Ja

    Nein

    Es gibt kein separates Objekt „Umschaltung manueller Betrieb“.

    Ja

    Es wird ein 1-Bit Kommunikationsobjekt (Eingang) „Umschaltung manueller Betrieb“ aktiviert. Mit dieser Funktion kann die automatische Funktion des Melders gesperrt werden. Ist dies der Fall, so kann die Beleuchtung nur über den externen Tastereingang geschaltet werden.

 

Manueller Betrieb wird aktiviert mit

 

Optionen:

Ein-Telegramm

 

Aus-Telegramm

Der Parameter ist nur verfügbar, wenn „Umschaltung manueller Betrieb“ aktiviert ist.

    Ein-Telegramm

    Mit einem 1-Telegramm wird der Melder deaktiviert und mit einem 0-Telegramm aktiviert.

    Aus-Telegramm

    Mit einem 0-Telegramm wird der Melder deaktiviert und mit einem 1-Telegramm aktiviert.

 

Dauerbetrieb Ein [max 24 h]

 

Optionen:

Nein

 

Ja

    Nein

    Es gibt kein separates Objekt „Dauerbetrieb Ein [max. 24h]“.

    Ja

    Es wird ein 1-Bit „Dauerbetrieb Ein [max. 24h]“-Kommunikationsobjekt (Eingang) aktiviert. Der Melder kann über die Option deaktiviert und der Wert für Einschalten ausgesendet werden. In diesem Fall ist nur eine manuelle Bedienung über das Objekt „Externer Taster“ möglich.
Der Melder setzt sich nach 24 Stunden automatisch in den Zustand vor der Aktivierung des Dauerhaft-Ein-Zustands selbstständig wieder zurück.

 

Dauerbetrieb Ein wird aktiviert durch

 

Optionen:

Ein-Telegramm

 

Aus-Telegramm

Der Parameter ist nur verfügbar, wenn „Dauerbetrieb Ein [max 24 h]“ aktiviert ist.

    Ein-Telegramm

    Dieser Modus wird mit einem 1-Telegramm aktiviert und mit einem 0-Telegramm deaktiviert.

    Aus-Telegramm

    Der Modus wird mit einem 0-Telegramm aktiviert und mit einem 1-Telegramm deaktiviert.

 

Grafik 17

Hinweis

„Dauerbetrieb AUS [max 24 h]“ und „Dauerbetrieb EIN [max 24 h]“ sind zwei voneinander unabhängige Funktionen und werden über getrennte Objekte abgebildet.

 

Dauerbetrieb Aus [max 24 h]

 

Optionen:

Nein

 

Ja

    Nein

    Es gibt kein separates Objekt „Dauerbetrieb Aus [max. 24h]“.

    Ja

    Es wird ein 1-Bit „Dauerbetrieb Aus [max. 24h]“-Kommunikationsobjekt (Eingang) aktiviert. Der Melder kann über die Option deaktiviert und der Wert für Ausschalten ausgesendet werden. In diesem Fall ist nur eine manuelle Bedienung über das Objekt „Externer Taster“ möglich.
Der Melder setzt sich nach 24 Stunden automatisch in den Zustand vor der Aktivierung des Dauerhaft-Aus-Zustands selbstständig wieder zurück.

 

Dauerbetrieb Aus wird aktiviert durch

 

Optionen:

Ein-Telegramm

 

Aus-Telegramm

Der Parameter ist nur verfügbar, wenn „Dauerbetrieb Aus [max 24 h]“ aktiviert ist.

    Ein-Telegramm

    Dieser Modus wird mit einem 1-Telegramm aktiviert und mit einem 0-Telegramm deaktiviert.

    Aus-Telegramm

    Der Modus wird mit einem 0-Telegramm aktiviert und mit einem 1-Telegramm deaktiviert.

 

Grafik 17

Hinweis

„Dauerbetrieb AUS [max 24 h]“ und „Dauerbetrieb EIN [max 24 h]“ sind zwei voneinander unabhängige Funktionen und werden über getrennte Objekte abgebildet.

 

Status Dauerbetrieb Ein/Aus

 

Optionen:

Ja

 

Nein

Der Parameter ist nur verfügbar, wenn „Dauerbetrieb Ein [max 24 h]“ und/oder „Dauerbetrieb Aus [max 24 h]“ aktiviert ist.

    Ja

    Für jeden aktivierten Dauerbetrieb gibt es ein separates Objekt, das ein Ein-Telegramm sendet, wenn die Funktion aktiviert wird und ein Aus-Telegramm sendet, wenn die Funktion wieder deaktiviert wird.

    Nein

    Es gibt keine separaten Statusobjekte für die unterschiedlichen Dauerbetriebe.

 

 

Installation, Inbetriebnahme und Wartung

Die Installation, Inbetriebnahme und Wartung des Geräts darf nur durch dafür ausgebildete Elektrofachkräfte mit entsprechender Qualifikation erfolgen.

Die Elektrofachkraft muss das Handbuch gelesen und verstanden haben und den Anweisungen folgen.

Die Elektrofachkraft muss die in ihrem Land geltenden nationalen Vorschriften bezüglich Installation, Funktionsprüfung, Reparatur und Wartung von elektrischen Produkten beachten.

Die Elektrofachkraft muss die „Fünf Sicherheitsregeln“ (DIN VDE 0105, EN 50110) kennen und korrekt anwenden:

1.    Freischalten

2.    Gegen Wiedereinschalten sichern

3.    Spannungsfreiheit feststellen

4.    Erden und Kurzschließen

5.    Benachbarte, unter Spannung stehende Teile abdecken oder abschranken

 

 

 

Helligkeitsparameter

Grafik 17

Hinweis

    Die folgenden Parameter sind nur verfügbar, wenn unter „Gerätekonfiguration - Bewegungsmelder“ das Kontrollkästchen „EXT“ aktiviert ist

    Weiterhin muss unter „Extraparameter“ entweder „Automatik“, „Einschaltautomatik“ oder „Überwachung“ parametriert sein.

 

Verwendete Helligkeit

 

Optionen:

helligkeitsunabhängig

 

nur intern

 

nur extern

 

intern oder extern

    Helligkeitsunabhängig

    Der Melder arbeitet helligkeitsunabhängig und schaltet bei jeder Bewegung.

    Nur intern

    Das Gerät verwendet den internen Helligkeitssensor. Über diesen Parameter kann der Eingang zum Setzen der "internen Helligkeitsschwelle" (2 Byte-Float) aktiviert werden. Der Melder entscheidet anhand einer intern gemessenen Helligkeit und Helligkeitswertschwelle, ob er bei Bewegung einschaltet.

    Nur extern

    Das Gerät erwartet einen Helligkeitswert über den KNX-Bus von einem externen Sensor, z. B. einer Wetterstation. Über diesen Parameter kann der Eingang zum Setzen der "externen Helligkeitsschwelle" (2 Byte-Float) aktiviert werden. Der empfangene Wert ist die externe Helligkeitsschwelle, ab der der Bewegungsmelder helligkeitsabhängig schaltet. D. h., wird auf dem externen Helligkeitsobjekt ein Wert empfangen, der kleiner ist als der, der zuletzt auf dem Objekt "Externe Helligkeitsschwelle" empfangen wurde, sendet der Bewegungsmelder bei Bewegungserkennung ein Telegramm über das Kommunikationsobjekt "Ausgang Bewegung" auf den Bus.

    Intern oder extern

    Das Gerät verwendet interne und externe Werte (interner Helligkeitssensor und externer Helligkeitssensor). Über diesen Parameter wird festgelegt, ob der interne Helligkeitswert oder der über den Eingang "externe Helligkeit“ empfangene Wert genutzt werden soll. Es können auch beide Werte gleichzeitig herangezogen werden. Im letzten Fall ist die Bewegungserkennung aktiv, wenn einer der beiden Schwellwerte unterschritten wird. Alternativ kann der Parameter auch deaktiviert werden, so dass der Bewegungsmelder helligkeitsunabhängig arbeitet.

 

Eingang Nebenstelle übernimmt die Helligkeit

 

Optionen:

NICHT berücksichtigen

 

berücksichtigen

    NICHT berücksichtigen

    Die Nebenstelle verwendet ihre eigene Helligkeitsmessung unabhängig von der Hauptstelle.

    Berücksichtigen

    Die Nebenstelle nutzt die Helligkeitsmessung der Hauptstelle und sendet keine eigenen Helligkeitswerte. Das Schalten von z. B. Beleuchtung erfolgt basierend der durch die Hauptstelle gemessenen Helligkeit.

 

Kommunikationsobjekt freigeben

 

Helligkeitsunabhängige Erfassung

 

Optionen:

Nein

 

Ja

    Nein

    Für die helligkeitsunabhängige Erfassung gibt es kein separates Objekt.

    Ja

    Es wird ein 1 Bit Kommunikationsobjekt „Helligkeitsunabhängige Erfassung“ (Eingang) freigegeben. Dieses Objekt ermöglicht die helligkeitsunabhängige Schaltung des Melders. Empfängt dieses Objekt ein 0-Telegramm, arbeitet dieser wieder mit der eingestellten Helligkeitsschwelle.

 

Helligkeitsunabhängige Erfassung aktivieren mit

 

Optionen:

Ein-Telegramm

 

Aus-Telegramm

Über diesen Parameter kann der Eingang "Helligkeitsunabhängige Erfassung" geschaltet werden.

    Ein-Telegramm

    Die helligkeitsunabhängige Erfassung wird mit einem 1-Telegramm aktiviert und mit einem 0-Telegramm deaktiviert.

    Aus-Telegramm

    Die helligkeitsunabhängige Erfassung wird mit einem 0-Telegramm aktiviert und mit einem 1-Telegramm deaktiviert.

 

Helligkeitsunabhängige Erfassung nach Busspannungswiederkehr

 

Optionen:

Nein

 

Ja

Durch Setzen des Hakens wird Helligkeitsunabhängige Erfassung nach Busspannungswiederkehr aktiviert

    Nein

    Die helligkeitsunabhängige Erfassung ist nach Busspannungswiederkehr, Neuprogrammierung oder Reset deaktiviert.

    Ja

    Die helligkeitsunabhängige Erfassung ist nach Busspannungswiederkehr, Neuprogrammierung oder Reset aktiviert.

 

Helligkeitsschwelle intern

 

Optionen:

Nein

 

Ja

    Nein

    Es existiert kein separates Objekt „Interne Helligkeitsschwelle“.

    Ja

    Es wird ein 2 Byte Kommunikationsobjekt (Eingang) „Helligkeitsschwelle intern“ aktiviert. Hiermit kann die Schaltschwelle verändert werden, bei der der Melder aktiviert wird. Der Wert wird in Lux an dieses Objekt gesendet.

 

Grafik 17

Hinweis

Der Wertebereich liegt zwischen 0,5 – 1100 Lux.

 

Helligkeitsschwelle extern

 

Optionen:

Nein

 

Ja

    Nein

    Es existiert kein separates Objekt „Externe Helligkeitsschwelle“.

    Ja

    Es wird ein 2 Byte Kommunikationsobjekt (Eingang) „Externe Helligkeitsschwelle“ aktiviert. Hiermit kann die Schaltschwelle verändert werden, bei der der Melder aktiviert wird. Der Wert wird in Lux an dieses Objekt gesendet.

 

Grafik 17

Hinweis

Der Wertebereich liegt zwischen 0,5 – 1100 Lux.

 

Helligkeitsschwelle extern (Lux)

Optionen:

1 ... 5 ... 1000

Mit der Helligkeitsschwelle wird festgelegt, bei welchem Lux Wert der Melder ansprechen soll. Schaltet der Melder nicht ein und liegt die gemessene Helligkeit über der eingestellten Schwelle, wird bei Bewegung kein Telegramm gesendet. Die Schwelle gilt nur für die Außenhelligkeit.

 

Das Gerät nutzt den Blendschutz

 

Optionen:

in Gebrauch

 

nicht genutzt

Hiermit ist es möglich, Geräte, die in einer hellen Umgebung verwendet werden, von der Empfindlichkeit zu reduzieren, sodass eine weiterhin gute Erkennung gewährleitet ist.

    In Gebrauch

    Wenn sich die gemessene Helligkeit schnell ändert, hat dies keinen Einfluss auf die Helligkeitsmessung und der Detektor schaltet sich trotzdem ein.

    Nicht genutzt

    Wenn sich die gemessene Helligkeit schnell ändert, verwendet der Detektor trotzdem den normalen Schwellenwert, um zu entscheiden, ob er funktionieren soll oder nicht.

 

Grafik 17

Hinweis

Der Parameter ist nur verfügbar, wenn unter „Extraparameter“ der Parameter „Betriebsart“ auf „Automatik“ oder „Einschaltautomatik“ parametriert wurde.

 

 

Bedienung

Für die Bedienung des Geräts ist keine spezielle Qualifikation erforderlich.

 

Zielgruppe/Qualifikation des Personals

Extraparameter

 

Grafik 17

Hinweis

Die folgenden Parameter sind nur verfügbar, wenn unter „Gerätekonfiguration - Bewegungsmelder“ das Kontrollkästchen „EXT“ aktiviert ist.

 

Betriebsmodus

Optionen:

Automatik

 

Ausschaltautomatik

 

Einschaltautomatik

 

Überwachung

    Automatik

    Automatisches Ein- und Ausschalten. Im Automatikmodus schaltet der Bewegungsmelder automatisch ein, wenn er eine Bewegung erfasst. Die Ausschaltung wird ausgeführt, wenn nach der letzten Bewegungserkennung die Ausschaltverzögerung abgelaufen ist.

    Ausschaltautomatik

    Manuelles Einschalten und automatisches Ausschalten. Bei der Ausschaltautomatik wird der Bewegungsmelder durch das Objekt „Externer Taster“ mit einem EIN-Telegramm angetriggert und eingeschaltet. Die Ausschaltung wird automatisch ausgeführt, wenn nach der letzten Bewegungserkennung die Ausschaltverzögerung abgelaufen ist.
Das Objekt „Externer Taster“ wird automatisch erstellt.
In diesem Betriebsmodus kann der Parameter „Interne Helligkeitsschwelle nutzen“ nicht verwendet werden.

    Einschaltautomatik

    Automatisches Einschalten und manuelles Ausschalten. Bei der Einschaltautomatik schaltet der Bewegungsmelder automatisch bei Erfassung einer Bewegung ein. Der Bewegungsmelder schaltet sich automatisch nach 6 Stunden aus, wenn er in dieser Zeit kein „Aus“ auf dem Objekt „Externer Taster“ empfangen hat.
Das Objekt „Externer Taster“ wird automatisch erstellt.

    Überwachung

    In der Betriebsart „Überwachung“ schaltet der Bewegungsmelder helligkeitsunabhängig, wenn eine Bewegung innerhalb der vorgegebenen Zeit erfasst wurde. Die Ausschaltung findet 2 Sekunden nach dem Einschalten und der zuletzt erkannten Bewegung statt. In diesem Betriebsmodus kann der Parameter „Interne Helligkeitsschwelle nutzen“ nicht verwendet werden.

 

Grafik 17

Hinweis

Manuelles Ein- und Ausschalten ist in den Betriebsarten „Einschaltautomatik“ und „Ausschaltautomatik“ möglich. Das Objekt „Externer Taster“ wird automatisch mit der entsprechenden Funktion aktiviert. Nach manuellem Ausschalten wird die Bewegungserkennung für die Totzeit unterdrückt. Mit dem externen Taster kann somit auch manuell übersteuert werden. Die Totzeit dient dazu, ein sofortiges Wiedereinschalten zu verhindern.

Beispiel:

Eine Person schaltet das Licht beim Verlassen des Raumes manuell aus. Ohne die Totzeit würde die erkannte Bewegung beim Verlassen ein erneutes Einschalten auslösen.

 

Die nachfolgenden zwei Parameter beziehen sich auf den Betriebsmodus „Überwachung“.

 

Grafik 17

Hinweis

    Der Betriebsmodus „Überwachung“ kann unter den erweiterten Parametern „Extraparameter“ des jeweiligen Bewegungsmelderkanals eingestellt werden. sofern unter „Gerätekonfiguration - Bewegungsmelder“ das Kontrollkästchen „EXT“ aktiviert ist.

 

Überwachungszeitfenster [mm:ss]

Optionen:

00:00:01... 00:00:30 ... 00:10:00

Im Überwachungszeitfenster muss in Summe eine Mindestaktivität von x % stattfinden, damit ein entsprechendes Telegramm gesendet wird. Wird die Mindestaktivität nicht erreicht, wird kein Telegramm gesendet.

Beispiel:

    Überwachungszeitfenster = 30 Sekunden

    Minimale Aktivität im Überwachungszeitfenster = 50%

Wenn sich jemand innerhalb der 30 Sekunden für 15 Sekunden bewegt, wird der Wert für Einschalten auf den Bus gesendet.

 

Minimale Aktivität im Überwachungszeitfenster

Optionen:

10 % ... 50 % ... 100 %

Über diesen Parameter wird eingestellt, wie viel Prozent der Gesamtzeit Bewegung erkannt werden muss, bevor eine Bewegung gemeldet wird.

 

Extrafunktion

 

Grafik 17

Hinweis

Dieser Parameter wird nur angezeigt, wenn unter „Bewegungsmelder“ > „Allgemeine Parameter“ der Parameter „Ausgang ist vom Typ“ auf 1 Byte 0 - 100% oder 1 Byte 0 - 255 eingestellt ist. Zusätzlich muss unter „Extraparameter“ der Betriebsmodus auf „Automatik“ oder „Ausschaltautomatik“ parametriert sein.

 

Optionen:

Keine

 

Tag-/Nachtbetrieb

 

Zweistufiges Ausschalten

    Keine

    Der Melder sendet nach Ablauf der Ausschaltverzögerung das, was unter dem Parameter „Wert für Ausschalten“ eingestellt wurde.

    Tag-/Nachtbetrieb

    Bietet die Möglichkeit, zwei unterschiedliche Werte und zwei unterschiedliche Ausschaltverzögerungen zu parametrieren. Der Tag- und Nachtbetrieb wird über ein separates 1-Bit-Objekt umgeschaltet.

    Zweistufiges Ausschalten

    Nach Ablauf der Ausschaltverzögerung der 1. Stufe schaltet der Bewegungsmelder zunächst auf die eingestellte reduzierte Helligkeit. Danach wird erst die allgemeine Ausschaltverzögerung gestartet. Ist diese abgelaufen, wird „Wert für Ausschalten“ entsprechend gesendet.

 

Beispiel für zweistufiges Ausschalten:

Ausschaltverzögerung = 5 Minuten

    Wert für Ausschalten = 0 %
(Einstellung unter „Allgemeine Parameter“ des Bewegungsmelders)

    Wert für reduzierte Helligkeit = 20 %
(Einstellung unter „Extraparameter“ Wert für 2. Stufe)

    Helligkeit reduziert nach Ausschaltverzögerung = 3 Minuten
(Einstellung unter „Extraparameter“ Wert für 2. Stufe)

Wird keine Bewegung mehr erkannt, wird das Licht nach 5 Minuten auf 20 % gedimmt und nach weiteren 3 Minuten auf 0 % (Ausschalten).

 

Die nächsten Parameter beziehen sich auf die Extrafunktion „Tag-/Nachtbetrieb“

 

Einschaltwert Tag

 

Optionen:

0 ... 100 %

 

0 ... 255

Die Wertebereiche gelten, je nach DPT, für:

    Ausgang ist vom Typ 1-Byte 0 … 100 %

    Ausgang ist vom Typ 1-Byte 0 … 255

Dieser Wert ist der Wert, der im Tagbetrieb und bei Bewegungserkennung versendet wird.

 

Ausschaltwert Tag

 

Optionen:

0 ... 100 %

 

0 ... 255

Die Wertebereiche gelten, je nach DPT, für:

    Ausgang ist vom Typ 1-Byte 0 … 100%

    Ausgang ist vom Typ 1-Byte 0 … 255

Dieser Wert ist der Wert, der im Tagbetrieb und nach Ablauf der Ausschaltverzögerungszeit versendet wird.

 

Nachlaufzeit für Tag [hh:mm:ss]

 

Optionen:

00:00:10 ... 00:03:00 ... 18:12:15

Ausschaltverzögerungszeit für den Tagbetrieb.

 

Helligkeitsschwelle Tag

 

Optionen:

0,5 ...1000 ... 100.000 Lux

Hier kann die Helligkeitsschwelle für die Aktivierung des Geräts im Tagbetrieb eingestellt werden.

 

Grafik 17

Hinweis

Der Tagmodus wird mit dem Wert „0“ aktiviert und mit einer „1“ deaktiviert. D. h. „Tagbetrieb“ ist die Defaulteinstellung.

Der Nachtbetrieb wird unter „Allgemeine Parameter“ eingestellt.

 

Die nächsten Parameter beziehen sich auf die Zusatzfunktion „Zweistufiges Abschalten“

 

Wert für 2. Stufe

 

Optionen:

0 ... 20 ... 100 %

 

0 ... 51 ... 255

Die Wertebereiche sind abhängig vom DPT für:

    Ausgang ist vom Typ 1-Byte 0 … 100%

    Ausgang ist vom Typ 1-Byte 0 … 255

Hier wird der Wert für die reduzierte Helligkeit eingestellt. Nach Ablauf der Nachlaufzeit wird der Wert auf diesen Wert gesetzt.

 

Nachlaufzeit für die 2. Stufe [hh:mm:ss]

 

Optionen:

00:00:10 ...00:05:00 ... 18:12:15

Hier wird der Wert für die Nachlaufzeit für die 2. Stufe eingestellt. Die Nachlaufzeit setzt sich dann aus der Summe der allgemeinen Nachlaufzeit sowie der Nachlaufzeit für die 2. Stufe zusammen.

 

Objekt Nachlaufzeit für 2. Stufe nutzen

 

Optionen:

Nein

 

Ja

    Nein

    Die Nachlaufzeit kann ausschließlich über die Parametereinstellung „Nachlaufzeit für die 2. Stufe“ verändert werden.

    Ja

    Zur Veränderung der Nachlaufzeit der zweiten Stufe des Bewegungsmelders gibt es ein separates 2 Byte großes Objekt (Eingang) „Nachlaufzeit für die 2. Stufe“. Die Eingabe der Zeit erfolgt in Sekunden. Eine Nachlaufzeit von z. B. 4 Minuten hat einen Wert von 240 Sekunden.

 

Grafik 17

Hinweis

Die Werte liegen zwischen 10 und 65535 Sekunden. Wird ein zu kleiner oder zu großer Wert gesendet, wird der Wert automatisch an den Grenzwert angepasst:

    Wert < 10 -> Wert = 10

    Wert > 65535 -> Wert = 65535

 

Die folgenden Parameter beziehen sich auf den gesamten Bewegungsmelder

 

Zwangsabschaltung nutzen

 

Optionen:

Nein

 

Ja

Der Parameter ist nur einstellbar, wenn der Parameter „Betriebsmodus“ auf „Automatik“ oder „Ausschaltautomatik“ eingestellt ist.

    Nein

    Das Gerät schaltet nicht nach einer festgelegten Zeit aus, um eine neue Helligkeitsmessung durchzuführen.

    Ja

    Bei detektierter Bewegung kann das Licht eingeschaltet sein, obwohl die Helligkeit zum Ausschalten bereits überschritten wurde. Dieser Effekt kann durch die Aktivierung dieses Parameters verhindert werden. Der Bewegungsmelder schaltet dann nach 3x Ausschaltverzögerung oder nach mindestens 90 Minuten bzw. maximal 24 Stunden einmalig aus, um eine neue Helligkeitsmessung durchzuführen.

Ist der Bewegungsmelder eingeschaltet und detektiert weiterhin Bewegung, arbeitet er vorerst helligkeitsunabhängig.

 

Grafik 20

Hinweis

Bei erkannter Bewegung bleibt das Licht an, obwohl die Helligkeit ausreichend sein kann. Dieser Effekt kann durch die Aktivierung dieses Parameters verhindert werden.

 

Kommunikationsobjekt freigeben

 

Nachlaufzeit

Optionen:

Nein

 

Ja

Der Parameter ist nur einstellbar, wenn der Parameter „Betriebsmodus“ auf „Automatik“ oder „Ausschaltautomatik“ eingestellt ist.

    Nein

    Es besteht die Möglichkeit die Nachlaufzeit über die Parametereinstellung „Nachlaufzeit“ zu verändern.

    Ja

    Zur Veränderung der Nachlaufzeit des Bewegungsmelders steht ein separates 2 Byte Objekt „Nachlaufzeit“ (Eingang) zur Verfügung. Die Eingabe der Zeit erfolgt in Sekunden. Eine Nachlaufzeit von z. B. 4 Minuten hat einen Wert von 240 Sekunden.

 

Grafik 17

Hinweis

Die sendbaren Werte liegen zwischen 10 und 65535 Sekunden. Wird ein zu kleiner oder zu großer Wert gesendet, wird der Wert automatisch an den Grenzwert angepasst:

    Wert < 10 -> Wert = 10

    Wert > 65535 -> Wert = 65535

 

Testmodus aktivieren

Optionen:

Nein

 

Ja

Der Parameter ist nur einstellbar, wenn unter „Extraparameter“ der Parameter „Betriebsmodus“ auf „Automatik“, „Einschaltautomatik“ oder „Ausschaltautomatik“ eingestellt ist.

    Nein

    Es besteht keine Möglichkeit, den Melder über ein separates Objekt in den Testmodus zu versetzen, um den Erfassungsbereich zu testen.

    Ja

    Es gibt ein separates 1-Bit Objekt „Testmodus aktivieren“ (Eingang), um den Testmodus mit einer 1 zu aktivieren. Diese Funktion wird mit dem Empfang einer 0 auf diesem Objekt oder automatisch nach 10 Minuten beendet. Während des Testmodus blinkt die LED rot, solange der Sensor ausgelöst wird und die Ausschaltzeit von 3 Sekunden noch nicht abgelaufen ist.

 

Aktorstatus

 

Optionen:

Nein

 

Ja

Der Parameter ist nur einstellbar, wenn unter „Extraparameter“ der Parameter „Betriebsmodus“ auf „Automatik“, „Einschaltautomatik“ oder „Ausschaltautomatik“ eingestellt ist.

    Nein

    Es gibt kein separates Aktorstatusobjekt zur Verknüpfung mit dem Status eines Aktors.

    Ja

    Es wird ein 1 Bit Kommunikationsobjekt (Eingang) „Aktorstatus“ aktiviert. Dieses wird z. B. mit dem Status eines Schaltaktors verknüpft. Wird dieser Aktor über einen Zentralbefehl ausgeschaltet, wird der Melder darüber informiert und ist nach der Totzeit wieder zum Einschalten bereit.

 

Status manuelle Bedienung

 

Optionen:

Nein

 

Ja

Der Parameter ist nur einstellbar, wenn unter „Extraparameter“ der Parameter „Betriebsmodus“ auf „Einschaltautomatik“ oder „Ausschaltautomatik“ eingestellt ist.

    Nein

    Es gibt kein separates Objekt „Status manuelle Bedienung“ zur Überwachung des Status der Steuerung.

    Ja

    Es wird ein 1-Bit Kommunikationsobjekt (Ausgang) „Status manuelle Bedienung“ aktiviert. Dieses Objekt sendet ein 1-Telegramm, wenn der Bewegungsmelder deaktiviert ist und nur noch eine Handbedienung über den externen Tastereingang möglich ist. Sendet dieses Objekt ein 0-Telegramm, steht der Bewegungsmelder wieder im Automatikbetrieb.

Totzeit [ss.fff]

Optionen:

00.100... 01.250 ... 59.999

Die eingestellte Totzeit wird gestartet, nachdem der Bewegungsmelder durch Ablauf der Nachlaufzeit ausgeschaltet wurde, oder wenn auf den Kommunikationsobjekten „Externer Taster“ oder „Aktorstatus“ ein Ausschalttelegramm empfangen wird.

Wird während dieser Zeit eine Bewegung erkannt, wird der Melder nicht sofort eingeschaltet. Die Totzeit wird zunächst auf 7 Sekunden verlängert. Findet nach diesen 7 Sekunden immer noch eine Bewegung statt, schaltet der Bewegungsmelder wieder ein.

Wird während der Totzeit keine Bewegung erkannt, ist der Bewegungsmelder nach der Totzeit wieder aktivierungsbereit.

Dieses Verhalten kann beispielsweise wichtig sein, wenn die Lampe stark abkühlt und sich im Erfassungsbereich des Bewegungsmelders befindet. Ohne eine Sperre würde es zu einem unbeabsichtigten Einschalten kommen. Sinn der Totzeit ist es, ein sofortiges Wiedereinschalten zu verhindern.

Beispiel:

Die Person schaltet beim Verlassen des Raumes das Licht manuell aus. Ohne die Totzeit würde die erkannte Bewegung beim Verlassen ein erneutes Einschalten bewirken.

 

Grafik 17

Hinweis

Das Kommunikationsobjekt „Externer Taster“ wird unter „Parameter Taster“ aktiviert. Unter „Extraparameter“ kann das Objekt „Aktorstatus“ aktiviert werden.

 

„Eingang Nebenstelle“ berücksichtigt Einschaltverzögerungszeit

 

Grafik 17

Hinweis

Dieser Parameter wird nur angezeigt, wenn unter „Allgemeine Parameter“ der „Eingang Nebenstelle“ aktiviert wurde.

 

Optionen:

Ja

 

Nein

Im Betriebsmodus „Automatik“ kann die Option „„Eingang Nebenstelle“ berücksichtigt Einschaltverzögerungszeit“ aktiviert werden. Diese bestimmt, wie schnell der Hauptmelder reagiert, wenn ein Telegramm des Nebenstellen-Melders über das Objekt „Eingang Nebenstelle“ empfangen wird.

    Ja

    Wenn der Hauptmelder kurz vor Erhalt des Telegramms des Nebenstellen-Melders ausgeschaltet wurde und die eingestellte Totzeit aktiv ist, wird die Totzeit weiterhin eingehalten, bevor sich der Hauptmelder wieder einschaltet.

    Nein

    Der Hauptmelder reagiert sofort auf das Telegramm des Nebenstellen-Melders und schaltet sich ein, auch wenn er kurz davor ausgeschaltet wurde und die eingestellte Totzeit noch aktiv ist.

 

Einstellungen bei Download überschreiben

 

Optionen:

Ja

 

Nein

    Ja

    Bei einem Download der Applikation in den Bewegungsmelder werden die über Objekt veränderbaren Werte mit den in der ETS-Applikation parametrierten Werten überschrieben.

    Nein:

    Beim erneuten Download der Applikation in den Bewegungsmelder werden die über Objekt veränderbaren Werte nicht mit den parametrierten Werten der ETS-Applikation überschrieben.

Veränderbare Werte:

    Nachlaufzeit

    Helligkeitsschwelle intern

 

 

Bestimmungswidriger Gebrauch

Jede Verwendung, die nicht in siehe Kaptiel „Bestimmungsgemäßer Gebrauch“ genannt wird, gilt als bestimmungswidrig und kann zu Personen- und Sachschäden führen.

Busch-Jaeger haftet nicht für Schäden, die durch bestimmungswidrige Verwendung des Geräts entstehen. Das Risiko hierfür trägt allein der Benutzer oder Betreiber.

Das Gerät ist nicht für folgendes bestimmt:

    Eigenmächtige bauliche Veränderungen

    Reparaturen

    Ersatz für einen Einbruch- oder Überfallmelder

    Einsatz im Außenbereich

    Einsatz in Nasszellen

 

 

Allgemeine Parameter

Im Bereich der allgemeinen Parameter sind die Grundeinstellungen des einzelnen Bewegungsmelders zu finden. Die Defaulteinstellungen ermöglichen dem Nutzer eine einfache Inbetriebnahme, ohne Änderungen an den einzelnen Parametern vornehmen zu müssen.

 

Ausgang ist vom Typ

 

Optionen:

Schalten [DPT 1.001]

 

Prozent [DPT 5.001]

 

1 Byte ohne Vorzeichen [DPT 5.010]

 

Szene [DPT 18.001]

 

HVAC mode

 

Zwangsbetrieb [DPT 2.001]

Über den Parameter wird der Typ des Ausgangstelegramms festgelegt. Abhängig von der vorgenommenen Einstellung, ändert sich der Einstellwert der von ihm abhängigen Parameter „Wert für Einschalten“ und „Wert für Ausschalten“.

    Schalten [DPT 1.001]

    Das Telegramm wird als 1 Bit-Telegramm versendet. Die Option eignet sich für Schaltaktoren.

 

Optionen:

Schalten Ein/Aus

 

    Prozent [DPT 5.001]

    Das Telegramm wird als 1 Byte-Telegramm in einem Bereich von 0 bis 100 % versendet. Die Option eignet sich für die Aktivierung von Dimmern.

    1 Byte ohne Vorzeichen [DPT 5.010]

    Das Telegramm wird als 1 Byte-Telegramm in einem numerischen Bereich von 0 bis 255 versendet. Die Option eignet sich für Aktoren die mit einem Wert zwischen 0 und 255 aktiviert werden.

    Szene [DPT 18.001]

    Das Telegramm wird in Form einer Szenennummer zwischen 1 und 64 versendet. Die Option ist für die Aktivierung von Lichtszenen geeignet.

    HVAC mode

    Das Telegramm wird als 1 Byte-Telegramm versendet und dient der Umschaltung des RTR Betriebsmodus. Die Option dient dem direkten Schalten von Raumtemperaturreglern in eine spezifische Betriebsart.

    Auto

    Komfort

    Standby

    ECO

    Frost-/Hitzeschutz

    Zwangsbetrieb [DPT 2.001]

    Für das Einstellen von Aktoren mit definiertem Status, der nicht von anderen Telegrammen überlagert werden kann.

    EIN, Zwangsbetrieb aktiv

    AUS, Zwangsbetrieb inaktiv

 

Grafik 17

Hinweis

Wenn der Ausgangstyp geändert wird, ändern sich auch die verfügbaren Parameteroptionen.

    Wert für Einschalten

    Wert für Ausschalten

In dieser Anleitung werden nur die Einstellungen für die 1-Bit-Einstellung beschrieben.

 

Ausgangsobjekt sendet beim

 

Optionen:

Ein-/Ausschalten

 

Nur Einschalten

 

Nur Ausschalten

Am Ausgang wird der über den Objekttyp eingestellte Datentyp mit dem entsprechenden Zustand ausgesendet

Über den Parameter wird festgelegt, bei welchem Schaltvorgang das Ausgangsobjekt ein Telegramm versenden sol.

    Ein-/Ausschalten

    Ein Telegramm wird bei Start einer Bewegung und am Ende der Ausschaltverzögerung versendet.

    Nur Einschalten

    Das Telegramm wird nur bei Start einer Bewegung versendet.

    Nur Ausschalten

    Das Telegramm wird nur am Ende der Ausschaltverzögerung versendet.

 

Grafik 17

Hinweis

Wenn „Nur Einschalten“ oder „Nur Ausschalten“ ausgewählt wurde, werden folgende Parameter nicht angezeigt:

    Wert für Einschalten

    Sende Einschaltwert zyklisch

    Wert für Ausschalten

    Sende Ausschaltwert zyklisch

 

Wert für Einschalten

 

Optionen:

Aus

 

Ein

Über den Parameter wird der Wert für Einschalten des Geräts bestimmt.

    Aus

    Wenn der Bewegungsmelder Bewegungen erkennt, wird Wert 0 über den Bus versendet.

    Ein

    Wenn der Bewegungsmelder Bewegungen erkennt, wird Wert 1 über den Bus versendet.

 

Sende Einschaltwert zyklisch

 

Optionen:

Nein

 

Ja

    Nein

    Der Sollwert wird nur einmal über den Bus versendet.

    Ja

    Der Sollwert wird zyklisch über den Bus versendet. Der Parameter „Zyklische Wiederholzeit“ wird ebenfalls angezeigt.

 

Wert für Ausschalten

 

Optionen:

Ein

 

Aus

    Aus

    Wenn der Bewegungsmelder keine Bewegungen mehr erkennt und die Ausschaltverzögerung abgelaufen ist, wird Wert 0 über den Bus versendet.

    Ein

    Wenn der Bewegungsmelder keine Bewegungen mehr erkennt und die Ausschaltverzögerung abgelaufen ist, wird Wert 1 über den Bus versendet.

 

Sende Ausschaltwert zyklisch

 

Optionen:

Ja

 

Nein

    Nein

    Der Sollwert wird nur einmal über den Bus versendet.

    Ja

    Der Sollwert wird zyklisch über den Bus versendet. Der Parameter „Zyklische Wiederholungszeit“ wird ebenfalls angezeigt.

 

Zyklische Wiederholzeit (hh:mm:ss)

Optionen:

00:00:10 ... 00:00:30 ... 18:12:15

Hier wird die Zeit eingestellt, die den zeitlichen Abstand zwischen dem Versenden von zwei Telegrammen beschreibt. Diese Funktion ist nur sichtbar, wenn zuvor das Kontrollkästchen für das zyklische Senden gesetzt wurde.

 

Eingang Nebenstelle

 

Optionen:

Nein

 

Ja

Durch Aktivieren wird ein zusätzliches Kommunikationsobjekt hinzugefügt. Damit wird ein als Nebenstellen definierter Bewegungsmelder eingebunden. Das Nebenstellengerät bezieht dann seine Einstellungen über das Hauptgerät.

    Nein

    Es können keine von einer Nebenstelle versendeten Telegramme empfangen werden.

    Ja

    Es wird ein 1-Bit Kommunikationsobjekt (Eingang) „Nebenstelle“ aktiviert. Über diesen Eingang empfängt der Haupt-Bewegungsmelder die (Ein-)Telegramme der angeschlossenen Nebenstellen oder eines Tasters. Das Ein-Telegramm einer Nebenstelle ist vergleichbar mit einer erkannten Bewegung.

 

Nachlaufzeit (hh:mm:ss)

Optionen:

00:00:10 ... 00:03:00 ... 18:12:15

Die Nachlaufzeit ist die Zeitspanne nach der letzten erkannten Bewegung und dem Senden des Telegramms „Wert für Ausschalten“. Wird innerhalb dieser Zeitspanne erneut eine Bewegung erkannt, wird die Nachlaufzeit erneut gestartet. Die Nachlaufzeit inklusive Bewegungserkennung wird mit der Option „Einmalig Wert für Einschalten“ angestoßen.

 

Interne Helligkeitsschwelle nutzen

 

Optionen:

Ja

 

Nein

Der Bewegungsmelder besitzt einen internen Helligkeitssensor, über den die Schaltschwelle einzustellen ist, ab wann der Melder arbeiten soll. Mit dem Setzen des Kontrollkästchens wird die interne Helligkeitsschwelle im aktivierten Kanal aktiviert. Ist das Kontrollkästchen nicht gesetzt, arbeitet der Bewegungsmelderkanal helligkeitsunabhängig.

 

Grafik 17

Hinweis

Diese Funktion wird nur dann aktiv, wenn unter „Gerätekonfiguration“ im Abschnitt „Bewegungsmelder“ NICHT das Kontrollkästchen „EXT“ für den entsprechenden Kanal gesetzt wurde.

Darüber hinaus hängt die Sichtbarkeit der Funktion auch von anderen Einstellungen in den Extraparametern ab, z. B. Ausschaltautomatik und Überwachung.

 

Helligkeitsschwelle intern (Lux)

Optionen:

0,5 ... 5 ... 100.000

Mit der Helligkeitsschwelle wird der Lux-Wert festgelegt, bei dem der Bewegungsmelder ansprechen soll. Liegt der gemessene Wert über der parametrierten Schaltschwelle, so wird kein Telegramm entsprechend gesendet.

 

Grafik 17

Hinweis

Die Funktion ist nicht sichtbar, wenn unter „Bewegungsmelder“ > „Extraparameter“ der Betriebsmodus auf „Ausschaltautomatik“ und „Überwachung“ parametriert wurde.

 

 

Bewegungsmelder

Zusätzliche Funktionen

Das Gerät verfügt über bis zu fünf unabhängigen Kanälen, die mit Logik-, Zeitfunktionen etc. parametriert werden können. Die Funktionen sind losgelöst von den Bewegungsmelder- und Bedienfunktionen. Somit ist es dem Nutzer möglich, gezielte Anwendungen/Logiken, die in der Anlage benötigt werden, in diesem Gerät zu realisieren.

Über die Parameter werden die Funktionen der Kanäle festgelegt.

 

Funktion x

 

Optionen:

Deaktiviert

 

Telegramm zyklisch

 

Priorität

 

Logik-Funktionen

 

Tor

 

Treppenhauslicht

 

Verzögerung

 

Min/Max

 

Szenenaktor

 

Sequenz

Die Funktionen werden über ein Dropdown-Menü ausgewählt. Bei Auswahl sind zusätzliche Parameter verfügbar.

Eine detaillierte Beschreibung der einzelnen allgemeinen Funktionen entnehmen Sie Kapitel „Funktion x (Logikfunktionen)“.

 

 

Bestimmungsgemäßer Gebrauch

Der Bewegungsmelder dient zur Schaltung von Beleuchtungsanlagen in Abhängigkeit von Helligkeit und / oder Bewegung. Er ist nur für den Innenbereich von Gebäuden ausgelegt und für die Wandmontage konzipiert.

Die Montage ist u. a. auf den folgenden Unterputz-Einsätzen sinnvoll:

    Busankoppler KNX

    BA/U1.0.X

    Busankoppler Busch-free@home®

    BAU-F-0.X

 

Das Gerät ist nicht als Einbruch- oder Überfallmelder geeignet, da die hierfür vorgeschriebene Sabotagesicherheit gemäß VdS-Vorschrift nicht gegeben ist.

 

Grafik 16

Achtung! – Geräteschäden

Das Gerät besitzt hochempfindliche Sensoren und Linsensysteme.

    Keine Linsensegmente abdecken oder abkleben, da sonst die Funktion des Geräts gestört wird.

    Das Gerät und das Linsensystem nicht mit scheuernden oder aggressiven Reinigungsmitteln reinigen.

 

 

Bedienfunktionen

Dem Nutzer stehen diverse Funktionen für die mechanischen Tasten zur Verfügung. Über die Parametrierung der mechanischen Tasten ist es möglich, direkt auf Funktionen des Bewegungsmelders zuzugreifen, z. B. „Dauer EIN“ des über den Bewegungsmelderkanal geschalteten Verbrauchers. Es können alternativ auch Verbraucher angesteuert/betrieben werden, die nicht über den Bewegungsmelder geschaltet werden:

Beispiel:

Die Beleuchtung im Raum wird durch den Bewegungsmelder eingeschaltet. Über die Tasten am Gerät erfolgt die Steuerung der Jalousie im Raum.

 

Je nach verwendetem Sensor stehen für die verschiedenen Tasten unterschiedliche Applikationen verfügbar.

 

Sensor

Taste 1

Taste 2

64762-xxx

Konfigurierbar mit 1 Taste.

Konfigurierbar mit 1 Taste.

64764-xxx

Konfigurierbar mit 1 Taste.

Konfigurierbar mit 1 Taste.

64765-xxx

Konfigurierbar mit 2 Tasten.

Konfigurierbar mit 1 Taste.

Tab. 7:    Tasten je Sensor

 

Folgende Schaltfunktionen stehen abhängig vom verwendeten Sensor zur Auswahl.

 

64762-xxx / 64764-xxx

 

Optionen:

Deaktiviert

 

Schalter

 

Jalousie/Rollladen

 

Schalten/Dimmen

 

Schaltfolge

 

Szenen

 

Wert

    Deaktiviert

    Die Taste ist deaktiviert.

    Schalter

    Die Taste dient zum Schalten.

    Jalousie/Rollladen

    Die Taste dient zum Schalten von Jalousie-/Rollladenfunktionen.

    Schalten/Dimmen

    Die Taste dient zum Schalten/Dimmen.

    Schaltfolge

    Die Taste dient zur Erstellung von Schaltfolgen.

    Szenen

    Die Taste dient zur Erstellung von Szenen.

    Wert

    Die Taste dient als Wertsendeelement.

 

64765-xxx

 

Optionen:

Deaktiviert

 

Schalter

 

Schalter (2-Tasten)

 

Jalousie/Rollladen

 

Jalousie/Rollladen (2-Tasten)

 

Schalten/Dimmen

 

Schalten/Dimmen (2-Tasten)

 

Schaltfolge

 

Schaltfolge (2-Tasten)

 

Szenen

 

Wert

    Deaktiviert

    Die Taste ist deaktiviert.

    Schalter (x-Tasten)

    Die Taste dient zum Schalten.

    Jalousie/Rollladen (x-Tasten)

    Die Taste dient zum Schalten von Jalousie-/Rollladenfunktionen.

    Schalten/Dimmen (x-Tasten)

    Die Taste dient zum Schalten/Dimmen.

    Schaltfolge (x-Tasten)

    Die Taste dient zur Erstellung von Schaltfolgen.

    Szenen

    Die Taste dient zur Erstellung von Szenen.

    Wert

    Die Taste dient als Wertsendeelement.

 

 

Sensorfunktion

Helligkeits-/Dämmerungssensor

 

Optionen:

Helligkeits-/Dämmerungssensor

Über den Parameter wird festgelegt, welche Sensorfunktionen zur Verfügung stehen.

Die Sensorfunktionen werden über die Checkbox aktiviert / deaktiviert. Bei Auswahl sind zusätzliche Parameter verfügbar.

 

 

Bewegungsmelder

Dem Nutzer stehen bis zu maximal 4 Bewegungsmelderkanäle zur Verfügung, die jeweils einzeln parametriert werden können. Dabei kann z. B. Kanal 1 am Tag die Überwachung des Bereiches mit einem voreingestellten Helligkeitswert 80 % übernehmen. Kanal 2 übernimmt dann im Nachtbetrieb die Überwachung und schaltet die Helligkeit nur noch mit 20 % ein.

Die Umschaltung zwischen Kanal 1 und Kanal 2 erfolgt durch Sperren und Freigeben der einzelnen Kanäle durch eine im Bussystem befindliche Zeitschaltuhr.

 

Kanal x: Funktion

 

Optionen:

Deaktiviert

 

Aktiv

 

Nebenstelle

Über den Parameter wird die Funktion des einzelnen Bewegungsmelderkanals festgelegt.

    Deaktiviert

    Der Bewegungsmelder ist deaktiviert.

    Aktiv

    Bei der Auswahl von „Aktiv“ wird der jeweilige Bewegungsmelderkanal aktiviert und die dazugehörigen Parameter werden angezeigt. Für jeden aktivierten Bewegungsmelder können individuelle Parametereinstellungen vorgenommen werden.

    Nebenstelle

    Bei der Auswahl von „Nebenstelle“ sendet der Bewegungsmelder nicht eigenständig Schaltbefehle sondern gibt seine Erkennungsergebnisse an eine Hauptstelle weiter.

 

Kanal x: EXT

 

Optionen:

Ja

 

Nein

Über den Parameter werden weitere Parameter aktiviert. Bei Auswahl sind folgende, zusätzliche Parameter innerhalb der Baumstruktur der Kanalparameter verfügbar:

    Extraparameter

    Helligkeitsparameter

    Externer Taster

    Erfassungsbereiche

    Sperrfunktion

 

Allgemein

In diesem Kapitel werden die Grundfunktionen parametriert. Diese Funktionen sind den Bedien- und Anwendungsfunktionen übergeordnet.

Auf der Gerätekonfigurationsseite haben Sie die Möglichkeit festzulegen, welche Funktionen aktiviert werden sollen und welche Funktionen im Gerät zur Verfügung stehen.

Abb. 12:    Gerätekonfiguration - Bewegungsmelder

 

In der Spalte „Funktion“ können Sie einen Kanal des Geräts aktivieren bzw. deaktivieren. Darüber hinaus können Sie die Kanalfunktion (Aktiv, Inaktiv, Nebenstelle) festlegen.

Standardmäßig zeigt die Anwendung nur die Standardparameter „Allgemeine Parameter“ und „Erfassungsbereiche“ an. Zu den Hauptparametern unter „Allgemeine Parameter“ gehören dabei insbesondere „Nachlaufzeit“ und „Helligkeitsschwelle intern“. Sofern Sie mehr Funktionalität benötigen sollten, müssen Sie neben dem jeweiligen Kanal das Kontrollkästchen „EXT“ aktivieren. Dadurch werden die erweiterten Parameter des Kanals (Extraparameter, Helligkeitsparameter, Externer Taster, Sperrfunktion) aktiviert.

Im Beschreibungsbereich können Sie jedem Kanal einen benutzerfreundlichen Namen geben. Dieser Name wird beim Kanalparametersatz und bei jedem Kommunikationsobjekt angezeigt, die mit diesem Kanal verbunden sind.

 

 

Konfiguration

Übersicht Applikationen

Das Applikationsprogramm der Geräte 64762-xxx und 64764-xxx umfasst die nachfolgend aufgeführten KNX-Applikationen:

    Bewegungsmelder

    Schaltfunktionen

    Helligkeitssensor

    Temperatursensor

    Schaltfunktionen

    Tasten (Schalten, Jalousie/Rollladen, Schalten/Dimmen, Schaltfolge, Szenen, Wert)

    Logikfunktionen

 

Verwendete Hinweise und Symbole

Die folgenden Hinweise weisen Sie auf besondere Gefahren im Umgang mit dem Gerät hin oder geben nützliche Hinweise:

 

_Achtung.emf

Gefahr

Lebensgefahr / schwere gesundheitliche Schäden

    Das jeweilige Warnsymbol in Verbindung mit dem Signalwort „Gefahr“ kennzeichnet eine unmittelbar drohende Gefahr, die zum Tod oder zu schweren (irreversiblen) Verletzungen führt.

 

_Achtung.emf

Warnung

Schwere gesundheitliche Schäden

    Das jeweilige Warnsymbol in Verbindung mit dem Signalwort „Warnung“ kennzeichnet eine drohende Gefahr, die zum Tod oder zu schweren (irreversiblen) Verletzungen führen kann.

 

_Achtung.emf

Vorsicht

Gesundheitliche Schäden

    Das jeweilige Warnsymbol in Verbindung mit dem Signalwort „Vorsicht“ kennzeichnet eine Gefahr, die zu leichten (reversiblen) Verletzungen führen kann.

 

_Achtung_leer.emf

Achtung

Sachschäden

    Dieses Symbol in Verbindung mit dem Signalwort „Achtung“ kennzeichnet eine Situation, die zu Schäden am Produkt selbst oder an Gegenständen in seiner Umgebung führen kann.

 

Grafik 17

Hinweis

Dieses Symbol in Verbindung mit dem Signalwort „Hinweis“ kennzeichnet nützliche Tipps und Empfehlungen für den effizienten Umgang mit dem Produkt.

 

_Gefahr_elektrische-Spannung.emf

Dieses Symbol warnt vor elektrischer Spannung.

 

 

Applikations- / Parameterbeschreibungen

Anwendungsprogramm differenzieren

Über die ETS können verschiedene Funktionen realisiert werden.

Detaillierte Parameterbeschreibungen, siehe Kaptiel „Applikations- / Parameterbeschreibungen“ (nur in den Sprachen DE, EN, ES, FR, IT, NL, PL und RU).

 

 

 

Anwendungs(Applikations-)programm wählen

Die Geräteapplikationen (*.knxprod) werden über die ETS in die Geräte geladen und stellen verschiedene Funktionen bereit.

Die Applikationen können über den Online-Katalog (https://www.busch-jaeger.de/online-katalog/) im Bereich „Softwaredownloads“ heruntergeladen werden.

Detaillierte Parameterbeschreibungen, siehe Kaptiel „Applikations- / Parameterbeschreibungen“.

Die Software (ETS) und die Parameterbeschreibungen stehen in den Sprachen DE, EN, ES, FR, IT, NL, PL und RU zur Verfügung.

 

Gruppenadresse(n) vergeben

Die Gruppenadressen werden in Verbindung mit der ETS vergeben.

 

Programmiermodus aktivieren

Die Programmierung wird über die Softwareapplikation (ETS) gestartet. Hierzu muss der Busankoppler in den Programmiermodus gesetzt werden.

1.    Drücken Sie die Programmiertaste an der Vorderseite des Busankopplers.

    Die LED leuchtet auf.

    Der Busankoppler wird in den Programmiermodus versetzt.

    Der Programmiermodus wird automatisch beendet, wenn 15 Minuten lang keine weitere Programmierung erfolgt.

 

Voraussetzungen

ETS-Version

Mindestanforderung ist die Nutzung der ETS ab Version 5.7.7.

 

Einbindung in das KNX-System (ETS)

 

Grafik 17

Hinweis

Das Gerät entspricht den KNX-Richtlinien und kann als Produkt des KNX-Systems eingesetzt werden. Detaillierte Fachkenntnisse, speziell zur Inbetriebnahmesoftware ETS, durch KNX-Schulungen werden zum Verständnis vorausgesetzt.

 

KNX-Secure

KNX Secure verschlüsselt die Daten zusätzlich auf der Busleitung (Twisted Pair) bzw. über die drahtlose Kommunikation.

Es ist eine Methode zur sicheren Kommunikation innerhalb einer KNX-Installation, es umfasst die Bereiche “KNX IP Secure” auf der IP-Netz Ebene und “KNX Data Secure” auf der Telegramm-Ebene. Die Voraussetzung dafür sind KNX Secure-fähige Geräte.

 

KNX Data Secure

Zugriff (Parametrierung) und Bearbeitung von KNX-Telegrammen für Nutzer ist nur noch für berechtigte Teilnehmern möglich.

 

Voraussetzung:

    Das Projekt muss angelegt und mit einem Passwort versehen sein.

    Das KNX Secure-Gerät muss importiert sein.

 

Um die Daten mit KNX Secure zu verschlüsseln, gehen Sie wie folgt vor:

1.    In dem Projekt unter „Eigenschaften/Einstellungen“ die „Sichere Inbetriebnahme“ aktivieren.

 

2.    Die Schaltfläche „Gerätezertifikat hinzufügen“ anklicken.

Das Fenster „Gerätezertifikat hinzufügen“ öffnet sich.

 

 

3.    Das Gerätezertifikat (Factory Device Setup Key) durch Scannen des QR-Codes oder durch manuelle Eingabe hinzufügen und mit OK bestätigen.

Das Gerät befindet sich jetzt im sicheren Modus und kann parametriert werden.

 

Grafik 17

Hinweis

Der QR-Code und der gerätespezifische Schlüssel (Factory Device Setup Key) befinden sich auf Rückseite des Einsatzes.

 

Um die Verschlüsselung durch KNX Secure aufzuheben, führen Sie einen Master-Reset durch (siehe Kaptiel „RESET (Gerät zurücksetzen)“).

 

 

Inbetriebnahme

Um das Gerät in Betrieb nehmen zu können, muss eine physikalische Adresse vergeben werden.

Die Programmierung wird über die Softwareapplikation (ETS) gestartet. Die Vergabe der physikalischen Adresse und das Einstellen der Parameter erfolgt mit der Engineering Tool Software (ETS).

 

_Hinweis.emf

Hinweis

Die Geräte sind Produkte des KNX-Systems und entsprechen den KNX-Richtlinien. Detaillierte Fachkenntnisse durch KNX-Schulungen werden zum Verständnis vorausgesetzt.

 

Montage auf Busankoppler

Zur Montage des Bewegungsmelder ist folgender Schritt notwendig:

1.    Bewegungsmelder [1] zusammen mit dem Rahmen [2] auf den UP-Einsatz [3] aufstecken.

 

Abb. 11:    Montage auf Busankoppler

 

_Achtung_leer.emf

Achtung ! – Geräteschaden durch die Verwendung harter Gegenstände!

Die Kunststoffteile des Geräts sind empfindlich.

    Ziehen Sie den Aufsatz nur mit den Händen ab.

    Verwenden Sie auf keinen Fall einen Schraubendreher oder ähnlichen harten Gegenstand zum Abhebeln.

 

 

Grafik 16

Achtung! – Geräteschaden

Die Linse des Gerätes ist empfindlich und kann beschädigt werden.

    Drücken Sie nicht auf die Linse des Gerätes.

 

 

Sicherheit

Das Gerät ist nach den derzeit gültigen Regeln der Technik gebaut und betriebssicher. Es wurde geprüft und hat das Werk in sicherheitstechnisch einwandfreiem Zustand verlassen.

Dennoch gibt es Restgefahren. Lesen und beachten Sie die Sicherheitshinweise, um Gefahren zu vermeiden.

Für Schäden durch Nichtbeachtung von Sicherheitshinweisen übernimmt Busch-Jaeger keine Haftung.

Montage/Einbau des Busankopplers in UP-Montagedose

 

 

Abb. 10:    Montage Busankoppler

 

Zur Montage sind folgenden Schritte notwendig.

 

Grafik 17

Hinweis

Montageausrichtung

Bei der Montage des UP-Einsatzes müssen der Pfeil und die Markierung "TOP" auf dem Tragring nach oben zeigen.

1.    Verbinden Sie den Koppler an dessen Rückseite über die beiliegende 2-polige Steckklemme mit der Busleitung.

 

Grafik 17

Hinweis

Auf korrekte Polarität achten!

2.    Tragring mit der Standard-Unterputzdose verschrauben.

 

Das Gerät ist fertig montiert.

 

 

 

Montage mit Aufputz-Montagedose

 

Grafik 17

Hinweis

Für die Oberflächenmontage ist ein Aufputzgehäuse zu verwenden. Befolgen Sie die Montagehinweise, die dem Aufputzgehäuse beiliegen.

Nähere Informationen zu den Designlinien entnehmen Sie dem elektronischen Katalog (https://www.busch-jaeger.de/online-katalog/).

 

 

Montage

Die Wandmontage der Unterputzeinsätze erfolgt in einer Standard UP-Dose oder Gerätedose. Die Montage ist z.B. in den folgenden Montagesituationen möglich:

    Steinwände

    Verputze Wände

    Hohlwände

    Gedämmte Wände

 

Anschlussbilder

Abb. 8:    Elektrischer Anschluss Busankoppler, UP

 

[1]    Busanschluss

[2]    Programmiertaster

 

Klemmenbelegung

+    Rot

    Schwarz

 

Abb. 9:    Abisolierlänge

 

Abisolierlänge: 8 mm

 

 

Grafik 16

Achtung!

Schutz der abisolierten Enden

    Die Aderendhülsen an den Geräteleitungen nicht entfernen.

 

_Gefahr_elektrische-Spannung.emf

Gefahr – Stromschlag durch Kurzschluss !

Lebensgefahr durch elektrische Spannung in Höhe von 100 … 240 V bei Kurzschluss auf der Kleinspannungsleitung.

    Kleinspannungs- und 100 … 240 V-Leitungen dürfen nicht gemeinsam in einer UP-Dose verlegt werden!

    Achten Sie bei der Montage auf eine räumliche Trennung (> 10 mm) der SELV-Stromkreise zu anderen Stromkreisen.

    Verwenden Sie bei Unterschreiten des Mindestabstandes z. B. Elektronikdosen und Isolierschläuche.

    Achten Sie auf korrekte Polarität.

    Beachten Sie die einschlägigen Normen.

 

 

Vorbereitende Arbeitsschritte

    Terminieren Sie alle Zweige des Leitungsnetzes durch ein angeschlossenes Busgerät (z. B. Innenstation, Außenstation, Systemgerät).

    Verlegen Sie die Leitungen des Systembus nicht zusammen mit 100 … 240 V-Leitungen.

    Verwenden Sie keine gemeinsamen Leitungen für die Anschlussleitungen von Türöffnern und Leitungen des Systembus.

    Vermeiden Sie Übergänge zwischen verschiedenen Leitungstypen.

    Verwenden Sie bei vier- oder mehradrigen Leitungen nur zwei Adern für den Systembus.

    Verlegen Sie beim Durchschleifen nie den ankommenden und abgehenden Bus innerhalb einer Leitung.

    Verlegen Sie nie den Innen- und Außenbus innerhalb einer Leitung.

 

 

 

Anforderungen an den Installateur

 

_Gefahr_elektrische-Spannung.emf

Gefahr – Elektrische Spannung !

Installieren Sie die Geräte nur, wenn Sie über die notwendigen elektrotechnischen Kenntnisse und Erfahrungen verfügen.

    Durch unsachgemäße Installation gefährden Sie Ihr eigenes Leben und das der Nutzer der elektrischen Anlage.

    Durch unsachgemäße Installation können schwere Sachschäden, z.B. Brand, entstehen.

 

Notwendige Fachkenntnisse und Bedingungen für die Installation sind mindestens:

    Wenden Sie die „Fünf Sicherheitsregeln“ an (DIN VDE 0105, EN 50110):

1.    Freischalten

2.    Gegen Wiedereinschalten sichern

3.    Spannungsfreiheit feststellen

4.    Erden und Kurzschließen

5.    Benachbarte, unter elektrischer Spannung stehende Teile abdecken oder abschranken.

    Verwenden Sie die geeignete persönliche Schutzausrüstung.

    Verwenden Sie nur geeignete Werkzeuge und Messgeräte.

    Prüfen Sie die Art des Spannungsversorgungsnetzes (TN-System, IT-System, TT-System), um die daraus folgenden Anschlussbedingungen (klassische Nullung, Schutzerdung, erforderliche Zusatzmaßnahmen etc.) sicherzustellen.

 

 

Index

 

    

A

Allgemeine Parameter    43, 69

Anforderungen an den Installateur    27

Anschluss, Einbau / Montage    25

Anschlussbilder    29

Anwendungsprogramm differenzieren    36

App-Einstellungen

Einstellmöglichkeiten    18

Applikationsbeschreibungen    36, 37

Arbeitsweisen    147

Aufbau und Funktion    15

Ausstattungsmerkmale    17

B

Bedienelemente    140

Bedienfunktionen    39

Bedienung    11, 140

Bestimmungsgemäßer Gebrauch    9, 10

Bestimmungswidriger Gebrauch    10

Betriebsmodus    48

Bewegungsmelder    38, 43

E

Einbindung in KNX-System    36

Einsatzgebiete    16

Elektrofachkraft    11

Erfassungsbereich    19

Erfassungsbereiche    150

64762-xxx / 64764-xxx    64

64765-xxx    65

Aktivieren    64, 65

Empfindlichkeit    65, 66

Erfassungsebenen    150

ETS-Applikation wählen    36

Externer Taster    61

Dauerbetrieb Aus [max 24 h]    63

Dauerbetrieb Aus wird aktiviert durch    63

Dauerbetrieb Ein [max 24 h]    62

Dauerbetrieb Ein wird aktiviert durch    62

Externer Taster    61

Externer Taster schaltet ein mit    61

Manueller Betrieb wird aktiviert mit    62

Status Dauerbetrieb Ein/Aus    63

Umschaltung manueller Betrieb    61

Extraparameter    48

„Eingang Nebenstelle“ berücksichtigt Einschaltverzögerungszeit    55

Aktorstatus    54

Ausschaltwert Tag    51

Betriebsmodus    48

Einschaltwert Tag    51

Einstellungen bei Download überschreiben    56

Extrafunktion    50

Helligkeitsschwelle Tag    51

Minimale Aktivität im Überwachungszeitfenster    49

Nachlaufzeit    53

Nachlaufzeit für die 2. Stufe [hh:mm:ss]    52

Nachlaufzeit für Tag    51

Objekt Nachlaufzeit für 2. Stufe nutzen    52

Status manuelle Bedienung    54

Testmodus aktivieren    54

Totzeit    55

Überwachungszeitfenster [mm:ss]    49

Wert für 2. Stufe    52

Zwangsabschaltung nutzen    53

F

Funktion

Telegramm zyklisch    110

Funktion x    42

Funktion x (Logikfunktionen)    42, 110

Funktionsmerkmale    17

Funktionsprinzipien    147, 148

G

Gerät zurücksetzen    35, 141

Geräteübersicht    16

Gruppenadresse(n) vergeben    36

H

Haftung    8

Helligkeits-/Dämmerungssensor    69

Anzahl der Helligkeits-/Dämmerungsschwellen    71

Einstellungen beim Download überschreiben    72

Hellligkeitserfassung    71

Leuchtmittel im Erfassungsbereich    71

Objekt Ausgang Umgebungslicht [Lux] nutzen    69

Parameter Aktorstatuseingänge    81

Parameter Schwelle x    73

Umgebungshelligkeit senden    70

Helligkeitsparameter    57

Das Gerät nutzt den Blendschutz    60

Eingang Nebenstelle übernimmt die Helligkeit    57

Helligkeitsschwelle extern    59

Helligkeitsschwelle extern (Lux)    59

Helligkeitsschwelle intern    59

Helligkeitsunabhängige Erfassung    58

Helligkeitsunabhängige Erfassung aktivieren mit    58

Helligkeitsunabhängige Erfassung nach Busspannungswiederkehr    58

Verwendete Helligkeit    57

Hinweise zum Umweltschutz    14

Hinweise zur Anleitung    6

I

Inbetriebnahme    33

J

Jalousie/Rollladen

Bedienfläche sperren    87

Betriebsmodus    86

Erweiterte Einstellungen    86

Lamellenbedienung    86

Langbedienung nach    87

Richtungswechsel    87

Rollladenbedienung    86

Zustand nach ETS-Download oder Busspannungswiederkehr    88

K

KNX-Secure    33

Kommunikationsobjekte    129

Konfiguration    37

L

Lieferumfang    22

Linsenarten    150

Logikfunktionen    42, 110

Logik-Funktionen    113

Anzahl der Eingänge    113

Ausgangswert für „falsch“    115

Ausgangswert für „wahr“    114

Funktion    113

Objekttyp Ausgang    113

Sende Ausgangswert Ein    114

Wert    114, 115

M

Maßbilder    23, 24

Min/Max    122

Anzahl der Eingänge    122

Ausgang sendet bei    122

Ausgangswert ist gleich    123

Datentyp    122

Montage    30

Aufputz-Montagedose    30

Montage/Einbau

auf Busankoppler    32

Busankoppler in UP-Montagedose    31

N

Notizen    154

O

Objektbeschreibungen    36, 37

P

Parameter Aktorstatuseingänge

Aktor x: Aufwärmzeit des Leuchtmittels    81

Parameter Schwelle

Aufwärmzeit des Leuchtmittels    79

Ausgangsobjekt sendet beim    76

Freigabeobjekt nutzen    74

Funktion    73

Hysterese    73

Mindestdauer der Überschreitung    79

Mindestdauer der Unterschreitung    79

Name für Schwelle x    73

Objekt Eingang Schwelle x nutzen [2 Bytes Fließkomma]    75

Objekt Schwelle x Anlernen nutzen [1 Bit]    75

Objekttyp Schwelle x    75

Schaltobjekt Schwelle x sendet    76

Wert bei Überschreiten der Schwelle x    78

Wert bei Unterschreiten der Schwelle x    77

Parameterbeschreibungen    36, 37

Planungs- / Anwendungsinformationen    145

Programmiermodus aktivieren    36

Q

Qualifikation des Personals    11

R

Reinigung    144

RESET    35, 141

S

Schalten/Dimmen

Änderung pro Schritt    90

Bedienfläche sperren    90

Bei kurzer Betätigung    89

Dimmverfahren    89

Erweiterte Einstellungen    89

Langbedienung nach    90

Telegramm wird wiederholt alle    90

Zustand nach ETS-Download oder Busspannungswiederkehr    91

Schalter

Bedienfläche sperren    85

Erweiterte Einstellungen    85

Langbedienung nach    85

Reaktion bei kurzer Bedienung    84

Reaktion bei langer Bedienung    84

Reaktion beim Betätigen    83

Reaktion beim Loslassen    83

Unterscheidung zwischen Kurz- und Langbedienung    82

Zustand nach ETS-Download oder Busspannungswiederkehr    85

Schaltfolge

Auswertzeitraum    95

Bedienfläche sperren    96

Erweiterte Einstellungen    95

Funktion der Kommunikationsobjekte

KO x    92

Kommunikationsobjekt freigeben "Schaltfolge zurücksetzen"    95

Konfiguration

Schritt x    92

Reaktion bei langer Bedienung    94

Reaktion bei langer Betätigung    94

Werte nach Auswertezeitraum senden    95

Zustand nach ETS-Download oder Busspannungswiederkehr    96

Schaltfunktion

Szenen    97

Schaltfunktionen

64762-xxx / 64764-xxx    40

64765-xxx    41

Jalousie/Rollladen    86

Schalten/Dimmen    89

Schalter    82

Schaltfolge    92

Wert senden/Mehrfachbetätigung    99

Sensorfunktion    38

Helligkeits-/Dämmerungssensor    38

Sequenz    126

Datentyp    126

Endlosschleife    127

Kommunikationsobjekt „Sperren“ aktivieren    127

Kommunikationsobjekt „Status Sequenz“ aktivieren    126

Schrittzahl    127

Starte Sequenz mit    127

Stufeneinstellung    128

Verhalten bei Sperrung    127

Verhalten nach Busspannungswiederkehr    127

Wert nach Ende der Sequenz    128

Wert, wenn aktiv    126

Sicherheit    8

Sicherheitshinweise    13, 26

Sperrfunktion    67

Störquellen    145

Szenen

Bedienfläche sperren    98

Erweiterte Einstellungen    97

Unterscheidung zwischen Kurz- und Langbedienung    97

Zustand nach ETS-Download oder Busspannungswiederkehr    98

Szenenaktor    124

Anzahl Aktorgruppen    124

Anzahl Szenen    124

Datentyp Aktorgruppe X    125

Konfiguration der Szene x    125

Telegrammverzögerung zwischen den Ausgängen    124

Überschreibe Szenen bei Download    124

T

Taste x (Schaltfunktionen)    82

Technische Daten    23

Telegramm zyklisch

Erweiterte Einstellungen    111

Kommunikationsobjekt „Sperren“ Aktivieren    111

Sperren bei Wert    111

Zustand nach ETS-Download oder Busspannungswiederkehr senden    111

Zyklisches Senden    112

Tor

Datenflussrichtung    116

Datentyp    116

Eingangssignal speichern    117

Filterfunktion    116

Kommunikationsobjekt „Sperren“ aktivieren    117

Sperren bei Wert    117

Wert Ausgang    117

Treppenhauslicht

Ausschaltvorwarnung    118

Datentyp    118

Nachlaufzeit    118

Retriggerung    118

U

Umwelt    14

Unterschied Bewegungsmelder / Präsenzmelder    147

Update    143

V

Verwendete Hinweise und Symbole    8

Verzögerung    119

Datentyp    119

Filter aktiv    120

Filterfunktion    120

Filterwert    121

Retriggerung    119

Überschreibe Verzögerungszeit bei Download    121

Verzögerungszeit    119

Voraussetzungen    36

Vorbereitende Arbeitsschritte    28

W

Wartung    144

Wert senden/Mehrfachbetätigung

Bedienfläche sperren    109

Erweiterte Einstellungen    109

Maximalzeit zwischen zwei Betätigungen    99

Sende Wert bei jeder Betätigung    99

Sende Wert ein    99

Senden bei    100

Wert toggeln    99

Zustand nach ETS-Download oder Busspannungswiederkehr    109

Z

Zielgruppe    11

Zusätzliche Funktionen    42

 

 

 

 

 

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Notizen

 

 

Erfassungsbereiche und Erfassungsebenen

Sitzende Personen

Abb. 23:    Erfassung sitzend

Für die Bewegungserfassung von sitzenden Personen sind Präsenzmelder erforderlich. Nur Präsenzmelder besitzen die dafür notwendige Erfassungsempfindlichkeit.

 

Sitzende Personen müssen sich komplett im Erfassungsbereich befinden.

Durch eine größere Montagehöhe wird der Erfassungsbereich größer, die Erfassungsdichte allerdings kleiner.

Je geringer die Distanz zwischen der zu erfassenden Person und dem Präsenzmelder ist, desto geringer kann die Bewegung sein, die noch erfasst wird. Idealerweise beträgt die maximale Montagehöhe 3,5 Meter.

 

 

 

Gehen quer zum Gerät

Abb. 24:    Erfassung quer zum Gerät

Die Erfassungsreichweite ist am höchsten, wenn die zu erfassende Person sich quer zum Gerät bewegt. Man spricht hier auch von tangentialer Bewegungsrichtung.

Die Erfassung der Infrarotänderung funktioniert am besten, wenn die zu erfassende Person sich quer zum Sichtfeld des Gerätes bewegt. Hier durchquert sie z.B. bei 1 m Gehstrecke mehrere Sektoren. Geht die Person genau auf den Sensor zu, dauert es länger, bis die Person von dem Gerät in anderen Sektoren zu erkennen ist.

In der rechten Beispielgrafik werden von der Person bei 1 m Gehstrecke 6 neue Sektoren berührt.

 

 

 

Gehen längs / parallel zum Gerät

Abb. 25:    Gehen längs / parallel zum Gerät

Die Erfassungsreichweite ist physikalisch bedingt geringer, wenn die zu erfassende Person direkt auf das Gerät zugeht oder sich parallel (z.B. in einem Korridor) zu diesem bewegt.

In der rechten Beispielgrafik wird von der Person bei 1 m Wegstrecke erst am Ende ein neuer Sektor berührt (Pfeil). Erst hier wird die Person vom Gerät erkannt.

 

Die Erfassung der Infrarotänderung funktioniert am besten, wenn die zu erfassende Person sich quer zum Sichtfeld des Gerätes bewegt. Hier durchquert sie z.B. bei 1 m Gehstrecke mehrere Sektoren. Geht die Person genau auf den Sensor zu, dauert es länger, bis die Person von dem Gerät in anderen Sektoren zu erkennen ist. Man spricht hier auch von zentraler Annäherung,

 

 

 

Montagehöhen

Abb. 26:    Montagehöhen

In Abhängigkeit zur Montagehöhe ändern sich die Erfassungseigenschaften.

Mit zunehmender Montagehöhe nehmen die Empfindlichkeit und die Erfassungsdichte ab. In der linken Seite der Beispielgrafik wird die Bewegung nicht mehr erkannt, weil sie keine zusätzlichen Sektoren schneidet. Der Busch-Wächter® ist zu weit von ihr entfernt. Optimal werden Personen bis zu einer maximalen Montagehöhe von 2,2 Meter erfasst.

In Fluren und Lagerräumen ist eine Montagehöhe von 2,2 Meter durch die gewünschte Anwendung durchaus sinnvoll.

 

 

 

Linsenarten

Abb. 22:    Linsenarten

Die Geräte von Busch-Jaeger sind mit Fresnel-Linsen ausgestattet. Fresnel-Linsen bieten gegenüber normalen Linsen den Vorteil der Verstärkung von Infrarot-Strahlung.

[1]    Normale Linse (halbkugelförmig)

[2]    Fresnel-Linse

 

Funktionsprinzipien

Infrarote Strahlung, auch als Wärmestrahlung bezeichnet, gehört zu den elektromagnetischen Wellen. Jedes Objekt sendet, entsprechend seiner spezifischen Temperatur, eine charakteristische Wärmestrahlung aus.

Die Bewegungserfassung ist abhängig von der Montagehöhe und der „freien Sicht” des Gerätes.

 

Infrarot Sensorik (IR-Sensorik)

Abb. 18:    Funktionsprinzip IR-Sensorik

IR-Strahlen lassen sich mit IR-Sensoren erfassen und in elektrische Signale umformen. Da diese Sensoren nur empfangen und von ihnen keine IR-Strahlung ausgeht, nennt man sie auch „passive” IR -Sensoren.

[1]    Gamma

[2]    Röntgen

[3]    Ultraviolett

[4]    Sichtbar

[5]    Infrarot

[6]    Radiowellen

 

Passiv Infrarot Sensoren (Passiv-IR-Sensoren)

Abb. 19:    Passiv-IR-Sensor

Passiv-IR-Sensoren sind so aufgebaut, dass sie nur auf eine Veränderung der Wärmestrahlung reagieren. Z. B. bei Bewegung.

Die Reichweite von Passiv-IR-Sensoren ist physikalisch bedingt temperaturabhängig. Die Referenz beträgt 21 °C. In wärmeren Umgebungen reduziert sich die Reichweite.

Bei konstanter Wärmestrahlung wird kein Signal erzeugt. Ein Raum, der aufgeheizt wird, ändert seine Wärmestrahlung nur sehr langsam. Dadurch ist gewährleistet, menschliche Bewegungen (Wärmebewegung) zu erkennen.

 

Optisches System (Bewegungsmelder)

Abb. 20:    Optisches System Bewegungsmelder

 

Mit Hilfe von Linsen, Spiegeln und Sensoren wird die zu überwachende Fläche in Sektoren unterteilt. Bewegt man sich von einem Sektor zum nächsten, wird diese Bewegung erkannt.

 

Lichtmessung

Abb. 21:    Helligkeitssensor

Die Geräte von Busch-Jaeger sind mit einer Umgebungs-Lichtmessung ausgestattet. Damit wird die Bewegungserfassung um eine Helligkeitsschwelle erweitert.

Die Helligkeitsschwelle bestimmt die Lichtstärke, ab der das Licht einschaltet. Ist das Umgebungslicht heller, als die eingestellte Helligkeitsschwelle, schaltet das Licht bei erkannter Bewegung nicht ein.

 

 

 

Unterschied Bewegungsmelder / Präsenzmelder

Die zwei Gerätearten sind Passiv-Infrarot-Melder. Sie dienen dazu, bei der Anwesenheit von Personen die Beleuchtung zu schalten.

 

Bewegungsmelder:

Bewegungsmelder müssen grobe Bewegungen erkennen, z.B. wenn jemand einen Raum oder ein Treppenhaus betritt oder verlässt. Die Montage erfolgt in der Regel an einer Wand.

Vom technischen Prinzip her sind Bewegungsmelder für den Innenbereich und den Außenbereich gleich. Bewegungsmelder für den Außenbereich haben jedoch im Normalfall ein anderes Gehäuse, da es z.B. den dortigen Umwelteinflüssen standhalten muss.

 

Präsenzmelder:

Sie sind eher für den Innenbereich gedacht. Da sie sehr schwache Bewegungen erkennen müssen, wie das Tippen auf einer Tastatur, sind sie deutlich empfindlicher als Bewegungsmelder. Zusätzlich zur Bewegung überwacht ein Präsenzmelder während der Ein-Phase die Umgebungshelligkeit und kann bei Überschreitung der eingestellten Helligkeitsschwelle ausschalten. Die Montage erfolgt in der Regel unter der Decke.

 

 

 

Sicherheitshinweise

 

_Gefahr_elektrische-Spannung.emf

Gefahr – Stromschlag durch Kurzschluss !

Lebensgefahr durch elektrische Spannung in Höhe von 100 … 240 V bei Kurzschluss auf der Kleinspannungsleitung.

    Kleinspannungs- und 100 … 240 V-Leitungen dürfen nicht gemeinsam in einer UP-Dose verlegt werden!

    Achten Sie bei der Montage auf eine räumliche Trennung (> 10 mm) der SELV-Stromkreise zu anderen Stromkreisen.

    Verwenden Sie bei Unterschreiten des Mindestabstandes z. B. Elektronikdosen und Isolierschläuche.

    Achten Sie auf korrekte Polarität.

    Beachten Sie die einschlägigen Normen.

 

_Gefahr_elektrische-Spannung.emf

Gefahr – Elektrische Spannung !

Installieren Sie die Geräte nur, wenn Sie über die notwendigen elektrotechnischen Kenntnisse und Erfahrungen verfügen.

    Durch unsachgemäße Installation gefährden Sie Ihr eigenes Leben und das der Nutzer der elektrischen Anlage.

    Durch unsachgemäße Installation können schwere Sachschäden, z. B. Brand, entstehen.

 

Notwendige Fachkenntnisse und Bedingungen für die Installation sind mindestens:

    Wenden Sie die „Fünf Sicherheitsregeln“ an (DIN VDE 0105, EN 50110):

1.    Freischalten

2.    Gegen Wiedereinschalten sichern

3.    Spannungsfreiheit feststellen

4.    Erden und Kurzschließen

5.    Benachbarte, unter elektrischer Spannung stehende Teile abdecken oder abschranken.

    Verwenden Sie die geeignete persönliche Schutzausrüstung.

    Verwenden Sie nur geeignete Werkzeuge und Messgeräte.

    Prüfen Sie die Art des Spannungsversorgungsnetzes (TN-System, IT-System, TT-System), um die daraus folgenden Anschlussbedingungen (klassische Nullung, Schutzerdung, erforderliche Zusatzmaßnahmen etc.) sicherzustellen.

    Achten Sie auf korrekte Polarität.

 

 

 

Funktionsprinzipien / Arbeitsweisen

Störquellen

Bewegte Heizungsluft

Abb. 16:    Störquelle Bewegungsmelder: Bewegte Heizungsluft

Bewegungsmelder reagieren auf Infrarotstrahlung (Wärmestrahlung). Befindet sich der Bewegungsmelder in einem Bereich, in dem sich warme Luft stark bewegt, kann dies zu unerwünschten Schaltvorgängen des Bewegungsmelders führen. Solch ein Bereich befindet sich z.B. über einer Heizung.

Platzieren sie den Bewegungsmelder in einem Bereich, in dem der Bewegungsmelder nicht davon betroffen ist.

 

 

Geöffnete Tür

Abb. 17:    Störquelle Bewegungsmelder: Geöffnete Tür

Läuft der Erfassungsbereich des Bewegungsmelders durch eine geöffnete Tür, führt dies zu Schaltungen, wenn eine Person diesen Bereich kreuzt.

In diesem Beispiel wäre eine Platzierung des Bewegungsmelders gegenüber auf der angrenzenden Flurwand besser geeignet.

 

 

 

Planungs- / Anwendungsinformationen

Reinigung

 

_Achtung_leer.emf

Achtung ! – Geräteschaden !

    Durch Aufsprühen von Reinigungsmitteln können diese durch Spalten in das Gerät eindringen.

    Sprühen Sie keine Reinigungsmittel direkt auf das Gerät.

    Durch aggressive Reinigungsmittel besteht die Gefahr, dass die Oberfläche des Geräts beschädigt wird.

    Verwenden Sie keine ätzenden Mittel, scheuernden Mittel oder Lösungsmittel.

 

 

Reinigen Sie verschmutzte Geräte mit einem weichen, trockenen Tuch.

    Reicht dies nicht aus, feuchten Sie das Tuch mit Seifenlösung leicht an.

 

 

 

Wartung

Prüfen Sie das Gerät von Zeit zu Zeit auf Softwareaktualisierungen, um die Systemstabilität und Kompatibilität zu gewährleisten.

Darüber hinaus ist das Gerät wartungsfrei. Bei Schäden, z. B. durch Transport oder Lagerung, dürfen keine Reparaturen vorgenommen werden. Beim Öffnen des Geräts erlischt der Gewährleistungsanspruch.

Die Zugänglichkeit des Geräts zum Betreiben, Prüfen, Besichtigen, Warten und Reparieren muss sichergestellt sein (gem. DIN VDE 0100-520).

 

Update

Aktualisierung über ETS

Ein Firmware-Update erfolgt mittels Long-Frame-Schnittstellen (z. B. USB/S 1.2 oder IPR/x). Bitte beachten Sie, dass das Update mittels Long-Frame-Schnittstellen ca. 40 Minuten dauern kann. Zusätzlich benötigen Sie die ETS-App „BJE Firmware-Update 2.0“ von ABB Stotz-Kontakt GmbH.

Die App wird kostenfrei im KNX-Onlineshop zur Verfügung gestellt. Es ist dort lediglich eine Lizensierung mit der vorhandenen ETS-Lizenz notwendig.

Mit Hilfe der App ist es möglich, die Betriebssysteme der verschiedenen KNX-Geräte ohne Hardwaretausch zu aktualisieren. Die aktuellen Firmware-Dateien können automatisch über die ETS aus dem Internet heruntergeladen werden.

Welche Firmware im Gerät vorhanden ist, lässt sich mit Hilfe der ETS überprüfen. Unter dem Menüpunkt „Geräteinfo“ kann der entsprechende Firmware-Stand aus dem Gerät ausgelesen werden.

 

_Hinweis.emf

Hinweis

Die aktuelle Firmware kann auch über den Online-Katalog (https://www.busch-jaeger.de/online-katalog/) heruntergeladen werden. Diese ist auf der Geräteseite unter der Rubrik „Software“ hinterlegt.

 

Gehen Sie wie folgt vor, um die das Firmware-Update durchzuführen:

1.    Stellen Sie sicher, dass Ihr Computer mit der ETS-Software über die Long-Frame-Schnittstelle mit dem KNX-Bus verbunden ist.

2.    Wählen Sie in der ETS das zu aktualisierende Gerät aus.

3.    Nutzen Sie die in der ETS integrierte Funktion zum Firmware-Update. Die Software erkennt automatisch, ob das Gerät Long-Frame-Schnittstellen unterstützt, und verwendet diese für eine effizientere Datenübertragung.

 

Aktualisierung über Busch-SmartConnect App

Die Firmware des Bewegungsmelders kann über die App aktualisiert werden. Das Update dauert ca. 30 Sekunden.

Das Updaten der Firmware muss dazu jedoch zuvor in den Geräteeinstellungen über den Installateur freigegeben werden. Wenn zusätzlich Bluetooth aktiviert bzw. deaktiviert wurde, beeinflusst dies die Verfügbarkeit der Aktualisierungsmöglichkeit innerhalb der App.

Wurde die Aktualisierung in der ETS aktiviert, hat der Kunde für 24 Stunden die Möglichkeit das Gerät in der App zu aktualisieren.

 

Grafik 17

Hinweis

Wenn der Bewegungsmelder zuvor spannungslos geschaltet wurde und dann wieder unter Spannung gesetzt wird, kann man den Bewegungsmelder auch über die App aktualisieren.

 

 

 

RESET (Gerät zurücksetzen)

Master-Reset am Busankoppler mittels Programmiertaste

1.    Schalten Sie das Gerät für 10 Sekunden spannungsfrei.

2.    Schalten Sie die Spannung wieder zu.

    Innerhalb der nächsten 5 Minuten kann ein Master-Reset durchgeführt werden.

3.    Drücken Sie die Programmiertaste für mindestens 5 Sekunden.

    Mit dem Drücken der Programmiertaste fängt die rote LED für 5 Sekunden an langsam zu blinken.

    Anschließend fängt die LED an schneller zu blinken.

4.    Lassen Sie die Programmiertaste los, während die LED schnell blinkt.

    Der Master-Reset wird durchgeführt.

 

 

Bedienelemente

Picture 1

Abb. 15:    Bedienelemente

[1]    Trimmer

[2]    Trimmer

[3]    Test-LED

[4]    Wippen-Taste oben

[5]    Wippen-Taste unten

 

Nr.

64762-xxx
180 flex, Komfort Sensor mit Selectlinse

64764-xxx
180 flex, Komfort Sensor mit Multilinse

64765-xxx
flex Bedienelement

[1] / [2]

Die Trimmer auf der Rückseite besitzen keine Funktion. Die Einstellung erfolgt über die jeweilige Applikation.

[3]

Linse

    Zwei PIR-Sensoren

    Jeder Sensor einzeln parametrierbar

Linse

    Ein PIR-Sensor

[4]

Taste oben

    Schalter (1 Taster)

    Jalousie/Rollladen (1 Taster)

    Schalten/Dimmen (1 Taster)

    Schaltfolge (1 Taster)

    Szenen

    Wert

Taste oben

    Wippe (Kombination von Taste 4 und 5)

    Schalter (1 Taster)

    Schalter (2 Taster)

    Jalousie/Rollladen (1 Taster)

    Jalousie/Rollladen (2 Taster)

    Schalten/Dimmen (1 Taster)

    Schalten/Dimmen (2 Taster)

    Schaltfolge (1 Taster)

    Schaltfolge (2 Taster)

    Szenen

    Wert

[5]

Taste unten

    Schalter (1 Taster)

    Jalousie/Rollladen (1 Taster)

    Schalten/Dimmen (1 Taster)

    Schaltfolge (1 Taster)

    Szenen

    Wert

Taste unten

    Wippe (Kombination von Taste 4 und 5)

    Schalter (1 Taster)

    Schalter (2 Taster)

    Jalousie/Rollladen (1 Taster)

    Jalousie/Rollladen (2 Taster)

    Schalten/Dimmen (1 Taster)

    Schalten/Dimmen (2 Taster)

    Schaltfolge (1 Taster)

    Schaltfolge (2 Taster)

    Szenen

    Wert

Tab. 8:    Bedienelemente

 

 

Grafik 17

Hinweis

Bei Kombination der Bewegungsmelder-Sensoren mit dem Busankoppler sind die Trimmer funktionslos. Eine Nebenstellenbedienung ist nicht möglich.

 

Bedienung

Der Komfortschalter und die Bewegungsmelder besitzen an der Vorderseite neben der Linse zur automatischen Bewegungserkennung noch Bedientasten zur Steuerung von Verbrauchern.

Die jeweils gewünschte Funktion, wie z. B. Licht schalten, Jalousie fahren oder Szenen aufrufen etc., erfolgt durch die Auswahl in der Applikation. Beim Komfortschalter kann dabei zwischen einer Tasten- oder Wippenfunktion gewählt werden. Beim Bewegungsmelder stehen nur Tastenfunktionen zur Verfügung.

Die Trimmer auf der Rückseite des Bewegungsmelders/Komfortschalters besitzen bei Inbetriebnahme über KNX oder free@home keine Funktionen. Die Einstellung erfolgt ausschließlich über die Parameter der ETS-Applikation bei KNX und durch den System-Access-Point bei free@home.

 

Funktion x: Sequenz

 

Nummer

Name

Objektfunktion

Datentyp

Flags

127 | 138 | 149 | 160 | 171

Funktion x:

Sequenz

Wert Sequenz

1.001 Schalten

K, S, Ü, A

128 | 139 | 150 | 161 | 172

Funktion x:

Sequenz

Sequenz Start

1.001 Schalten

K, S

129 | 140 | 151 | 162 | 173

Funktion x:

Sequenz

Status Sequenz

1.003 Freigeben

K, Ü

130 | 141 | 152 | 163 | 174

Funktion x:

Sequenz

Sperren

1.003 Freigeben

K, S

 

Das Objekt wird gesendet, um entweder Informationen über eine Wertefolge zu geben oder um eine Folge zu starten oder zu stoppen.

 

 

Funktion x: Szenenaktor

 

Nummer

Name

Objektfunktion

Datentyp

Flags

128 | 129 | 130 | 131 | 132 | 133 | 134 | 135 | 139 | 140 | 141 | 142 | 143 | 144 | 145 | 146 | 150 | 151 | 152 | 153 | 154 | 155 | 156 | 157 | 161 | 162 | 163 | 164 | 165 | 166 | 167 | 168 | 172 | 173 | 174 | 175 | 176 | 177 | 178 | 179

Funktion x:
Szenenaktor

Aktorgruppe x

5.001 Prozent (0..100%)

K, S, Ü, A

 

Das Objekt dient als Szenenaktor. Es sendet ein Telegramm mit Informationen über den Aktorstatus in Prozent.

 

Funktion x: Szenennummer

 

Nummer

Name

Objektfunktion

Datentyp

Flags

127 | 138 | 149 | 160 | 171

Funktion x: Szenennummer

Eingang

18.001 Szenensteuerung

K, S

 

Das Objekt ist ein Szenensteuerungsobjekt. Es sendet ein Eingangstelegramm, das dazu dient, die Szenennummer mitzuteilen.

 

Funktion x: Min/max

 

Nummer

Name

Objektfunktion

Datentyp

Flags

127 | 138 | 149 | 160 | 171

Funktion x: Min/max

Ausgang

5.001 Prozent (0..100%)

K, W

128 | 129 | 130 | 131 | 132 | 133 | 134 | 135 | 139 | 140 | 141 | 142 | 143 | 144 | 145 | 146 | 150 | 151 | 152 | 153 | 154 | 155 | 156 | 157 | 161 | 162 | 163 | 164 | 165 | 166 | 167 | 168 | 172 | 173 | 174 | 175 | 176 | 177 | 178 | 179

Funktion x: Min/max

Eingang x

5.001 Prozent (0..100%)

K, S

 

Das Objekt dient als Objekt für min/max Funktionen. Es kann entweder ein Eingangsobjekt oder ein Ausgangsobjekt sein, das zum Schalten von Verzögerungsfunktionen verwendet wird.

 

Funktion x: Verzögerungszeit

 

Nummer

Name

Objektfunktion

Datentyp

Flags

129 | 140 | 151 | 162 | 173

Funktion x: Verzögerungszeit

Eingang

7.005 Zeit (s)

K, S, A

 

Das Objekt dient zum Senden eines Telegramms mit der Verzögerungszeit.

 

Funktion x: Verzögerung

 

Nummer

Name

Objektfunktion

Datentyp

Flags

127 | 138 | 149 | 160 | 171

Funktion x: Verzögerung

Eingang

1.001 Schalten

K, S

128 | 139 | 150 | 161 | 172

Funktion x: Verzögerung

Ausgang

1.001 Schalten

K, W

 

Das Objekt wird für aktive Verzögerungsfunktionen gesendet. Es kann entweder ein Eingangsobjekt oder ein Ausgangsobjekt sein, das für Schaltverzögerungsfunktionen verwendet wird.

 

Funktion x: Treppenhauslicht

 

Nummer

Name

Objektfunktion

Datentyp

Flags

127 | 138 | 149 | 160 | 171

Funktion x: Treppenhauslicht

Eingang

1.001 Schalten

K, S

130 | 141 | 152 | 163 | 174

Funktion x: Treppenhauslicht

Ausgang

1.001 Schalten

K, S

127 | 138 | 149 | 160 | 171

Funktion x: Treppenhauslicht

Ein./Ausgang

1.001 Schalten

K, S, Ü

128 | 139 | 150 | 161 | 172

Funktion x: Treppenhauslicht

Nachlaufzeit

7.005 Zeit (s)

K, S, A

129 | 140 | 151 | 162 | 173

Funktion x: Treppenhauslicht

Ausschaltvorwarnzeit

7.005 Zeit (s)

K, S, A

 

Das Objekt wird gesendet, wenn die gewählte Funktion die Optionen für das Treppenhauslicht beeinflusst. Das Objekt kann entweder ein Eingangs- oder ein Ausgangstelegramm sein. Es kann auch für die Einschaltzeit und die Ausschaltvorwarnzeit gesendet werden, je nach Parametrierung.

 

Funktion x: Tor

 

Nummer

Name

Objektfunktion

Datentyp

Flags

127 | 138 | 149 | 160 | 171

Funktion x: Tor

Eingang

1.001 Schalten

K, S

127 | 138 | 149 | 160 | 171

Funktion x: Tor

Eingang

1.008 Ab/Auf

K, S

127 | 138 | 149 | 160 | 171

Funktion x: Tor

Eingang

1.007 Schritt

K, S

127 | 138 | 149 | 160 | 171

Funktion x: Tor

Eingang

2.001 Zwangsbetrieb

K, S

127 | 138 | 149 | 160 | 171

Funktion x: Tor

Eingang

3.007 Dimmsteuerung

K, S

127 | 138 | 149 | 160 | 171

Funktion x: Tor

Eingang

5.001 Prozent

K, S

127 | 138 | 149 | 160 | 171

Funktion x: Tor

Eingang

5.010 Byte ohne Vorzeichen

K, S

127 | 138 | 149 | 160 | 171

Funktion x: Tor

Eingang

9.*** 2-Bytes Float

K, S

127 | 138 | 149 | 160 | 171

Funktion x: Tor

Eingang

8.001 Pulsweite

K, S

127 | 138 | 149 | 160 | 171

Funktion x: Tor

Eingang

7.001 Puls

K, S

127 | 138 | 149 | 160 | 171

Funktion x: Tor

Eingang

10.001 Uhrzeit

K, S

127 | 138 | 149 | 160 | 171

Funktion x: Tor

Eingang

11.001 Datum

K, S

127 | 138 | 149 | 160 | 171

Funktion x: Tor

Eingang

14.*** 4 Bytes Float

K, S

127 | 138 | 149 | 160 | 171

Funktion x: Tor

Eingang

13.001 4 Bytes mit Vorzeichen

K, S

127 | 138 | 149 | 160 | 171

Funktion x: Tor

Eingang

12.001 4 Bytes ohne Vorzeichen

K, S

128 | 139 | 150 | 161 | 172

Funktion x: Tor

Ausgang

1.001 Schalten

K, Ü

128 | 139 | 150 | 161 | 172

Funktion x: Tor

Ausgang

1.008 Ab/Auf

K, Ü

128 | 139 | 150 | 161 | 172

Funktion x: Tor

Ausgang

1.007 Schritt

K, Ü

128 | 139 | 150 | 161 | 172

Funktion x: Tor

Ausgang

2.001 Zwangsbetrieb

K, Ü

128 | 139 | 150 | 161 | 172

Funktion x: Tor

Ausgang

3.007 Dimmbedienung

K, Ü

128 | 139 | 150 | 161 | 172

Funktion x: Tor

Ausgang

5.001 Prozent

K, Ü

128 | 139 | 150 | 161 | 172

Funktion x: Tor

Ausgang

5.010 Byte ohne Vorzeichen

K, Ü

128 | 139 | 150 | 161 | 172

Funktion x: Tor

Ausgang

9.*** 2 Bytes Float

K, Ü

128 | 139 | 150 | 161 | 172

Funktion x: Tor

Ausgang

8.001 Pulsweite

K, Ü

128 | 139 | 150 | 161 | 172

Funktion x: Tor

Ausgang

7.001 Pulse

K, Ü

128 | 139 | 150 | 161 | 172

Funktion x: Tor

Ausgang

10.001 Uhrzeit

K, Ü

128 | 139 | 150 | 161 | 172

Funktion x: Tor

Ausgang

11.001 Datum

K, Ü

128 | 139 | 150 | 161 | 172

Funktion x: Tor

Ausgang

14.*** 4 Byte Float

K, Ü

128 | 139 | 150 | 161 | 172

Funktion x: Tor

Ausgang

13.001 4 Byte mit Vorzeichen

K, Ü

128 | 139 | 150 | 161 | 172

Funktion x: Tor

Ausgang

12.001 4 Bytes ohne Vorzeichen

K, Ü

 

Die Art dieses Objekts hängt von den Einstellungen des entsprechenden Parameters ab. Es kann entweder ein Eingangs- oder ein Ausgangstelegramm sein.

 

Funktion x: Logik-Funktionen

 

Nummer

Name

Objektfunktion

Datentyp

Flags

127 | 138 | 149 | 160 | 171

Funktion x:

Logik-Funktionen

Ausgang

1.001 Schalten

K, L, Ü

128 | 129 | 139 | 140 | 150 | 151 | 161 | 162 | 172 | 173

Funktion x:

Logik-Funktionen

Eingang x

1.001 Schalten

K, S, A

 

Das Objekt wird für Logik-Funktionen verwendet, entweder als Ausgangs- oder Eingangstelegramm.

 

Funktion x: Telegramm zyklisch

 

Nummer

Name

Objektfunktion

Datentyp

Flags

127 | 138 | 149 | 160 | 171

Funktion x:

Telegramm zyklisch

Eingang

1.001 Schalten

K, S

128 | 139 | 150 | 161 | 172

Funktion x:

Telegramm zyklisch

Ausgang

1.001 Schalten

K, Ü

129

Funktion x:

Telegramm zyklisch

Sperren

1.003 Freigeben

K, S

 

Das Objekt sendet / empfängt / blockiert zyklisch Telegramme.

 

Kommunikationsobjekte – Funktion x

Technische Daten

 

Bezeichnung

64762-xxx

180 flex, Komfort Sensor mit Selectlinse

64764-xxx

180 flex, Komfort Sensor mit Multilinse

64765-xxx flex Bedienelement Bewegungssensor mit Orientierungslicht

Spannungsversorgung

(erfolgt über den Busankoppler)

24 V DC

24 V DC

24 V DC

Busteilnehmer

1 (< 12 mA)

1 (< 12 mA)

1 (< 12 mA)

KNX Anschluss

Über separaten Busankoppler

Über separaten Busankoppler

Über separaten Busankoppler

Öffnungswinkel

180°

180°

170° horizontal, ±5° vertikal

Helligkeitsgrenzwert

5 … 500 Lux, Tagbetrieb

5 … 500 Lux, Tagbetrieb

5 … 500 Lux, Tagbetrieb

Ausschaltverzögerung (1)

    10 Sekunden … 30 Minuten

    Kurzzeitimpuls 1 Sekunde

    10 Sekunden … 30 Minuten

    Kurzzeitimpuls 1 Sekunde

    1 … 10 Minuten

Montagehöhe

0,8 … 1,2 m

0,8 … 2,2 m

0,8 … 1,2 m

Erfassungsbereiche

Längs zum Melder gehend

5 m

4 ... 5 m

5 m

Erfassungsbereiche

Quer zum Melder gehend

12 m

7 ... 8 m

3 m

Bedienelemente (2)

    Zwei Tasten zur unabhängigen Steuerung von Funktionen im Raum

    Zwei Tasten zur unabhängigen Steuerung von Funktionen im Raum

    Zwei Tasten zur unabhängigen Steuerung von Funktionen im Raum

Wiedereinschaltzeit nach Ausschaltung (1)

0,1 Sekunden … 60 Sekunden

0,1 Sekunden … 60 Sekunden

0,1 Sekunden … 60 Sekunden

Bewegungsmelder (1)

0,5 … 100.000 Lux

0,5 … 100.000 Lux

1 … 1.000 Lux

Dämmerungsschalter (1)

1 … 1.000 Lux

1 … 1.000 Lux

1 … 1.000 Lux

Helligkeitsschalter (1)

1.000 … 100.000 Lux

1.000 … 100.000 Lux

1.000 … 100.000 Lux

Schutzart

IP 20

Temperaturbereich

-5 °C … +45 °C

Lagertemperatur

-25 °C … +70 °C

Abmessungen

siehe Kaptiel „Maßbilder

Tab. 5:    Technische Daten

(1)    Über ETS parametrierbar

(2)    Trimmer auf der Geräterückseite sind bei Kombination mit dem Busankoppler funktionslos.

 

 

BRI: Dämmerung/Helligkeit

 

Nummer

Name

Objektfunktion

Datentyp

Flags

85

BRI: Dämmerung/Helligkeit

Ausgang natürliches Umgebungslicht [lux]

9.004 Lux (lux)

K, L, Ü

86

BRI: Dämmerung/Helligkeit

Eingang externe Helligkeit [lux]

9.004 Lux (lux)

K, L, S, Ü, A

99

BRI: Dämmerung/Helligkeit

Eingang Aktor Statusx

1.001 Schalten

K, S, A

108

BRI: Dämmerung/Helligkeit

Ausgang Gesamthelligkeit [lux]

9.004 Lux (lux)

K, L, Ü

 

    Ausgang natürliches Umgebungslicht [lux]

    Dieses Objekt sendet entweder die gemessene oder die berechnete Helligkeit – abhängig davon, ob sich im Erfassungsbereich geschaltete Beleuchtungen befinden, die über Aktorstatusobjekte eingebunden sind.

    Eingang externe Helligkeit [lux]

    Der Helligkeitswert eines externen Helligkeitssensors wird an dieses Objekt gesendet.

    Eingang Aktor Status x

    Diese Objekte sollten mit Aktoren von Leuchtmitteln verbunden sein, die sich im Erfassungsbereich des Melders befinden. So kann der Melder erkennen, wenn ein solcher Aktor ein- oder ausgeschaltet wird, und die daraus resultierende Helligkeitsänderung entsprechend heraus- oder hereinrechnen.

    Ausgang Gesamthelligkeit [lux]

    Dieses Objekt sendet die gesamte Helligkeit, ohne dass bestimmte andere geschaltete Leuchtmittel herausgerechnet werden.

 

Kommunikationsobjekte - Helligkeitserfassung

MDx: Testmodus aktivieren

 

Nummer

Name

Objektfunktion

Datentyp

Flags

21 | 42 | 63 | 84

MDx: Testmodus aktivieren

Eingang

1.001 Schalten

K, S, A

Über dieses Objekt wird der Testmodus aktiviert (1 = aktiviert, 0 = deaktiviert). Er wird nach 10 Minuten automatisch wieder deaktiviert.

 

MDx: Externe Helligkeit

 

Nummer

Name

Objektfunktion

Datentyp

Flags

12 | 33 | 54 | 75

MDx: Externe Helligkeit

Eingang

9.004 Lux (Lux)

K, S, A

 

Der Helligkeitswert eines externen Helligkeitssensors wird an dieses Objekt gesendet.

 

MDx: Helligkeitsunabhängige Erfassung

 

Nummer

Name

Objektfunktion

Datentyp

Flags

11 | 32 | 53 | 74

MDx: Helligkeitsunabhängige Erfassung

Eingang

9.004 Lux (Lux)

K, S, A

 

Über dieses Objekt kann der Melder helligkeitsunabhängig geschaltet werden. Das bedeutet, dass der Melder bei jeder erkannten Bewegung schaltet – unabhängig davon, ob die Helligkeit unterhalb der eingestellten Schwelle liegt oder nicht.

Wird auf diesem Objekt eine 1 empfangen, schaltet der Melder bei jeder Bewegung unabhängig von der Helligkeit. Wird hingegen eine 0 empfangen, schaltet der Melder nur bei Unterschreiten der eingestellten Helligkeitsschwelle und bei Bewegung ein.

 

MDx: Helligkeitsschwelle extern

 

Nummer

Name

Objektfunktion

Datentyp

Flags

13 | 34 | 55 | 76

MDx: Helligkeitsschwelle extern

Eingang

9.004 Lux (Lux)

K, S, A

 

Dieses Objekt dient zum Empfang des externen Helligkeitsschwelle. Über dieses Objekt kann der externen Helligkeitsschwellwert eingestellt werden.

Soll dieser Wert bei einem Download nicht überschrieben werden, muss der Parameter „Einstellung beim Download überschreiben“ auf „Nein“ gesetzt werden.

 

MDx: Helligkeitsschwelle intern

 

Nummer

Name

Objektfunktion

Datentyp

Flags

10 | 31 | 52 | 73

MDx: Helligkeitsschwelle intern

Eingang

9.004 Lux (Lux)

K, S, A

 

Dieses Objekt dient zum Empfang der Helligkeitsschwelle. Über dieses Objekt kann die interne Helligkeitswertschwelle eingestellt werden.

Soll dieser Wert bei einem Download nicht überschrieben werden, muss der Parameter „Einstellung beim Download überschreiben“ auf „Nein“ gesetzt werden.

 

MDx: Nachlaufzeit für 2. Stufe

 

Nummer

Name

Objektfunktion

Datentyp

Flags

9 | 30 | 51 | 72

MDx: Nachlaufzeit für 2. Stufe

Eingang

7.005 time (s)

K, S, A

 

Über dieses Objekt kann die Nachlaufzeit für die zweite Stufe (beim zweistufigen Abschalten) jederzeit über den Bus geändert werden. Der Wert muss in Sekunden gesendet werden.

Soll dieser Wert bei einem Download nicht überschrieben werden, muss der Parameter „Einstellung beim Download überschreiben“ auf „Nein“ gesetzt werden.

 

MDx: Nachlaufzeit

 

Nummer

Name

Objektfunktion

Datentyp

Flags

8 | 29 | 50 | 71

MDx: Nachlaufzeit

Eingang

7.005 Zeit (s)

K, S, A

 

Wenn der Melder keine Bewegung mehr erkennt, wird die Nachlaufzeit gestartet. Nach Ablauf der Nachlaufzeit wird das Ausschalt-Telegramm auf den Bus gesendet. Über dieses Objekt kann die Nachlaufzeit jederzeit über den Bus geändert werden. Der Wert muss in Sekunden gesendet werden.

Soll dieser Wert bei einem Download nicht überschrieben werden, muss der Parameter „Einstellung beim Download überschreiben“ auf „Nein“ gesetzt werden.

 

MDx: Aktorstatus

 

Nummer

Name

Objektfunktion

Datentyp

Flags

7 | 28 | 49 | 70

MDx: Aktorstatus

Eingang

1.001 Schalten

K, S, A

 

Vom Melder gesteuerte Aktoren können ihren Status an diesen Eingang senden (1 Bit). Beim Empfang eines Aus-Telegramms auf dem Objekt wird die Bewegungserfassung für die angegebene Totzeit unterdrückt und die Ausschaltverzögerung zurückgesetzt.

 

Lieferumfang

Der Lieferumfang enthält den Bewegungsmelder Sockel.

Der Busankoppler-Unterputz-Einsatz muss separat erworben werden:

    Busankoppler KNX

    BA/U1.0.X

    Busankoppler Busch-free@home®

    BAU-F-0.X

 

 

Hinweise zur Anleitung

Lesen Sie dieses Handbuch aufmerksam durch und befolgen Sie die aufgeführten Hinweise. So vermeiden Sie Personen- und Sachschäden und gewährleisten einen zuverlässigen Betrieb und eine lange Lebensdauer des Geräts.

Bewahren Sie das Handbuch sorgfältig auf.

Falls Sie das Gerät weitergeben, geben Sie auch dieses Handbuch mit.

Für Schäden durch Nichtbeachtung des Handbuchs übernimmt Busch-Jaeger keine Haftung.

Wenn Sie weitere Informationen benötigen oder Fragen zum Gerät haben, wenden Sie sich an Busch-Jaeger oder besuchen Sie uns im Internet unter:

https://BUSCH-JAEGER.de

 

 

 

MDx: Status manuelle Bedienung

 

Nummer

Name

Objektfunktion

Datentyp

Flags

16 | 37 | 58 | 79

MDx: Status manuelle Bedienung

Ausgang

1.001 Schalten

K, Ü

Über dieses Objekt wird der Status von „Manuelle Bedienung“ gesendet (1 = aktiv, 0 = inaktiv).

 

MDx: Status Dauerbetrieb Aus

 

Nummer

Name

Objektfunktion

Datentyp

Flags

20 | 41 | 62 | 83

MDx: Status Dauerbetrieb Aus

Ausgang

1.001 Schalten

K, Ü

Über dieses Objekt wird der Status von „Dauerbetrieb Aus“ gesendet (1 = aktiv, 0 = inaktiv).

 

MDx: Status Dauerbetrieb Ein

 

Nummer

Name

Objektfunktion

Datentyp

Flags

19 | 40 | 61 | 82

MDx: Status Dauerbetrieb ein on

Ausgang

1.001 Schalten

K, Ü

Über dieses Objekt wird der Status von „Dauerbetrieb Ein“ gesendet (1 = aktiv, 0 = inaktiv).

 

MDx: Dauerbetrieb Aus [max. 24h]

 

Nummer

Name

Objektfunktion

Datentyp

Flags

18 | 39 | 60 | 81

MDx: Dauerbetrieb Aus [max. 24]

Eingang

1.001 Schalten

K, S, A

Über dieses Objekt wird der Bewegungsmelder dauerhaft für maximal 24 Stunden ausgeschaltet (0 = ein, 1 = aus).

 

MDx: Dauerbetrieb Ein [max. 24h]

 

Nummer

Name

Objektfunktion

Datentyp

Flags

17 | 38 | 59 | 80

MDx: Dauerbetrieb Ein [max. 24]

Eingang

1.001 Schalten

K, S, A

Über dieses Objekt wird der Bewegungsmelder dauerhaft für maximal 24 Stunden eingeschaltet (0 = aus, 1 = ein).

 

MDx: Umschaltung manueller Betrieb

 

Nummer

Name

Objektfunktion

Datentyp

Flags

15 | 36 | 57 | 78

MDx: Umschaltung manueller Betrieb

Eingang

1.001 Schalten

K, S, A

Mit diesem Objekt wird vom Automatikbetrieb in den manuellen Betrieb umgeschaltet (Default: 0 = automatisch, 1 = manuell).

 

Grafik 17

Hinweis

Im Handbetrieb ist der Bewegungsmelder inaktiv und kann nur über den externen Taster ein- oder ausgeschaltet werden.

 

MDx: Externer Taster

 

Nummer

Name

Objektfunktion

Datentyp

Flags

14 | 35 | 56 | 77

MDx: Externer Taster

Eingang

1.001 Schalten

K, S, A

 

Über den externen Tastereingang ist es möglich, dem Melder entweder einen Bewegungstrigger oder einen Ausschalttrigger zu geben. Je nach Betriebsmodus des Melders wird der Taster unterschiedlich eingesetzt:

    Automatikbetrieb: Der Taster kann dem Melder entweder einen Bewegungstrigger oder einen Ausschalttrigger geben.

    Einschaltautomatik: Der Taster muss einen Ausschalttrigger senden, um das Licht auszuschalten.

    Ausschaltautomatik: Der Taster muss einen Bewegungstrigger senden, um das Licht einzuschalten.

    Handbetrieb: Der Taster muss sowohl einen Bewegungstrigger als auch einen Ausschalttrigger senden, um das Licht ein- oder auszuschalten.

 

MDx: Erfassung aktivieren

 

Nummer

Name

Objektfunktion

Datentyp

Flags

4 | 25 | 46 | 67

MDx: Erfassung aktivieren

Eingang

1.001 Schalten

K, S, A

 

Der Bewegungsmelder kann über das Objekt gesperrt oder freigegeben werden. Die Freigabe hat Vorrang vor allen anderen Objekten.

 

MDx: Eingang Nebenstelle

 

Nummer

Name

Objektfunktion

Datentyp

Flags

5 | 26 | 47 | 68

MDx: Eingang Nebenstelle

Eingang

1.001 Schalten

K, S, A

 

Dieses Objekt wird mit dem Ausgang eines oder mehrerer Nebenstellengeräte verbunden, sodass der Melder durch das jeweilige Nebengerät retriggert wird.

 

MDx: Bewegung (Nebenstelle)

 

Nummer

Name

Objektfunktion

Datentyp

Flags

2 | 23 | 44 | 65

MDx: Bewegung (Nebenstelle)

Eingang/Ausgang

1.001 Schalten

K, S, Ü, A

 

Um den Master zu triggern, sendet dieses Objekt (Default: helligkeitsunabhängig) ein 1-Telegramm.

 

Erfassungsbereich

64762-xxx 180 flex, Komfort Sensor mit Selectlinse

Picture 5

Abb. 1:    Öffnungswinkel 64762-xxx

Picture 4

Abb. 2:    Erfassungsbereiche: Prinzip 64762-xxx

 

Montagehöhe [D]

[1] Längs zum Melder gehend

[2] Quer zum Melder gehend

1,1 Meter

A / B

5 Meter

A / B

12 Meter

C

5 Meter

C

12 Meter

Tab.2:    Erfassungsbereiche 64762-xxx

 

Picture 6

Abb. 3:    Einschränkung Erfassungsbereich: 64762-xxx

Eine Einschränkung des Erfassungsbereiches ist durch Abkleben der Linse möglich.

 

64764-xxx 180 flex, Komfort Sensor mit Multilinse

Abb. 4:    Öffnungswinkel 64764-xxx

Abb. 5:    Erfassungsbereiche: Prinzip 64764-xxx

 

Montagehöhe [D]

[1] Längs zum Melder gehend

[2] Quer zum Melder gehend

2,2 Meter

A / B

4 Meter

A / B

8 Meter

C

4 Meter

C

8 Meter

1,1 Meter

A / B

5 Meter

A / B

7 Meter

C

5 Meter

C

8 Meter

Tab.3:    Erfassungsbereiche 64764-xxx

 

 

Grafik 17

Hinweis

Eine Einschränkung des Erfassungsbereiches ist aufgrund der speziellen Linsengeometrie durch Abkleben der Linse nur bedingt möglich.

    Ist dies dennoch notwendig, kann ein Abklebestreifen beim zentralen Busch-Jaeger Vertriebsservice angefordert werden.

 

64765-xxx flex Bedienelement Bewegungssensor mit Orientierungslicht

Abb. 6:    Öffnungswinkel flex Bedienelement

Picture 10

Abb. 7:    Erfassungsbereiche flex Bedienelement

 

Montagehöhe [D]

[1] Längs zum Melder gehend

[2] Quer zum Melder gehend

0,8 … 1,2 Meter

A / B

5 Meter

A / B

3 Meter

C

5 Meter

C

3 Meter

Tab.4:    Erfassungsbereiche flex Bedienelement Bewegungssensor mit Orientierungslicht

 

 

Grafik 17

Hinweis

Andere Montagehöhen haben Einfluss auf den Erfassungsbereich.

 

 

MDx: Bewegung (Hauptgerät)

 

Nummer

Name

Objektfunktion

Datentyp

Flags

1

MDx: Bewegung (Hauptgerät)

Ausgang

5.010 Zählimpulse

K, S, A

22 | 43 | 64

MDx: Bewegung (Hauptgerät)

Ausgang

1.001 Schalten

K, Ü

 

Um den Master zu triggern, sendet dieses Objekt (Default: helligkeitsunabhängig) ein 1-Telegramm.

 

MDx: Erfassung aktivieren

 

Nummer

Name

Objektfunktion

Datentyp

Flags

4

MDx: Erfassung aktivieren

Ausgang

1.001 Schalten

K, Ü

Dieses Objekt sendet ein Telegramm auf den Bus, wenn die Bedingungen für eine Überwachungsmeldung erfüllt sind.

 

Kommunikationsobjekte - Bewegungsmelder

Kommunikationsobjekte

Sequenz

Mit der Applikation „Sequenz“ ist es möglich, mehrere Telegramme mit unterschiedlichen Werten in einer vordefinierten Reihenfolge (Sequenz) nacheinander über dasselbe Objekt auszusenden.

Im Gegensatz zur Szene besitzt die Applikation „Sequenz“ nur ein Kommunikationsobjekt, auf dem bis zu zwölf individuelle Werte hintereinander in zwölf fest eingestellten Zeiten ausgesendet werden. Die Zeiten können von 1 s bis 12 h frei eingestellt werden. Die Applikation „Sequenz“ bietet sich an, um z. B. Showrooms anzusteuern.

Über ein Freigabeobjekt kann die Funktion vorübergehend gesperrt werden

 

    Datentyp

 

Optionen:

Schalten [DPT 1.001]

Prozent [DPT 5.001]

1 Byte ohne Vorzeichen [DPT 5.010]

Szene [DPT 18.001]

2 Byte Gleitkommawert [DPT 9.***]

2 Bytes ohne Vorzeichen [DPT 7.001]

Über den Parameter wird festgelegt, welcher Datentyp verwendet werden soll.

 

    Kommunikationsobjekt „Status Sequenz“ aktivieren

Optionen:

deaktiviert

aktiviert

Über den Parameter wird das Kommunikationsobjekt „Sperren“ freigegeben.

Wenn der Parameter „Kommunikationsobjekt freigeben „Status Sequenz““ aktiviert ist, sind zusätzliche Parameter verfügbar.

    Wert, wenn aktiv

Optionen:

1

0

Über den Parameter wird der Wert für das Kommunikationsobjekt „Status Sequenz“ festgelegt.

 

    Kommunikationsobjekt „Sperren“ aktivieren

Optionen:

deaktiviert

aktiviert

Über den Parameter wird das Kommunikationsobjekt „Sperren“ freigeben.

Wenn der Parameter „Kommunikationsobjekt freigeben „Sperren““ aktiviert ist, sind zusätzliche Parameter verfügbar.

 

    Sperren bei Wert

Optionen:

0

1

Über den Parameter wird der Wert festgelegt, mit dem die Funktion gesperrt werden kann.

 

    Verhalten bei Sperrung

Optionen:

Sequenz zu Ende bearbeiten

Sequenz abbrechen

Über den Parameter wird das Sperrverhalten festgelegt.

 

    Verhalten nach Busspannungswiederkehr

Optionen:

Sequenz nicht starten

Sequenz starten

Über den Parameter wird das Verhalten nach Busspannungswiederkehr festgelegt.

 

    Starte Sequenz mit

Optionen:

1

0

Über den Parameter wird der Wert für den Start der Sequenz festgelegt.

 

    Endlosschleife

Optionen:

deaktiviert

aktiviert

Über den Parameter wird festgelegt, ob die Sequenz in einer Endlosschleife wiederholt wird.

 

    Schrittzahl

Optionen:

1 … 12

Über den Parameter wird die Anzahl der Schritte festgelegt.

 

    Wert nach Ende der Sequenz

 

Optionen:

aus

ein

0 … 100 %

0 … 255

1 … 64

-671088,64 … 0 … 670760,96

0 … 0 … 65535

Über den Parameter wird der Wert nach Beenden der Sequenz festgelegt.

 

Stufeneinstellung

 

Schritt 1...12

Wert

Dauer

Schritt x

Aus / Ein

1 .. 7200 s

Über die Parameter werden die einzelnen Schritte konfiguriert.

 

 

Szenenaktor

Mit der Applikation „Szenenaktor“ ist es möglich, Szenen, die im Gerät hinterlegt sind, über den Empfang einer Szenennummer aufzurufen. Es können maximal acht Szenen mit bis zu acht Aktorobjekten angelegt werden.

 

    Anzahl Szenen

Optionen:

1 … 8

Über den Parameter können bis zu acht Szenen ausgewählt werden.

 

    Anzahl Aktorgruppen

Optionen:

1 … 8

Über den Parameter können bis zu acht Aktorgruppen für den Lichtszenenaktor konfiguriert werden.

Beim Aufruf einer Szene werden über das Kommunikationsobjekt „GFx: Aktorgruppe x“ nacheinander Telegramme gesendet. Wenn z. B. beim Aufruf einer Szene vier Leuchtengruppen, eine Jalousie und ein absoluter Temperaturwert gesendet werden sollen, dann muss der Parameter auf „6“ Aktorgruppen eingestellt werden.

 

    Telegrammverzögerung zwischen den Ausgängen

Optionen:

00.100 … 01.000 … 10.000 ss.fff s

Über den Parameter wird die Verzögerungszeit zwischen den einzelnen Telegrammen eingestellt.

Beim Aufruf einer Szene, werden über die Kommunikationsobjekte „GFx: Aktorgruppe x“ nacheinander Telegramme gesendet. Die Reihenfolge ist fest vorgegeben. Zuerst wird das Telegramm der Aktorgruppe A, dann das Telegramm der Aktorgruppe B, usw. gesendet.

 

    Überschreibe Szenen bei Download

Optionen:

deaktiviert

aktiviert

    deaktiviert:

    Vom Benutzer gespeicherte Szenenwerte verbleiben im Gerät.

    aktiviert:

    Bei einem Programmiervorgang des Geräts werden die vom Benutzer gespeicherten Werte mit den in der Parametriersoftware voreingestellten Werten überschrieben.

Über eine lange Tastenbetätigung am Gerät kann eine Szenenspeicherung ausgelöst werden. Die Kommunikationsobjekte „GFx: Aktorgruppe x“ senden Leseanforderungen an die verknüpften Aktoren. Wenn bei den Objekten der verknüpften Aktoren das L-Flag gesetzt ist, senden die Aktoren ein Antworttelegramm mit ihren aktuellen Werten an das Gerät.

Wenn der Parameter aktiviert ist, werden die aktuellen Szenenwerte gespeichert und überschreiben dabei die vorherigen Werte.

 

Konfiguration der Aktorobjekte

    Datentyp Aktorgruppe X

Optionen:

Prozent [DPT 5.001]

Szene [DPT 18.001]

Schalten [DPT 1.001]

Auf/Ab [DPT 1.008]

Temperatur [DPT 9.001]

Über den Parameter wird den Datentyp des Kommunikationsobjekts „GFx: Aktorgruppe x“ für unterschiedliche Anwendungsfälle eingestellt.

 

Konfiguration der Szene x

 

Kommunikationsobjekt

Szene 1 … 8

Szenennummer

1 … 64

Szene kann gespeichert werden

deaktiviert

aktiviert

Aktorgruppe X

deaktiviert

aktiviert

Wert

1 … 0 … 100 %

1 … 64

aus

ein

auf

ab

-33,5 … 20 … 93,5 °C

Über den Parameter wird die Konfiguration der Szenen festgelegt.

 

 

Min/Max

Mit der Applikation „Min/Max“ können bis zu acht Eingangswerte miteinander verglichen werden. Die Applikation kann auf dem Ausgang den höchsten Eingangswert, den kleinsten Eingangswert oder den Durchschnitt aller Eingangswerte ausgeben.

 

    Datentyp

 

Optionen:

Prozent [DPT 5.001]

1 Byte ohne Vorzeichen [DPT 5.010]

2 Byte Float [DPT 9.001]

2 Bytes mit Vorzeichen [DPT 8.001]

2 Bytes ohne Vorzeichen [DPT 7.001]

4 Byte Float [DPT 14.001]

4 Bytes mit Vorzeichen [DPT 13.001]

4 Bytes ohne Vorzeichen [DPT 12.001]

Über den Parameter wird festgelegt, welcher Datentyp verwendet werden soll.

 

    Anzahl der Eingänge

Optionen:

1 … 8

Über den Parameter wird eingestellt, wie viele Eingangstelegramme miteinander verglichen werden.

 

    Ausgang sendet bei

Optionen:

Eingangszuweisung

Wertänderung

    Eingangszuweisung:

    Immer wenn ein Telegramm an einem der Eingangsobjekte empfangen wird, wird über das Ausgangsobjekt ein Telegramm gesendet.

    Wertänderung:

    Nur, wenn sich der Wert des Ausgangsobjekts ändert, wird ein Ausgangstelegramm gesendet.

Über den Parameter wird festgelegt, unter welcher Bedingung ein Telegramm gesendet wird.

Bei der Einstellung „Eingangszuordnung“ wird bei jedem Erhalt eines Telegramms auf einem der Eingänge ein Ausgangstelegramm gesendet. In diesem Fall wird auch ein Ausgangstelegramm gesendet, wenn sich der Wert des Ausgangs nicht geändert hat.

 

    Ausgangswert ist gleich

Optionen:

Maximaler Eingangswert

Minimaler Eingangswert

Durchschnittlicher Eingangswert

    Maximaler Eingangswert:

–    Der größte Wert aller Eingangstelegramme wird über das Ausgangsobjekt gesendet.

    Minimaler Eingangswert:

    Der kleinste Wert aller Eingangstelegramme wird über das Ausgangsobjekt gesendet.

    Durchschnittlicher Eingangswert:

    Der Durchschnittswert der Eingangstelegramme wird über das Ausgangsobjekt gesendet.

Die Applikation „Min/Max“ vergleicht die Werte, die an den Eingangsobjekten anliegen, miteinander.

Über den Parameter kann festgelegt werden, ob der größte, kleinste oder Durchschnitt aller Eingangswerte gesendet wird. Wenn der Durchschnittswert gesendet wird, ermittelt die Applikation den arithmetischen Mittelwert der Eingänge. Kommastellen werden dabei auf- oder abgerundet.

 

Beispiel:

    Objekttyp: 2 Byte Signed, 2 Eingangsobjekte

    Eingang 1: Wert 4

    Eingang 2: Wert 5

(Eingang 1 + Eingang 2) / 2 = arithmetischer Mittelwert; (4 + 5) / 2 = 4,5

Gesendeter Durchschnittswert: 5

 

 

Verzögerung

Mit der Applikation „Verzögerung“ können über das Objekt „Eingang“ Telegramme empfangen werden. Mit einer eingestellten Verzögerungszeit werden die empfangenen Telegramme auf dem Objekt „Ausgang“ ausgesendet.

 

    Datentyp

 

Optionen:

Schalten [DPT 1.001]

Ab/Auf [DPT 1.008]

Lamellenverstellung/Stopp [DPT 1.007]

Prozent [DPT 5.001]

1 Byte ohne Vorzeichen [DPT 5.010]

2 Byte Float [DPT 9.001]

2 Bytes mit Vorzeichen [DPT 8.001]

2 Bytes ohne Vorzeichen [DPT 7.001]

4 Byte Float [DPT 14.001]

4 Bytes mit Vorzeichen [DPT 13.001]

4 Bytes ohne Vorzeichen [DPT 12.001]

Über den Parameter wird festgelegt, welcher Datentyp verwendet werden soll.

 

    Verzögerungszeit

Optionen:

00:00:01.000 … 01:00:00.000 hh:mm:ss.fff

Über den Parameter wird der Auswertzeitraum in Sekunden festgelegt.

 

    Retriggerung

Optionen:

deaktiviert

aktiviert

    deaktiviert:

    Eingestellte Nachlaufzeit läuft immer bis zum Ende ab, so dass über das Objekt „GFx: Ausgang“ immer ein Telegramm nach Ablauf der Verzögerungszeit gesendet wird.

    aktiviert:

    Nachlaufzeit wird immer neu gestartet, wenn ein Telegramm über das Objekt „GFx: Eingang“ empfangen wird.

Über den Parameter wird festgelegt, ob die Nachlaufzeit neu gestartet wird, wenn ein weiteres Telegramm über das Objekt „GFx: Eingang“ empfangen wird. Dieses Verhalten wird Retriggern genannt.

Eine Retriggerung ist z. B. bei einer Nachlaufzeit von Bewegungsmeldern sinnvoll. Somit wird die Nachlaufzeit immer wieder zurückgesetzt, solange Bewegung erkannt wird.

 

    Filter aktiv

Optionen:

deaktiviert

aktiviert

    deaktiviert:

    Filter ist nicht aktiv.

    aktiviert:

    Filter ist aktiv. Filterfunktion und Filterwert können eingestellt werden.

Über den Parameter wird festgelegt, ob ein Filter für die Verzögerung von Telegrammen verwendet wird.

 

    Filterfunktion

Optionen:

Filterwert wird verzögert, andere werden direkt gesendet

Filterwert wird verzögert, andere werden unterdrückt

Filterwert wird direkt gesendet, andere werden verzögert

Filterwert wird unterdrückt, andere werden verzögert

    Filterwert wird verzögert, andere werden direkt gesendet:

    Nur der Filterwert wird verzögert gesendet. Alle anderen Werte werden direkt gesendet.

    Filterwert wird verzögert, andere werden unterdrückt:

    Nur der Filterwert wird verzögert gesendet. Alle anderen Werte werden blockiert.

    Filterwert wird direkt gesendet, andere werden verzögert:

    Nur der Filterwert wird direkt gesendet. Alle anderen Werte werden verzögert gesendet.

    Filterwert wird unterdrückt, andere werden verzögert:

    Nur der Filterwert wird blockiert. Alle anderen Werte werden verzögert gesendet.

Über den Parameter kann eine Bedingung für das Versenden des Filterwerts gegenüber allen anderen Werten festgelegt werden.

Dieser Parameter ist nur einstellbar, wenn der Parameter „Filter aktiv“ aktiv ist.

 

    Filterwert

 

aus … ein

auf … ab

0 … 100 %

0 … 255

-671088,64 … 0 … 670760,96

-32768 … 0 … 32767

0 … 65535

-4000000 … 0 … 4000000

-2147483648 … 0 … 2147483647

0 … 4294967295

Über den Parameter wird der Filterwert festgelegt. Der Datentyp bzw. die Größe ist abhängig vom Parameter „Datentyp“.

Der verbundene Parameter „Filterfunktion“ legt eine Bedingung für das Versenden des Filterwerts fest.

Dieser Parameter ist nur einstellbar, wenn der Parameter „Filter aktiv“ aktiv ist.

 

    Überschreibe Verzögerungszeit bei Download

Optionen:

deaktiviert

aktiviert

Über den Parameter wird festgelegt ob bei Download die Verzögerungszeit überschrieben wird.

 

 

Einstellmöglichkeiten

Die Busch-Wächter® und der Busch-Komfortschalter sind Passiv-Infrarot-Bewegungsmelder. Die Geräte erfassen unsichtbare Infrarotwärmestrahlung. Verändert sich das aufgenommene Wärmebild durch Bewegung, wird ein Impuls ausgelöst. Die Reichweite ist dabei abhängig von der Intensität der Infrarotstrahlung und der Bewegungsrichtung. Die Empfangsbedingungen werden durch Witterungsverhältnisse beeinflusst. Die hochentwickelte Elektronik der Geräte kann dies erkennen und Reichweitenschwankungen ausgleichen. Die Erfassung wird durch Hindernisse wie Glas oder Pflanzen beeinträchtigt.

 

Das Erfassungsprinzip

Alle warmen Körper geben Infrarotwärmestrahlung ab. Die im Busch-Wächter® und Busch-Komfortschalter eingesetzten Sensoren erfassen diese Infrarotwärmestrahlung umso besser, je deutlicher sich diese Infrarotwärmestrahlung von der Umgebung abhebt.

Die Geräte reagieren auf schnelle und große Temperaturänderungen. Langsame Temperaturänderungen und konstante Temperaturen wie z. B. das Abkühlen eines Automotors lösen keinen Impuls aus. Bewegt sich eine Person direkt auf den Sensor zu, wird die Wärmeeinstrahlung langsam und konstant intensiver, wodurch keine sofortige Schaltung erfolgt. Deshalb sollten die Geräte vorzugsweise quer zur Gehrichtung montiert werden.

 

Die Optik

Die Optik eines Bewegungsmelders, d. h. Anordnung und Aufbau der verwendeten Sensoren und der Linse, bestimmt im Wesentlichen die Reichweite sowie den Erfassungswinkel. Hochempfindliche Sensoren sorgen im Busch-Wächter® (2 Sensoren) und im Busch-Komfortschalter (1 Sensor) in Verbindung mit einem Spiegelsystem sowie einer daran optimal angepassten Linse für den Erfassungsbereich.

Über die Linse und das Spiegelsystem werden die auf das Gerät auftreffenden Infrarotstrahlen gebündelt und auf den Sensor projiziert. Die Anzahl und das optische Konzept der einzelnen Linsensegmente sorgen für die Empfindlichkeit auf Bewegungen im Erfassungsbereich. Die verfügbare Reichweite ergibt sich aus der Größe der Linsensegmente (optische Verstärkung) sowie dem elektrischen Verstärkungsfaktor

 

Folgende Faktoren sollten bereits bei der Planung berücksichtigt werden:

    Der Montageort sollte so gewählt werden, dass sich die häufigste Bewegungsrichtung quer zum Erfassungsbereich befindet.

    Das Gerät sollte nicht in der Nähe von Wärmequellen, wie z. B. Heizkörpern installiert werden.

    Zugluft kann zu Fehlschaltungen führen

 

Selbsttest

Ein weiterer Vorteil der Geräte ist der integrierte Testfunktion. Bei jedem Anlegen der Versorgungsspannung bzw. Wiedereinschalten wird ein vollständiger Selbsttest ausgeführt. Wenn die Geräte voll funktionsfähig sind, schalten sie sich zur Bestätigung für ca. eine Minute bzw. die eingestellte Nachlaufzeit ein.

Die Testfunktion arbeitet helligkeitsunabhängig. Beim Test des normalen Betriebsmodus beträgt die Nachlaufzeit bei einer Auslösung zwei Sekunden. Bei aktiver Gehtestfunktion blinkt bei einer Auslösung die integrierte rote LED.

 

 

 

Treppenhauslicht

    Datentyp

 

Optionen:

Kombiniertes Kommunikationsobjekt Schalten [DPT 1.001]

 

Separate Kommunikationsobjekte Schalten [DPT 1.001]

 

Separate Kommunikationsobjekte Prozent [DPT 5.001]

Über den Parameter wird festgelegt, welcher Datentyp verwendet werden soll.

 

    Nachlaufzeit

 

Optionen:

00:00:10 ... 00:03:00 ... 01:30:00 hh:mm:ss

Über den Parameter wird festgelegt, für welche Zeitdauer das Licht eingeschaltet wird.

 

    Retriggerung

Optionen:

aktiviert

 

deaktiviert

Über den Parameter wird festgelegt, ob ein erneutes Einschalten des Lichts möglich ist.

 

    Ausschaltvorwarnung

Optionen:

aktiviert

 

deaktiviert

Über den Parameter wird festgelegt, ob die Ausschaltvorwarnung aktiviert wird.

 

    Dauer

Optionen:

1 ... 5 ... 5400 s

Über den Parameter wird festgelegt, für welche Zeitdauer die Ausschaltvorwarnung aktiv ist.

Der Parameter ist nur verfügbar, wenn der Parameter „Ausschaltvorwarnung“ aktiviert ist.

 

    Überschreibe Einschaltdauer und Vorwarnzeit bei Download

Optionen:

aktiviert

 

deaktiviert

Über den Parameter wird festgelegt, ob die beiden Parameter beim Download überschrieben werden.

 

 

Tor

    Datentyp

 

Optionen:

Schalten [DPT 1.001]

 

Ab/Auf [DPT 1.008]

 

Lammellenverstellung/Stopp [DPT 1.0007]

 

Zwangsbetrieb [DPT 2.001]

 

Rel. Dimmen [DPT 3.007]

 

Prozent [DPT 5.001]

 

1 Byte ohne Vorzeichen [DPT 5.001]

 

2 Byte Float [DPT 9.001]

 

2 Bytes mit Vorzeichen [DPT 8.001]

 

2 Bytes ohne Vorzeichen [DPT 7.001]

 

Uhrzeit [DPT 10.001]

 

Datum [DPT 11.001]

 

4 Byte Float [DPT 14.001]

 

4 Bytes mit Vorzeichen [DPT 13.001]

 

4 Bytes ohne Vorzeichen [DPT 12.001]

Über den Parameter wird festgelegt, welcher Datentyp verwendet werden soll.

 

    Filterfunktion

 

Optionen:

Deaktiviert

 

„Ein“ ausfiltern

 

„Aus“ ausfiltern

Über den Parameter können Ein- oder Aus-Telegramme (1 Bit) ausgefiltert werden. Die Funktion kommt z. B. dann zum Einsatz, wenn von einem Sensor nur das Ein-Telegramm benötigt wird und der Sensor in seinem Applikationsprogramm keine Filterfunktion anbietet.

    Deaktiviert: Es werden keine Telegramme ausgefiltert.

    „Ein“ ausfiltern: Es werden Ein-Telegramme ausgefiltert.

    „Aus“ ausfiltern: Es werden Aus-Telegramme ausgefiltert.

 

    Datenflussrichtung

 

Optionen:

Vom Eingang zum Ausgang

 

Ausgang zu Eingang

 

In beide Richtungen

Über den Parameter wird festgelegt, in welche Richtung die Signalweiterleitung erfolgen soll.

    Vom Eingang zum Ausgang: Telegramme werden vom Objekt „GFx: Eingang“ zum Objekt „GFx: Ausgang“ weitergeleitet.

    Ausgang zu Eingang: Telegramme werden vom Objekt „GFx: Ausgang“ zum Objekt „GFx: Eingang“ weitergeleitet.

    In beiden Richtungen: Telegramme werden in beide Richtungen weitergeleitet.

 

    Wert Ausgang

Optionen:

Normal

 

Invers

Über den Parameter wird festgelegt, in welcher Form der Wert ausgegeben wird.

 

    Kommunikationsobjekt „Sperren“ aktivieren

Optionen:

aktiviert

 

deaktiviert

Über den Parameter wird festgelegt, ob das Gruppenobjekt freigegeben werden soll.

 

    Sperren bei Wert

Optionen:

0

 

1

Über den Parameter wird festgelegt, bei welchem Wert die Sperre erfolgt.

 

    Zustand nach ETS-Download oder Busspannungswiederkehr senden

Optionen:

Gesperrt

 

Freigegeben

Über den Parameter wird festgelegt, ob der Eingangsstatus bei entsprechendem Ereignis gesendet wird.

Diese Parameter sind nur einstellbar, wenn der Parameter „Eingangsstatus nach ETS-Download oder KNX-Spannungswiederkehr senden“ aktiviert ist.

 

    Eingangssignal speichern

Optionen:

aktiviert

 

deaktiviert

Über den Parameter wird festgelegt, ob das Eingangssignal gespeichert wird.

 

 

Logik-Funktionen

    Funktion

Optionen:

AND

OR

XOR

XNOR

NAND

NOR

NOT

Über den Parameter wird festgelegt, mit welchem Logik-Gatter die Kommunikationsobjekte verknüpft werden.

 

    Anzahl der Eingänge

Optionen:

2 … 10

Über den Parameter wird eingestellt, wie viele Eingänge in der Logikfunktion verknüpft werden.

 

 

 

DPT

Initialwert

Eingang invertieren

Eingang x

Schalten [DPT 1.001]

1 Byte ohne Vorzeichen [DPT 5.010]

0

1

deaktiviert

aktiviert

Über den Parameter werden je nach Anzahl der gewählten Eingänge (2 … 10) für jeden Eingang separat die Datenpunkttypen und der Initialwert zugewiesen. Die Eingänge können einzeln invertiert werden.

 

    Objekttyp Ausgang

Optionen:

Schalten [DPT 1.001]

1 Byte ohne Vorzeichen [DPT 5.010]

Jede logische Funktion besitzt ein Ausgangsobjekt. Das aus den Eingängen ermittelte Ergebnis wird über das Ausgangsobjekt auf den Bus gesendet.

Über den Parameter wird die Bit-Größe für das Ausgangsobjekt festgelegt.

 

    Sende Ausgangswert Ein

Optionen:

Jedes Eingangstelegramm

Wertänderung

    Jedes Eingangstelegramm:

    Wenn ein Telegramm über das Eingangsobjekt empfangen wird, sendet das Kommunikationsobjekt immer den Wert des Ausgangsobjekts auf den Bus. Dies geschieht auch dann, wenn sich der Wert des Ausgangsobjekts nicht geändert hat.

    Wertänderung:

    Das Kommunikationsobjekt sendet nur ein Telegramm, wenn sich der Wert des Ausgangsobjekts geändert hat.

Über den Parameter wird festgelegt, ob bei jedem Empfang eines Telegramms oder nur bei Änderung des Ausgangsobjekts ein Telegramm über das Kommunikationsobjekt „GFx: Ausgang“ gesendet wird.

 

    Ausgangswert für „wahr“

Optionen:

1

Durch den Nutzenden bestimmt

    1:

    Sobald die Bedingung erfüllt ist, liegt am Ausgang eine logische „1“ an. Dies gilt auch, wenn der Parameter „Objekttyp Ausgang“ auf „1 Byte“ eingestellt ist.

    Durch den Nutzenden bestimmt:

    Der Wert, der am Ausgang anliegt, wenn die Bedingung erfüllt ist, kann über den Parameter „Wert“ eingestellt werden.

Über den Parameter wird festgelegt, welchen Wert das Ausgangsobjekt im logischen Zustand „wahr“ hat.

    Wert

Optionen:

0

1

    wahr = 0: Wenn die Bedingung erfüllt ist, liegt der Wert „0“ am Kommunikationsobjekt „GFx: Ausgang“ an.

    wahr = 1: Wenn die Bedingung erfüllt ist, liegt der Wert „1“ am Kommunikationsobjekt „GFx: Ausgang“ an.

Über den Parameter wird festgelegt, welcher Wert über das Kommunikationsobjekt „GFx: Ausgang“ bei einer erfüllten (wahren) Bedingung gesendet wird.

Dieser Parameter ist nur einstellbar, wenn der Parameter „Ausgangswert für „wahr“ ist“ auf „wie unten definiert“ eingestellt ist.

 

    Ausgangswert für „falsch“

Optionen:

0

Durch den Nutzenden bestimmt

    0:     

    Sobald die Bedingung erfüllt ist, liegt am Ausgang eine logische „0“ an.

    Durch den Nutzenden bestimmt:

    Der Wert, der am Ausgang anliegt, wenn die Bedingung erfüllt ist, kann über den Parameter „Wert“ eingestellt werden.

Der Parameter legt fest, welcher Wert über das Objekt „GFx: Ausgang“ bei einer nicht erfüllten (falschen) Bedingung gesendet wird.

 

    Wert

Optionen:

0

1

    falsch = 0:

    Wenn die Bedingung erfüllt ist, liegt der Wert „0“ am Kommunikationsobjekt „GFx: Ausgang“ an.

    falsch = 1:

    Wenn die Bedingung erfüllt ist, liegt der Wert „1“ am Kommunikationsobjekt „GFx: Ausgang“ an.

Über den Parameter wird eingestellt, welcher Wert über das Kommunikationsobjekt „GFx: Ausgang“ bei einer nicht erfüllten (falschen) Bedingung gesendet wird.

Dieser Parameter ist nur einstellbar, wenn der Parameter „Ausgangswert für „falsch“ ist“ auf „wie unten definiert“ eingestellt ist.

 

 

Telegramm zyklisch

Über die Applikation „Telegramm zyklisch“ wird nach Empfang eines Telegramms auf dem Objekt „Eingang“ ein Telegramm mit demselben Inhalt auf dem Objekt „Ausgang“ zyklisch ausgesendet.

    Datentype

 

Optionen:

Schalten [DPT 1.001]

 

Alarm [DPT 1.005]

 

Prozent [DPT 5.001]

 

1 Byte ohne Vorzeichen [DPT 5.001]

 

2 Bytes Float [DPT 9.001]

 

2 Bytes mit Vorzeichen [DPT 8.001]

 

2 Bytes ohne Vorzeichen [DPT 7.001]

 

Temperatur [DPT 9.001]

 

4 Bytes Float [DPT 14.001]

 

4 Bytes mit Vorzeichen [DPT 13.001]

 

4 Bytes ohne Vorzeichen [DPT 12.001]

 

    Erweiterte Einstellungen

Optionen:

aktiviert

 

deaktiviert

Über den Parameter wird festgelegt, ob weitere Einstellungen zur Verfügung stehen.

 

    Kommunikationsobjekt „Sperren“ Aktivieren

Optionen:

aktiviert

 

deaktiviert

Über den Parameter wird festgelegt, ob das Kommunikationsobjekt „Sperren“ freigegeben werden soll.

 

    Sperren bei Wert

Optionen:

0

 

1

Über den Parameter wird festgelegt, bei welchem Wert die Sperre erfolgt.

 

    Zustand nach ETS-Download oder Busspannungswiederkehr senden

Optionen:

Gesperrt

 

Freigegeben

Über den Parameter wird festgelegt, ob der Eingangsstatus bei entsprechendem Ereignis gesendet wird.

Diese Parameter sind nur einstellbar, wenn der Parameter „Erweiterte Einstellungen“ sowie dessen untergeordneter Parameter „Kommunikationsobjekt „Sperren“ Aktivieren“ aktiviert wurden.

 

    Zyklisches Senden

Optionen:

immer aktiviert

 

Aktiviert bei angegebenem Wert

 

Aktiviert außer bei angegebenem Wert

Über den Parameter wird festgelegt, unter welchen Bedingungen Telegramme gesendet werden.

    Immer aktiviert:
Telegramme, die am Objekt „GFx: Eingang“ empfangen werden, werden direkt an das Objekt „GFx: Ausgang“ weitergeleitet und dort zyklisch gesendet.

    Aktiviert bei angegebenem Wert:
Nur bei Empfang eines bestimmten, eingestellten Werts wird dieser Wert über das Objekt „GFx: Ausgang“ zyklisch gesendet. Wenn ein anderer Wert am Objekt „GFx: Eingang“ empfangen wird, wird dieser Wert über das Objekt gesendet, aber nicht zyklisch wiederholt.

    Aktiviert außer bei angegebenem Wert:
Nur bei Empfang eines von dem eingestellten Wert abweichenden Werts wird dieser abweichende Wert über das Objekt „GFx: Ausgang“ zyklisch gesendet.

 

 

Funktion x (Logikfunktionen)

Die Applikation zu der jeweiligen Funktion 1 … 5 wird unter Applikation „Konfiguration – Zusätzliche Funktionen“ zugewiesen.

 

Grafik 17

Hinweis

Die nachfolgenden Parameter sind nur einstellbar, wenn unter der Applikation „Konfiguration – Zusätzliche Funktionen“ eine Applikation ausgewählt ist.

 

Die im Folgenden aufgeführten Applikationen stehen zur Verfügung.

    Deaktiviert

    Die Applikation ist nicht aktiv. Es stehen keine Parameter zur Verfügung.

    Telegramm zyklisch

    Nach Empfang eines Telegramms am Objekt „GFx: Eingang“ wird ein Telegramm mit demselben Inhalt über das Objekt „GFx: Ausgang“ zyklisch gesendet.

    Logik-Funktionen

    Mit der Applikation können bis zu zehn Eingangswerte miteinander verknüpft werden.

    Tor

    Mit der Applikation können bestimmte Signale gefiltert und der Signalfluss vorübergehend gesperrt werden.

    Treppenhauslicht

    Mit der Applikation können Schalt-Telegramme oder Wert-Telegramme mit einer Nachlaufzeit versehen werden.

    Verzögerung

    Mit der Applikation können über das Objekt „GFx: Eingang“ Telegramme empfangen werden.

    Min/Max

    Mit der Applikation können bis zu acht Eingangswerte miteinander verglichen werden.

    Szenenaktor

    Mit der Applikation ist es möglich, Szenen, die im Gerät hinterlegt sind, über den Empfang einer Szenennummer auf dem 1-Byte-Kommunikationsobjekt „Szenenaufruf“ aufzurufen.

    Sequenz

    Über den Parameter ist es möglich, mehrere Telegramme mit unterschiedlichen Werten in einer vordefinierten Reihenfolge (Sequenz) nacheinander über dasselbe Objekt auszusenden.

 

Funktions- und Ausstattungsmerkmale

 

Bezeichnung

64762-xxx

180 flex, Komfort Sensor mit Selectlinse

64764-xxx

180 flex, Komfort Sensor mit Multilinse

64765-xxx flex Bedienelement Bewegungssensor mit Orientierungslicht

Öffnungswinkel

180°

180°

170° horizontal, ±5° vertikal

Montagehöhe

0,8 … 1,2 m

0,8 … 2,2 m

0,8 … 1,2 m

Erfassungsbereiche

Längs zum Melder gehend

5 m

4 ... 5 m

5 m

Erfassungsbereiche

Quer zum Melder gehend

12 m

7 ... 8 m

3 m

Empfindlichkeit einstellbar

ja

ja

ja

Automatische Reichweitenstabilisierung

ja

ja

ja

Blendsicherheit

ja

ja

ja

Integrierte Testfunktion

ja

ja

ja

Abschaltverzögerung / Nachlaufzeit

ja

ja

ja

Zwangsabschaltung

ja

ja

ja

Kurzzeitimpuls (1 s)

nein

nein

ja

Helligkeitsschalten

ja

ja

ja

Bewegungskanäle

4

4

4

Tab. 1:    Funktions- und Ausstattungsmerkmale

 

 

Grafik 17

Hinweis

Bei Kombination der Bewegungsmelder-Sensoren mit dem Busankoppler sind die Trimmer funktionslos. Eine Nebenstellenbedienung ist nicht möglich.

 

 

Wert senden/Mehrfachbetätigung

Sende Wert Ein

 

Optionen:

Einzelbetätigung

 

Kurz-/Langbedienung

 

Mehrfachbetätigung

Über den Parameter wird festgelegt, auf welche Art die Kommunikation und das Versenden von Werten in Abhängigkeit des Betriebsmodus erfolgen soll.

    Einzelbetätigung

    Bei Betätigung der Funktion wird direkt der Wert „Ein“ auf den Bus gesendet. Es gibt keine Unterscheidung zwischen kurzer oder langer Betätigung.

    Kurz-/Langbedienung

    Bei Betätigung der Funktion wird zwischen kurzer und langer Betätigung unterschieden. Das Symbol, bzw. der Status sind immer abhängig von Wert 1.

    Bei kurzer Betätigung wird der Wert „Ein“ auf den Bus gesendet und so z. B. das Licht an- und ausgeschaltet.

    Bei langer Betätigung wird ein „alles aus“ gesendet - dafür gibt es dann im Gegensatz zum Kurzzeitbetrieb kein Symbol.

    Mehrfachbetätigung

    Bei Mehrfachbetätigung der Funktion wird zwischen kurzer und langer Betätigung unterschieden. Das Symbol, bzw. der Status sind immer abhängig von Wert 1.

 

Wert toggeln

 

Optionen:

Aktiviert

 

Deaktiviert

Bei Aktivierung des Parameters wird ein festgelegter Wert umgeschaltet.

Der Parameter ist nur verfügbar, wenn unter „Wert senden bei“ zuvor die Betriebsart „Einzelbetätigung“ oder „Kurz-/Langbedienung“ ausgewählt wurde.

 

Die folgenden zwei Parameter sind nur verfügbar, wenn der Parameter „Wert senden bei“ auf „Mehrfachbetätigung“ eingestellt wurde.

Maximale Zeit zwischen zwei Betätigungen

 

Optionen:

00.3 ... 00.5 ... 10.0 ss.f

Der Unterparameter „Maximale Zeit zwischen zwei Betätigungen“ legt fest, wie viel Zeit maximal zwischen zwei aufeinanderfolgenden Betätigungen vergehen darf, damit diese als Mehrfachbetätigung erkannt werden.

 

Sende Wert bei jeder Betätigung

 

Optionen:

Aktiviert

 

Deaktiviert

Bei Aktivierung des Parameters wird bei jeder Mehrfachbetätigung der entsprechende Wert auf den Bus gesendet.

 

Senden bei

Über die Parameter unter „Senden bei“ wird das Verhalten der Werte 1, 2 3 und 4 festgelegt. Abhängig von der Parametrierung wird festgelegt, welcher Wert gesendet und welcher Wert dem jeweiligen Datenpunkttyp zugeordnet wird.

 

Grafik 17

Hinweis

Wert 3 und Wert 4 sind nur einstellbar, wenn der Parameter „Sende Wert Ein“ auf „Mehrfachbetätigung“ parametriert wurde.

 

Wert senden bei: Einzelbetätigung

    Wert 1 / Wert 2 - Schalten [DPT 1.001]

 

 

Senden bei

Datentyp

Wert

Wert 1

Schließen

Schalten [DPT 1.001]

Aus

Ein

Wert 2

Keine Reaktion

̶

̶

 

 

 

Senden bei

Datentyp

Wert

Wert 1

Schließen

Schalten [DPT 1.001]

Aus

Ein

Wert 2

Öffnen

̶

Aus

Ein

 

 

 

Senden bei

Datentyp

Wert

Wert 1

Öffnen

Schalten [DPT 1.001]

Ein

Aus

Wert 2

Schließen

̶

Ein

Aus

 

    Wert 1 / Wert 2 - Zwangsbetrieb [DPT 2.001]

 

 

Senden bei

Datenpunkt

Wert

Wert 1

umschalten

Zwangsbetrieb [DPT 2.001]

kein Zwangsbetrieb

Zwangsbetrieb, Wert 0

Zwangsbetrieb, Wert 1

Wert 2

umschalten

̶

̶ kein Zwangsbetrieb

Zwangsbetrieb, Wert 0

Zwangsbetrieb, Wert 1

 

    Wert 1 / Wert 2 - Prozent [DPT 5.001]

 

 

Senden bei

Datentyp

Wert

Wert 1

Schließen

Prozent [DPT 5.001]

0 … 100 %

Wert 2

keine Reaktion

̶

̶

 

    Wert 1 / Wert 2 - 1 Byte ohne Vorzeichen [DPT 5.010]

 

 

Senden bei

Datentyp

Wert

Wert 1

Schließen

1 Byte [DPT 5.010]

0 … 255

Wert 2

keine Reaktion

̶

̶

 

    Wert 1 / Wert 2 - 1 Byte mit Vorzeichen [DPT 6.010]

 

 

Senden bei

Datentyp

Wert

Wert 1

Schließen

1 Byte mit Vorzeichen
[DPT 6.010]

-128 … 0 … 127

Wert 2

keine Reaktion

̶

̶

 

    Wert 1 / Wert 2 - 2 Byte ohne Vorzeichen [DPT 7.001]

 

 

Senden bei

Datentyp

Wert

Wert 1

Schließen

2 Byte [DPT 7.001]

0 … 65535

Wert 2

keine Reaktion

̶

̶

 

    Wert 1 / Wert 2 - 2 Byte mit Vorzeichen [DPT 8.001]

 

 

Senden bei

Datentyp

Wert

Wert 1

Schließen

2 Byte mit Vorzeichen
[DPT 8.001]

-32768 … 0 … 32767

Wert 2

keine Reaktion

̶

̶

 

    Wert 1 / Wert 2 - 4 Byte ohne Vorzeichen [DPT 12.001]

 

 

Senden bei

Datentyp

Wert

Wert 1

Schließen

4 Byte [DPT 12.001]

0 … 4294967295

Wert 2

keine Reaktion

̶

̶

 

    Wert 1 / Wert 2 - Temperatur [DPT 9.001]

 

 

Senden bei

Datentyp

Wert

Wert 1

Schließen

Temperatur [DPT 9.001]

-100 … 20 … 250 °C

Wert 2

keine Reaktion

̶

̶

 

    Wert 1 / Wert 2 - Helligkeitswert [DPT 7.013]

 

 

Senden bei

Datentyp

Wert

Wert 1

Schließen

Helligkeitswert [DPT 7.013]

0 … 400 … 65535 Lux

Wert 2

keine Reaktion

̶

̶

 

    Wert 1 / Wert 2 - Farbe [DPT 232.600]

 

 

Senden bei

Datentyp

Wert

Wert 1

Schließen

Farbe [DPT 232.600]

#000000 … #FFFFFF

Wert 2

keine Reaktion

̶

̶

 

Grafik 17

Hinweis

Der Farbwert kann auch durch Auswahl der farbigen Schaltfläche und dann mittels Farbfeld oder über die Schieberegler eingestellt werden.

 

    Wert 1 / Wert 2 – HVAC-Modus [DPT 20.102]

 

 

Senden bei

Datentyp

Wert

Wert 1

Schließen

HVAC-Modus [DPT 20.102]

Automatik

Komfort

Standby

Eco

Gebäudeschutz

Wert 2

keine Reaktion

̶

̶

 

Wert senden bei: Kurz-/Langbedienung

    Wert 1 / Wert 2 - Schalten [DPT 1.001]

 

 

Senden bei

Datentyp

Wert

Wert 1

Kurzbedienung

Schalten [DPT 1.001]

Aus

Ein

Wert 2

Langbedienung

Schalten [DPT 1.001]

Aus

Ein

 

    Wert 1 / Wert 2 - Zwangsbetrieb [DPT 2.001]

 

 

Senden bei

Datenpunkt

Wert

Wert 1

Kurzbedienung

Zwangsbetrieb [DPT 2.001]

kein Zwangsbetrieb

Zwangsbetrieb, Wert 0

Zwangsbetrieb, Wert 1

Wert 2

Langbedienung

̶

̶ kein Zwangsbetrieb

Zwangsbetrieb, Wert 0

Zwangsbetrieb, Wert 1

 

    Wert 1 / Wert 2 - Prozent [DPT 5.001]

 

 

Senden bei

Datentyp

Wert

Wert 1

Kurzbedienung

Prozent [DPT 5.001]

0 … 100 %

Wert 2

Langbedienung

̶

̶

 

    Wert 1 / Wert 2 - 1 Byte ohne Vorzeichen [DPT 5.010]

 

 

Senden bei

Datentyp

Wert

Wert 1

Kurzbedienung

1 Byte [DPT 5.010]

0 … 255

Wert 2

Langbedienung

̶

̶

 

    Wert 1 / Wert 2 - 1 Byte mit Vorzeichen [DPT 6.010]

 

 

Senden bei

Datentyp

Wert

Wert 1

Kurzbedienung

1 Byte mit Vorzeichen
[DPT 6.010]

-128 … 0 … 127

Wert 2

Langbedienung

̶

̶

 

    Wert 1 / Wert 2 - 2 Byte ohne Vorzeichen [DPT 7.001]

 

 

Senden bei

Datentyp

Wert

Wert 1

Kurzbedienung

2 Byte [DPT 7.001]

0 … 65535

Wert 2

Langbedienung

̶

̶

 

    Wert 1 / Wert 2 - 2 Byte mit Vorzeichen [DPT 8.001]

 

 

Senden bei

Datentyp

Wert

Wert 1

Kurzbedienung

2 Byte mit Vorzeichen
[DPT 8.001]

-32768 … 0 … 32767

Wert 2

Langbedienung

̶

̶

 

    Wert 1 / Wert 2 - 4 Byte ohne Vorzeichen [DPT 12.001]

 

 

Senden bei

Datentyp

Wert

Wert 1

Kurzbedienung

4 Byte [DPT 12.001]

0 … 4294967295

Wert 2

Langbedienung

̶

̶

 

    Wert 1 / Wert 2 - Temperatur [DPT 9.001]

 

 

Senden bei

Datentyp

Wert

Wert 1

Kurzbedienung

Temperatur [DPT 9.001]

-100 … 20 … 250 °C

Wert 2

Langbedienung

̶

̶

 

    Wert 1 / Wert 2 - Helligkeitswert [DPT 7.013]

 

 

Senden bei

Datentyp

Wert

Wert 1

Kurzbedienung

Helligkeitswert [DPT 7.013]

0 … 400 … 65535 Lux

Wert 2

Langbedienung

̶

̶

 

    Wert 1 / Wert 2 - Farbe [DPT 232.600]

 

 

Senden bei

Datentyp

Wert

Wert 1

Kurzbedienung

Farbe [DPT 232.600]

#000000 … #FFFFFF

Wert 2

Langbedienung

̶

̶

 

Grafik 17

Hinweis

Der Farbwert kann auch durch Auswahl der farbigen Schaltfläche und dann mittels Farbfeld oder über die Schieberegler eingestellt werden.

 

    Wert 1 / Wert 2 – HVAC-Modus [DPT 20.102]

 

 

Senden bei

Datentyp

Wert

Wert 1

Kurzbedienung

HVAC-Modus [DPT 20.102]

Automatik

Komfort

Standby

Eco

Gebäudeschutz

Wert 2

Langbedienung

̶

̶

 

Wert senden bei: Mehrfachbetätigung

    Wert 1 / Wert 2 / Wert 3 / Wert 4- Schalten [DPT 1.001]

 

 

Senden bei

Datentyp

Wert

Wert 1

1-fach Betätigung

Schalten [DPT 1.001]

aus

ein

toggeln

Wert 2

2-fach Betätigung

Schalten [DPT 1.001]

aus

ein

toggeln

Wert 3

3-fach Betätigung

Schalten [DPT 1.001]

aus

ein

toggeln

Wert 4

Langbedienung

4-fach Betätigung

Schalten [DPT 1.001]

aus

ein

toggeln

 

    Wert 1 / Wert 2 / Wert 3 / Wert 4 - Zwangsbetrieb [DPT 2.001]

 

 

Senden bei

Datenpunkt

Wert

Wert 1

1-fach Betätigung

Zwangsbetrieb [DPT 2.001]

kein Zwangsbetrieb

Zwangsbetrieb, Wert 0

Zwangsbetrieb, Wert 1

Wert 2

2-fach Betätigung

Zwangsbetrieb [DPT 2.001]

kein Zwangsbetrieb

Zwangsbetrieb, Wert 0

Zwangsbetrieb, Wert 1

Wert 3

3-fach Betätigung

Zwangsbetrieb [DPT 2.001]

kein Zwangsbetrieb

Zwangsbetrieb, Wert 0

Zwangsbetrieb, Wert 1

Wert 4

Langbedienung

4-fach Betätigung

Zwangsbetrieb [DPT 2.001]

kein Zwangsbetrieb

Zwangsbetrieb, Wert 0

Zwangsbetrieb, Wert 1

 

    Wert 1 / Wert 2 / Wert 3 / Wert 4 - Prozent [DPT 5.001]

 

 

Senden bei

Datentyp

Wert

Wert 1

1-fach Betätigung

Prozent [DPT 5.001]

0 … 100 %

Wert 2

2-fach Betätigung

Prozent [DPT 5.001]

0 … 100 %

Wert 3

3-fach Betätigung

Prozent [DPT 5.001]

0 … 100 %

Wert 4

Langbedienung

4-fach Betätigung

Prozent [DPT 5.001]

0 … 100 %

 

    Wert 1 / Wert 2 / Wert 3 / Wert 4 - 1 Byte ohne Vorzeichen [DPT 5.010]

 

 

Senden bei

Datentyp

Wert

Wert 1

1-fach Betätigung

1 Byte [DPT 5.010]

0 … 255

Wert 2

2-fach Betätigung

1 Byte [DPT 5.010]

0 … 255

Wert 3

3-fach Betätigung

1 Byte [DPT 5.010]

0 … 255

Wert 4

Langbedienung

4-fach Betätigung

1 Byte [DPT 5.010]

0 … 255

 

    Wert 1 / Wert 2 / Wert 3 / Wert 4 - 1 Byte mit Vorzeichen [DPT 6.010]

 

 

Senden bei

Datentyp

Wert

Wert 1

1-fach Betätigung

1 Byte mit Vorzeichen
[DPT 6.010]

-128 … 0 … 127

Wert 2

2-fach Betätigung

1 Byte mit Vorzeichen
[DPT 6.010]

-128 … 0 … 127

Wert 3

3-fach Betätigung

1 Byte mit Vorzeichen
[DPT 6.010]

-128 … 0 … 127

Wert 4

Langbedienung

4-fach Betätigung

1 Byte mit Vorzeichen
[DPT 6.010]

-128 … 0 … 127

 

    Wert 1 / Wert 2 / Wert 3 / Wert 4 - 2 Byte ohne Vorzeichen [DPT 7.001]

 

 

Senden bei

Datentyp

Wert

Wert 1

1-fach Betätigung

2 Byte [DPT 7.001]

0 … 65535

Wert 2

2-fach Betätigung

2 Byte [DPT 7.001]

0 … 65535

Wert 3

3-fach Betätigung

2 Byte [DPT 7.001]

0 … 65535

Wert 4

Langbedienung

4-fach Betätigung

2 Byte [DPT 7.001]

0 … 65535

 

    Wert 1 / Wert 2 / Wert 3 / Wert 4 - 2 Byte mit Vorzeichen [DPT 8.001]

 

 

Senden bei

Datentyp

Wert

Wert 1

1-fach Betätigung

2 Byte mit Vorzeichen
[DPT 8.001]

-32768 … 0 … 32767

Wert 2

2-fach Betätigung

2 Byte mit Vorzeichen
[DPT 8.001]

-32768 … 0 … 32767

Wert 3

3-fach Betätigung

2 Byte mit Vorzeichen
[DPT 8.001]

-32768 … 0 … 32767

Wert 4

Langbedienung

4-fach Betätigung

2 Byte mit Vorzeichen
[DPT 8.001]

-32768 … 0 … 32767

 

    Wert 1 / Wert 2 / Wert 3 / Wert 4 - 4 Byte ohne Vorzeichen [DPT 12.001]

 

 

Senden bei

Datentyp

Wert

Wert 1

1-fach Betätigung

4 Byte [DPT 12.001]

0 … 4294967295

Wert 2

2-fach Betätigung

4 Byte [DPT 12.001]

0 … 4294967295

Wert 3

3-fach Betätigung

4 Byte [DPT 12.001]

0 … 4294967295

Wert 4

Langbedienung

4-fach Betätigung

4 Byte [DPT 12.001]

0 … 4294967295

 

    Wert 1 / Wert 2 / Wert 3 / Wert 4 - Temperatur [DPT 9.001]

 

 

Senden bei

Datentyp

Wert

Wert 1

1-fach Betätigung

Temperatur [DPT 9.001]

-100 … 20 … 250 °C

Wert 2

2-fach Betätigung

Temperatur [DPT 9.001]

-100 … 20 … 250 °C

Wert 3

3-fach Betätigung

Temperatur [DPT 9.001]

-100 … 20 … 250 °C

Wert 4

Langbedienung

4-fach Betätigung

Temperatur [DPT 9.001]

-100 … 20 … 250 °C

 

    Wert 1 / Wert 2 / Wert 3 / Wert 4 - Helligkeitswert [DPT 7.013]

 

 

Senden bei

Datentyp

Wert

Wert 1

1-fach Betätigung

Helligkeitswert [DPT 7.013]

0 … 400 … 65535 Lux

Wert 2

2-fach Betätigung

Helligkeitswert [DPT 7.013]

0 … 400 … 65535 Lux

Wert 3

3-fach Betätigung

Helligkeitswert [DPT 7.013]

0 … 400 … 65535 Lux

Wert 4

Langbedienung

4-fach Betätigung

Helligkeitswert [DPT 7.013]

0 … 400 … 65535 Lux

 

    Wert 1 / Wert 2 / Wert 3 / Wert 4 - Farbe [DPT 232.600]

 

 

Senden bei

Datentyp

Wert

Wert 1

1-fach Betätigung

Farbe [DPT 232.600]

#000000 … #FFFFFF

Wert 2

2-fach Betätigung

Farbe [DPT 232.600]

#000000 … #FFFFFF

Wert 3

3-fach Betätigung

Farbe [DPT 232.600]

#000000 … #FFFFFF

Wert 4

Langbedienung

4-fach Betätigung

Farbe [DPT 232.600]

#000000 … #FFFFFF

 

Grafik 17

Hinweis

Der Farbwert kann auch durch Auswahl der farbigen Schaltfläche und dann mittels Farbfeld oder über die Schieberegler eingestellt werden.

 

    Wert 1 / Wert 2 / Wert 3 / Wert 4 – HVAC-Modus [DPT 20.102]

 

 

Senden bei

Datentyp

Wert

Wert 1

1-fach Betätigung

HVAC-Modus [DPT 20.102]

Automatik

Komfort

Standby

Eco

Gebäudeschutz

Wert 2

2-fach Betätigung

HVAC-Modus [DPT 20.102]

Automatik

Komfort

Standby

Eco

Gebäudeschutz

Wert 3

3-fach Betätigung

HVAC-Modus [DPT 20.102]

Automatik

Komfort

Standby

Eco

Gebäudeschutz

Wert 4

Langbedienung

4-fach Betätigung

HVAC-Modus [DPT 20.102]

Automatik

Komfort

Standby

Eco

Gebäudeschutz

 

Erweiterte Einstellungen

 

Optionen:

aktiviert

 

deaktiviert

    aktiviert

    Bei Aktivierung des Kontrollkästchens werden die erweiterten Einstellungen aktiviert.

    deaktiviert

    Es sind keine erweiterten Einstellungen verfügbar.

 

    Bedienfläche sperren

 

Optionen:

deaktiviert

 

Einschaltwert 0

 

Einschaltwert 1

    deaktiviert

    Die Bedienfläche ist deaktiviert.

    Einschaltwert 0

    Die Bedienfläche ist gesperrt, wenn der Wert 0 auf den Bus gesendet wird.

    Einschaltwert 1

    Die Bedienfläche ist gesperrt, wenn der Wert 1 auf den Bus gesendet wird.

 

    Zustand nach ETS-Download oder Busspannungswiederkehr

 

Optionen:

letzter Zustand

 

gesperrt

 

freigegeben

    letzter Zustand

    Das Gerät kehrt nach ETS-Download oder Busspannungswiderkehr zum letzten Zustand zurück.

    gesperrt

    Das Gerät ist nach ETS-Download oder Busspannungswiderkehr gesperrt.

    freigegeben

    Das Gerät ist nach ETS-Download oder Busspannungswiderkehr freigegeben.

 

Grafik 1

Hinweis

Der Parameter ist nur verfügbar, wenn der Parameter „Bedienfläche sperren“ auf „Einschaltwert 1“ oder „Einschaltwert 0“ parametriert ist.

 

 

Szenen

Unterscheidung zwischen Kurz- und Langbedienung

 

Optionen:

Aktiviert

 

Deaktiviert

Bei Aktivierung des Parameters unterscheidet die Szenen-Funktion zwischen Kurz- und Langbedienung.

 

Die nachfolgenden Parameter sind nur verfügbar, wenn der Parameter „Unterscheidung zwischen kurzer und langer Betätigung“ aktiviert wurde.

    Bei Kurzbedienung: Szenennummer

 

Optionen:

1 ... 64

Der Parameter legt die auszuwählende Szenennummer für den Kurzzeitbetrieb fest.

    Reaktion bei langer Bedienung

 

Optionen:

Weitere Szene aufrufen

 

Szene speichern

Der Parameter legt das Reaktionsverhalten bei Langbedienung fest.

    Bei langer Betätigung: Szenennummer

Optionen:

1 ... 64

Der Parameter ist nur dann verfügbar, wenn der Parameter „Reaktion bei langer Bedienung“ auf „Weitere Szene aufrufen“ parametriert wurde.

 

Die nachfolgenden Parameter sind nur verfügbar, wenn der Parameter „Unterscheidung zwischen kurzer und langer Betätigung“ deaktiviert wurde.

    Szenennummer

 

Optionen:

1 ... 64

Der Parameter legt die Szenennummer fest.

    Szene

 

Optionen:

senden

 

speichern

Der Parameter legt das Verhalten bei Aufruf einer Szene fest.

 

Erweiterte Einstellungen

 

Optionen:

aktiviert

 

deaktiviert

    aktiviert

    Bei Aktivierung des Kontrollkästchens werden die erweiterten Einstellungen aktiviert.

    deaktiviert

    Es sind keine erweiterten Einstellungen verfügbar.

 

    Bedienfläche sperren

 

Optionen:

deaktiviert

 

Einschaltwert 0

 

Einschaltwert 1

    deaktiviert

    Die Bedienfläche ist deaktiviert.

    Einschaltwert 0

    Die Bedienfläche ist gesperrt, wenn der Wert 0 auf den Bus gesendet wird.

    Einschaltwert 1

    Die Bedienfläche ist gesperrt, wenn der Wert 1 auf den Bus gesendet wird.

 

    Zustand nach ETS-Download oder Busspannungswiederkehr

 

Optionen:

letzter Zustand

 

gesperrt

 

freigegeben

    letzter Zustand

    Das Gerät kehrt nach ETS-Download oder Busspannungswiderkehr zum letzten Zustand zurück.

    gesperrt

    Das Gerät ist nach ETS-Download oder Busspannungswiderkehr gesperrt.

    freigegeben

    Das Gerät ist nach ETS-Download oder Busspannungswiderkehr freigegeben.

 

Grafik 1

Hinweis

Der Parameter ist nur verfügbar, wenn der Parameter „Bedienfläche sperren“ auf „Einschaltwert 1“ oder „Einschaltwert 0“ parametriert ist.

 

 

Geräteübersicht

In dieser Anleitung werden folgende Sensorvarianten für die Kombination von Bewegungsmeldern-Aufsätzen mit dem Busankoppler BA/U1.0.X beschrieben:

 

64762-xxx

 

180 flex, Komfort Sensor mit Selectlinse

Anwendungen in Räumen

    Schaltung von Beleuchtungsanlagen in Abhängigkeit von Helligkeit und/oder Bewegung.

    Zusätzliche Vorort-Bedienung über Schaltwippe mit wählbarer Ausschaltvorwarnung für die Anwendung in öffentlichen Treppenhäusern.

    Anbindung an Busch-Installationsbus® KNX mit Unterputz-Einsatz Busankoppler BA/U1.0.X möglich.

64764-xxx

 

180 flex, Komfort Sensor mit Multilinse

Anwendungen in Treppenhäusern

    Schaltung von Beleuchtungsanlagen in Abhängigkeit von Helligkeit und/oder Bewegung.

    Zusätzliche Vorort-Bedienung über Schaltwippe mit wählbarer Ausschaltvorwarnung für die Anwendung in öffentlichen Treppenhäusern.

    Auch für Montagehöhen von ca. 2,2 Meter geeignet.

    Anbindung an Busch-Installationsbus® KNX mit Unterputz-Einsatz Busankoppler BA/U1.0.X möglich.

64765-xxx

 

flex Bedienelement Bewegungssensor mit Orientierungslicht

Anwendungen in Treppenhäusern

    Schaltung von Beleuchtungsanlagen in Abhängigkeit von Helligkeit und/oder Bewegung.

    Bewegungsmelder-Tastschalter-Kombination mit Orientierungslicht.

    Anbindung an Busch-Installationsbus® KNX mit Unterputz-Einsatz Busankoppler BA/U1.0.X möglich.

 

 

Schaltfolge

Innerhalb von Schaltfolgen kann die Funktion von bis zu 5 Kommunikationsobjekten definiert werden. Wenn einer Schaltfolge ein Kommunikationsobjektblock zugewiesen wurde, wird dieser aktiviert. Die Kommunikationsobjekte werden aktiv, wenn die zugeordnete Schaltbedingung erfüllt ist.

Bei Aktivierung werden die Funktionalitäten sequentiell abgearbeitet. Je nach Zeitabstand zwischen den Betätigungen wird entschieden welches Kommunikationsobjekt und welche Funktion aktiv ist.

 

Funktion der Kommunikationsobjekte: KO xl

 

Optionen:

Deaktiviert

 

Schalter

 

Prozent

 

Byte

 

Szene

 

Farbe

 

HLK-Modus

Über den Parameter wird die Funktion der einzelnen Kommunikationsobjekte festgelegt.

 

Konfiguration: Schritt xl

Nachdem den Kommunikationsobjekten 1 – 5 eine Funktion zugewiesen wurde, kann diese unter dem Parameter Konfiguration für den jeweiligen Schritt innerhalb der Schaltfolge näher parametriert werden. Die verfügbaren Parameter sind abhängig von der zuvor ausgewählten Funktion der Kommunikationsobjekte 1 – 5.

Für die Tasten können bis zu 6 Schaltfolgen für das jeweilige Kommunikationsobjekt hinterlegt werden.

 

    Schalter

 

Optionen:

aus

 

ein

 

keine Reaktion

Über den Parameter wird festgelegt, welches Verhalten des Geräts bei z. B. Tastendruck ausgelöst werden soll.

    aus

    Der Wert „aus“ wird auf den Bus gesendet. Bei z. B. Tastendruck wird das Licht ausgeschaltet.

    ein

    Der Wert „ein“ wird auf den Bus gesendet. Bei z. B. Tastendruck wird das Licht eingeschaltet.

    keine Reaktion

    Bei Tastendruck wird kein Telegramm versendet.

 

    Prozent

 

Optionen:

0 ... 100 %

Wird die Funktion auf „Prozent“ parametriert, wird der aktuelle Helligkeitswert in Prozent auf den Bus gesendet. In Abhängigkeit des Wertes wird entschieden, ob das Licht bei erkannter Bewegung eingeschaltet werden soll.

 

    Byte

 

Optionen:

0 ... 1 ... 100

Wird die Funktion auf „Byte“ parametriert, wird der aktuelle Helligkeitswert auf den Bus gesendet. In Abhängigkeit des empfangenen Wertes wird entschieden, ob das Licht bei erkannter Bewegung eingeschaltet werden soll.

 

    Szene

 

Optionen:

1 ... 64

Wird die Funktion auf „Szene“ parametriert, sendet der Bewegungsmelder bei erkannter Bewegung eine Szenennummer auf den Bus. Über diese Nummer (bis zu 64 Szenen maximal) kann ein entsprechender Szenenaufruf ausgelöst werden (z. B. für unterschiedliche Lichtstimmungen).

 

    Farbe

 

Optionen:

#000000 ... #FFFFFF

Wird die Funktion auf „Farbe“ parametriert, sendet der Bewegungsmelder bei erkannter Bewegung einen Farbwert auf den Bus. Der Wert kann im Bereich von #000000 (Schwarz) bis #FFFFFF (Weiß) liegen und ermöglicht so die Ansteuerung farbfähiger Leuchten oder Lichtszenen.

 

    HLK-Modus

 

Optionen:

Automatik

 

Komfort

 

Standby

 

Eco

 

Gebäudeschutz

    Automatik

    Heizung, Lüftung oder Klimatisierung werden entsprechend der aktuellen Bedürfnisse gesteuert.

    Komfort

    Der HLK-Regler reguliert die Raumtemperatur auf Komfortstandard, um maximalen Wohn- oder Arbeitskomfort zu gewährleisten.

    Standby

    Im Standby wird die Leistung auf ein Minimum reduziert, um Energie zu sparen.

    Eco

    Die Energieeffizienz wird z. B. durch Absenken der Temperatur oder reduzierte Lüftungsstufen optimiert, um den Energieverbrauch zu minimieren.

    Gebäudeschutz

    Zum Gebäudeschutz wird auf eine minimale Betriebstemperatur oder Luftfeuchtigkeit eingestellt, ohne auf Komfort zu achten.

 

Reaktion bei langer Bedienung

 

Optionen:

entspricht einer kurzen Betätigung

 

Schritt 1

 

voriger Schritt

    entspricht einer kurzen Betätigung

    Ein langer Tastendruck wird so behandelt wie ein kurzer Tastendruck.

    Schritt 1

    Bei langer Betätigung wird Schritt 1 der Schaltfolge ausgeführt.

    voriger Schritt

    Bei langer Betätigung wird der Schritt ausgeführt, der vor dem zuletzt ausgeführten Schritt liegt.

 

Verhalten nach letztem Schritt

 

Optionen:

Richtungsänderung

 

Schritt 1

    Richtungsänderung

    Nach Erreichen des letzten Schrittes kehrt die Schaltfolge die Richtung um und läuft rückwärts durch die Schritte zurück zum ersten Schritt.

    Schritt 1

    Nach Erreichen des letzten Schrittes springt die Schaltfolge wieder zurück auf Schritt 1 und startet von vorne.

 

Werte nach Auswertezeitraum senden

 

Optionen:

aktiviert

 

deaktiviert

    aktiviert

    Bei Aktivierung des Kontrollkästchens kann ein Auswertezeitraum festgelegt werden.

    deaktiviert

    Es sind keine erweiterten Einstellungen verfügbar.

 

Auswertzeitraum

 

Optionen:

00.3 ... 02.0 ... 30.0

Der Parameter legt fest, in welchem Zeitraum das Gerät Messwerte erfassen soll. Nach Ablauf des Zeitraums werden die gesammelten und ausgewerteten Daten auf den KNX-Bus gesendet.

 

Grafik 17

Hinweis

Der Parameter ist nur einstellbar, wenn zuvor der Parameter „Werte nach Auswertezeitraum senden“ auf „aktiviert“ parametriert wurde.

 

Kommunikationsobjekt freigeben "Schaltfolge zurücksetzen"

 

Optionen:

aktiviert

 

deaktiviert

Bei Aktivierung des Parameters ist das Kommunikationsobjekt aktiv und kann genutzt werden, um die Schaltfolge jederzeit per Telegramm zurückzusetzen. Wird ein Telegramm auf dieses Kommunikationsobjekt gesendet, springt die Schaltfolge sofort wieder auf den ersten Schritt.

 

Erweiterte Einstellungen

 

Optionen:

aktiviert

 

deaktiviert

    aktiviert

    Bei Aktivierung des Kontrollkästchens werden die erweiterten Einstellungen aktiviert.

    deaktiviert

    Es sind keine erweiterten Einstellungen verfügbar.

 

    Bedienfläche sperren

 

Optionen:

deaktiviert

 

Einschaltwert 0

 

Einschaltwert 1

    deaktiviert

    Die Bedienfläche ist deaktiviert.

    Einschaltwert 0

    Die Bedienfläche ist gesperrt, wenn der Wert 0 auf den Bus gesendet wird.

    Einschaltwert 1

    Die Bedienfläche ist gesperrt, wenn der Wert 1 auf den Bus gesendet wird.

 

    Zustand nach ETS-Download oder Busspannungswiederkehr

 

Optionen:

letzter Zustand

 

gesperrt

 

freigegeben

    letzter Zustand

    Das Gerät kehrt nach ETS-Download oder Busspannungswiderkehr zum letzten Zustand zurück.

    gesperrt

    Das Gerät ist nach ETS-Download oder Busspannungswiderkehr gesperrt.

    freigegeben

    Das Gerät ist nach ETS-Download oder Busspannungswiderkehr freigegeben.

 

Grafik 1

Hinweis

Der Parameter ist nur verfügbar, wenn der Parameter „Bedienfläche sperren“ auf „Einschaltwert 1“ oder „Einschaltwert 0“ parametriert ist.

 

 

Schalten/Dimmen

bei kurzer Betätigung

 

Optionen:

Toggeln

Bei kurzer Betätigung erfolgt ein Umschalten der Schalt- bzw. Dimmfunktion.

 

bei langer Betätigung

 

Optionen:

Wechselnde Dimmrichtung

 

Dimmrichtung ändern, heller bei Ein

 

Dimmrichtung ändern, dunkler bei Ein

    Wechselnde Dimmrichtung

    Bei langer Betätigung wird die Dimmrichtung (heller/dunkler) angepasst.

    Dimmrichtung ändern, heller bei Ein

    Bei langer Betätigung wird die Dimmrichtung (heller/dunkler) angepasst. Die Beleuchtung wird beim Einschalten raufgedimmt.

    Dimmrichtung ändern, dunkler bei Ein

    Bei langer Betätigung wird die Dimmrichtung (heller/dunkler) angepasst. Die Beleuchtung wird beim Einschalten runtergedimmt.

 

Erweiterte Einstellungen

 

Optionen:

aktiviert

 

deaktiviert

    aktiviert

    Bei Aktivierung des Kontrollkästchens werden die erweiterten Einstellungen aktiviert.

    deaktiviert

    Es sind keine erweiterten Einstellungen verfügbar.

 

Die folgenden Parameter sind nur verfügbar, wenn der Parameter „Erweiterte Einstellungen“ aktiviert wurde.

    Dimmverfahren

 

Optionen:

Start-Stopp-Dimmen

 

Schrittdimmen

    Start-Stopp-Dimmen

    Das Dimmen erfolgt durch Versenden eines Start- bzw. Stopp-Telegramms.

    Schrittdimmen

    Das Dimmen erfolgt schrittweise.

Über den Parameter wird das Dimmverfahren festgelegt.

 

    Änderung pro Schritt

 

Optionen:

2 %

 

3 %

 

6 %

 

13 %

 

25 %

 

50 %

 

100 %

Über den Parameter wird die Änderung pro Schritt des Dimmwerts in Prozent festgelegt.

 

Grafik 17

Hinweis

Der Parameter ist nur einstellbar, wenn zuvor der Parameter „Dimmverfahren“ auf „Schrittdimmen“ parametriert wurde.

 

    Telegramm wird wiederholt alle

 

Optionen:

00.3 ... 00.6 ... 30.0 ss.f

Über den Parameter wird festgelegt in welcher Frequenz das Telegramm sich wiederholen soll. die Dauer festgelegt, ab der eine Betätigung als lang gilt.

 

Grafik 17

Hinweis

Der Parameter ist nur einstellbar, wenn zuvor der Parameter „Dimmverfahren“ auf „Schrittdimmen“ parametriert wurde.

 

    Langbedienung nach

 

Optionen:

00.3 ... 00.4 ... 30.0 ss.f

Über den Parameter wird die Dauer festgelegt, ab der eine Betätigung als lang gilt.

 

    Bedienfläche sperren

 

Optionen:

Deaktiviert

 

Einschaltwert 0

 

Einschaltwert 1

    Deaktiviert

    Der Bedienfläche ist deaktiviert.

    Einschaltwert 0

    Der Bedienfläche ist gesperrt, wenn der Wert 0 auf den Bus gesendet wird.

    Einschaltwert 1

    Der Bedienfläche ist gesperrt, wenn der Wert 1 auf den Bus gesendet wird.

 

    Zustand nach ETS-Download oder Busspannungswiederkehr

 

Optionen:

Letzter Zustand

 

Gesperrt

 

Freigegeben

    Letzter Zustand

    Das Gerät kehrt nach ETS-Download oder Busspannungswiderkehr zum letzten Zustand zurück.

    Gesperrt

    Das Gerät ist nach ETS-Download oder Busspannungswiderkehr gesperrt.

    Freigegeben

    Das Gerät ist nach ETS-Download oder Busspannungswiderkehr freigegeben.

 

Grafik 15

Hinweis

Der Parameter ist nur verfügbar, wenn der Parameter „Bedienfläche sperren“ auf „Einschaltwert 1“ oder „Einschaltwert 0“ parametriert ist.

 

 

Einsatzgebiete

Beleuchtungssysteme lassen sich durch Bewegungsmelder intelligent und bedarfsorientiert steuern.

Die Auswahl des richtigen Gerätes ist dabei abhängig von der Art der Räume, der Größe der zu überwachenden Fläche, der Einbausituation und der Art der zu erfassenden Bewegung. In Räumen, die von Menschen betreten werden, gibt es andere Erfassungssituationen als z. B. in Treppenhäusern.

 

 

Jalousie/Rollladen

Betriebsmodus

 

Optionen:

Jalousie

 

Rollladen

Über den Parameter wird der Betriebsmodus abhängig davon festgelegt, ob es sich bei der Funktion um eine Jalousie oder einen Rollladen handelt. Der Betriebsmodus definiert, ob es sich bei der Beschattungsoption um eine Option mit verstellbaren Lamellen handelt (Jalousie).

 

Lamellenbedienung

 

Optionen:

Kurz: Lamellenverstellung/Stopp, Lang: Fahren

 

Kurz: Fahren, Lang: Lamellenverstellung/Stopp

Die verfügbaren Parameteroptionen sind abhängig von der ausgewählten Option beim Parameter „Betriebsmodus“. Über die Optionen kann das Fahrverhalten der Jalousie bei kurzer oder langer Betätigung des Schalters festgelegt werden.

 

Rollladenbedienung

 

Optionen:

Kurz: Stopp, Lang: Fahren

 

Nur fahren

Die verfügbaren Parameteroptionen sind abhängig von der ausgewählten Option beim Parameter „Betriebsmodus“. Über die Optionen kann das Fahrverhalten des Rollladens bei kurzer oder langer Betätigung des Schalters festgelegt werden.

 

Erweiterte Einstellungen

 

Optionen:

aktiviert

 

deaktiviert

    aktiviert

    Bei Aktivierung des Kontrollkästchens werden die erweiterten Einstellungen aktiviert.

    deaktiviert

    Es sind keine erweiterten Einstellungen verfügbar.

 

Die folgenden Parameter sind nur verfügbar, wenn der Parameter „Erweiterte Einstellungen“ aktiviert wurde.

    Richtungswechsel Fahren nach

 

Optionen:

00.0 ... 00.0 ... 59.9 ss.f

Über den Parameter wird die Dauer eines Tastendrucks festgelegt, ab dem ein Richtungswechsel in der Betriebsart „Fahren“ erfolgen soll.

 

    Richtungswechsel Lamellenverstellung nach

 

Optionen:

01.0 ... 05.0 ... 59.9 ss.f

Über den Parameter wird die Dauer eines Tastendrucks festgelegt, ab dem ein Richtungswechsel in der Betriebsart „Lamellenverstellung“ erfolgen soll.

 

Grafik 17

Hinweis

Der Parameter ist nur einstellbar, wenn der Parameter „Betriebsmodus“ auf „Jalousie“ eingestellt wurde.

 

    Langbedienung nach

 

Optionen:

00.3 ... 00.4 ... 30.0 ss.f

Über den Parameter wird die Dauer festgelegt, ab der eine Betätigung als lang gilt.

 

    Bedienfläche sperren

 

Optionen:

deaktiviert

 

Einschaltwert 0

 

Einschaltwert 1

    deaktiviert

    Der Bedienfläche ist deaktiviert.

    Einschaltwert 0

    Der Bedienfläche ist gesperrt, wenn der Wert 0 auf den Bus gesendet wird.

    Einschaltwert 1

    Der Bedienfläche ist gesperrt, wenn der Wert 1 auf den Bus gesendet wird.

 

    Zustand nach ETS-Download oder Busspannungswiederkehr

 

Optionen:

Letzter Zustand

 

Gesperrt

 

Freigegeben

    Letzter Zustand

    Das Gerät kehrt nach ETS-Download oder Busspannungswiderkehr zum letzten Zustand zurück.

    Gesperrt

    Das Gerät ist nach ETS-Download oder Busspannungswiderkehr gesperrt.

    Freigegeben

    Das Gerät ist nach ETS-Download oder Busspannungswiderkehr freigegeben.

 

Grafik 17

Hinweis

Der Parameter ist nur verfügbar, wenn der Parameter „Bedienfläche sperren“ auf „Einschaltwert 1“ oder „Einschaltwert 0“ parametriert ist.

 

 

Schalter

Unterscheidung zwischen Kurz- und Langbedienung

 

Optionen:

aktiviert

 

deaktiviert

    aktiviert

    Bei Aktivierung des Kontrollkästchens erfolgt die Unterscheidung zwischen Kurz- und Langbedienung.

    deaktiviert

    Es gibt keine Unterscheidung zwischen Kurz- und Langbedienung.

 

Die folgenden zwei Parameter sind nur verfügbar, wenn der Parameter „Unterscheidung zwischen Kurz- und Langbedienung“ deaktiviert wurde.

    Reaktion beim Betätigen

 

Optionen:

Aus

 

Ein

 

Toggeln

 

keine Reaktion

    Aus

    Es erfolgt keine Reaktion bei Berührung.

    Ein

    Das Gerät reagiert bei Berührung.

    Toggeln

    Das Gerät schaltet bei Berührung um.

    keine Reaktion

    Es erfolgt keine Reaktion bei Berührung.

 

    Reaktion beim Loslassen

 

Optionen:

Aus

 

Ein

 

Toggeln

 

keine Reaktion

    Aus

    Es erfolgt keine Reaktion beim Loslassen.

    Ein

    Das Gerät reagiert beim Loslassen.

    Toggeln

    Das Gerät schaltet beim Loslassen um.

    keine Reaktion

    Es erfolgt keine Reaktion beim Loslassen.

 

Die folgenden zwei Parameter sind nur verfügbar, wenn der Parameter „Unterscheidung zwischen kurzer und langer Betätigung“ aktiviert wurde.

    Reaktion bei kurzer Bedienung

 

Optionen:

Aus

 

Ein

 

Toggeln

 

keine Reaktion

    Aus

    Es erfolgt keine Reaktion bei kurzer Betätigung.

    Ein

    Das Gerät reagiert bei kurzer Betätigung.

    Toggeln

    Das Gerät schaltet bei kurzer Betätigung um.

    keine Reaktion

    Es erfolgt keine Reaktion bei kurzer Betätigung.

 

    Reaktion bei langer Bedienung

 

Optionen:

Aus

 

Ein

 

Toggeln

 

keine Reaktion

    Aus

    Es erfolgt keine Reaktion bei langer Betätigung.

    Ein

    Das Gerät reagiert bei langer Betätigung.

    Toggeln

    Das Gerät schaltet bei langer Betätigung um.

    keine Reaktion

    Es erfolgt keine Reaktion bei langer Betätigung.

 

Erweiterte Einstellungen

 

Optionen:

aktiviert

 

deaktiviert

    aktiviert

    Bei Aktivierung des Kontrollkästchens werden die erweiterten Einstellungen aktiviert.

    deaktiviert

    Es sind keine erweiterten Einstellungen verfügbar.

 

Die folgenden Parameter sind nur verfügbar, wenn der Parameter „Erweiterte Einstellungen“ aktiviert wurde.

    Langbedienung nach

 

Optionen:

00.3 ... 00.4 ... 30.0 ss.f

Über den Parameter wird die Dauer festgelegt, ab der eine Betätigung als lang gilt.

 

    Bedienfläche sperren

 

Optionen:

Deaktiviert

 

Einschaltwert 0

 

Einschaltwert 1

    Deaktiviert

    Die Bedienfläche ist deaktiviert.

    Einschaltwert 0

    Die Bedienfläche ist gesperrt, wenn der Wert 0 auf den Bus gesendet wird.

    Einschaltwert 1

    Die Bedienfläche ist gesperrt, wenn der Wert 1 auf den Bus gesendet wird.

 

    Zustand nach ETS-Download oder Busspannungswiederkehr

 

Optionen:

Letzter Zustand

 

Gesperrt

 

Freigegeben

    Letzter Zustand

    Das Gerät kehrt nach ETS-Download oder Busspannungswiderkehr zum letzten Zustand zurück.

    Gesperrt

    Das Gerät ist nach ETS-Download oder Busspannungswiderkehr gesperrt.

    Freigegeben

    Das Gerät ist nach ETS-Download oder Busspannungswiderkehr freigegeben.

 

Grafik 17

Hinweis

Der Parameter ist nur verfügbar, wenn der Parameter „Bedienfläche sperren“ auf „Einschaltwert 1“ oder „Einschaltwert 0“ parametriert ist.

 

 

Taste x (Schaltfunktionen)

Die Applikation ist verfügbar, wenn unter „Konfiguration – Bedienfunktionen“ die Funktion „Taste x“ aktiviert wurde und den einzelnen Tasten Applikationen zugewiesen wurden.

 

Parameter Aktorstatuseingänge

Die Parameterseite ist nur verfügbar, wenn in der „Gerätekonfiguration – Sensorfunktion“ die Funktion „Helligkeits-/Dämmerungssensor“ aktiviert wurde. Zusätzlich muss in den allgemeinen Parametern des Helligkeits-/Dämmerungssensors der Parameter „Leuchtmittel im Erfassungsbereich“ aktiviert sein.

 

Aktor x: Aufwärmzeit des Leuchtmittels

 

Optionen:

2s (LED / Halogen)

 

150s (Energiesparlampe)

 

300s (Leuchtstofflampe)

    2s (LED / Halogen)

    Für den ausgewählten Aktor beträgt die Aufwärmzeit des Leuchtmittels bei Nutzung von LED/Halogen ungefähr 2 Sekunden.

    150s (Energiesparlampe)

    Für den ausgewählten Aktor beträgt die Aufwärmzeit des Leuchtmittels bei Nutzung von Energiesparlampen ungefähr 150 Sekunden.

    300s (Leuchtstofflampe)

    Für den ausgewählten Aktor beträgt die Aufwärmzeit des Leuchtmittels bei Nutzung von Leuchtstofflampen ungefähr 300 Sekunden.

 

 

Aufbau und Funktion

Der Bewegungsmelder ist ein Passiv-Infrarot-Bewegungsmelder. Er verwendet Telegramme über ein Zeitglied, wenn sich Wärmequellen im Erfassungsbereich bewegen. Er ist nur für den Innenbereich von Gebäuden ausgelegt und für die Deckenmontage konzipiert.

Der Bewegungsmelder sendet in Abhängigkeit von einer erkannten Wärmebewegung ein entsprechendes Bustelegramm an einen oder mehrere Busch-Installationsbus® KNX-Aktoren. Zusätzlich können Bustelegramme bei Über- oder Unterschreiten eines bestimmten Helligkeits- oder Temperaturschwellwertes gesendet werden. Auch die Messwerte der Außentemperatur und Umgebungshelligkeit können ausgewertet werden.

Die Programmierung erfolgt über die Softwareapplikation (ETS). Fernbedienung und Parametrierung können auch über die App erfolgen, wenn die Benutzung der App zuvor in der ETS freigegeben wurde.

Die Busch-Wächter® sind keine Einbruch- oder Überfallmelder und dienen nicht als Ersatz für eine Alarmanlage.

 

Die folgende Auflistung gibt eine Übersicht über die wichtigsten Funktionen:

    Integrierter Dämmerungssensor

    Helligkeitsunabhängiger Modus für Gehtest

    Automatische Störunterdrückung

    Automatische Blendsicherheit

    Automatische Reichweitenstabilisierung (Sommer/Winterbetrieb)

 

 

Umwelt

 

_Achtung_Entsorgung.emf

Denken Sie an den Schutz der Umwelt !

Gebrauchte Elektro- und Elektronikgeräte dürfen nicht zum Hausabfall gegeben werden.

    Das Gerät enthält wertvolle Rohstoffe, die wiederverwendet werden können. Geben Sie das Gerät deshalb an einer entsprechenden Annahmestelle ab.

 

Alle Verpackungsmaterialien und Geräte sind mit Kennzeichnungen und Prüfsiegeln für die sach- und fachgerechte Entsorgung ausgestattet. Entsorgen Sie Verpackungsmaterial und Elektrogeräte bzw. deren Komponenten immer über die hierzu autorisierten Sammelstellen oder Entsorgungsbetriebe.

Die Produkte entsprechen den gesetzlichen Anforderungen, insbesondere dem Elektro- und Elektronikgerätegesetz und der REACH-Verordnung.

(EU-Richtlinie 2012/19/EU WEEE und 2011/65/EU RoHS)

(EU-REACH-Verordnung und Gesetz zur Durchführung der Verordnung (EG) Nr.1907/2006)

 

 

 

Parameter Schwelle x

Die Parameterseite ist verfügbar, wenn zuvor der Parameter „Anzahl der Helligkeits-/Dämmerungsschwelle“ auf mindestens 1 eingestellt wurde.

 

Funktion

Optionen:

Helligkeitsschalter

 

Dämmerungsschalter

Über den Parameter wird die Schaltfunktion des Helligkeits-/Dämmerungssensors festgelegt.

    Helligkeitsschalter:

    Der Sensor fungiert als Helligkeitsschalter.

    Dämmerungsschalter:

    Der Sensor fungiert als Dämmerungsschalter.

Helligkeitsschwelle [lux]

 

Optionen:

1000 ... 20000 ... 100000

Der Parameter legt den Helligkeitsschwellwert fest.

Dämmerungsschwelle [lux]

 

Optionen:

1 ... 5 ... 1000

Der Parameter legt den Helligkeitsschwellwert fest.

 

Name für Schwelle x

 

Optionen:

<Name>

Über den Parameter kann ein Name für die Schwelle vergeben werden. Dieser wird anschließend dem Namen des Kommunikationsobjekts hinzugefügt.

 

Hysterese [%]

 

Optionen:

5 ... 20 ... 50

Das Senden des Ausgangstelegramms erfolgt nur, wenn der gemessene Dämmerungs-/Helligkeitswert unterhalb oder oberhalb der festgelegten Dämmerungs-/Helligkeitsschwelle zuzüglich Hysterese liegt.

 

Beispiel:

Bei einer Schwelle von 1000 Lux wird erst dann ein Telegramm erzeugt, wenn der Wert 20 % unterhalb oder oberhalb des festgelegten Wertes liegt.

 

Freigabeobjekt nutzen

 

Optionen:

Ja

 

Nein

Über den Parameter kann die Schwelle x aktiviert werden. Bei Aktivierung werden weitere Parameter zur Parametrierung des Verhaltens des Ausgangs freigegeben.

Freigabe mit

 

Optionen:

EIN-Telegramm

 

AUS-Telegramm

Über den Parameter wird festgelegt, ob die Objektfreigabe über ein EIN- oder AUS-Telegramm erfolgen soll.

    EIN-Telegramm:

    Die Objektfreigabe erfolgt über ein EIN-Telegramm.

    AUS-Telegramm:

    Die Objektfreigabe erfolgt über ein AUS-Telegramm

Nach Busspannungswiederkehr ist die Schwelle x aktiv

 

Optionen:

Ja

 

Nein

Über die Option „Ja“ wird das Verhalten nach Busspannungswiederkehr festgelegt, also ob die Funktion in Schwelle x aktiv ist oder nicht.

Ausgang sendet bei Freigabe

 

Optionen:

Kein Telegramm

 

Wert für den aktuellen Zustand

Über den Parameter wir das Verhalten des Ausgangs bei Aktivierung der Objektfreigabe festgelegt.

    Kein Telegramm:

    Bei Aktivierung der Objektfreigabe wird kein Telegramm gesendet.

    Wert für den aktuellen Zustand:

    Bei Aktivierung der Objektfreigabe wird der aktuelle Wert der Schwelle x gesendet.

Ausgang sendet bei Deaktivierung

 

Optionen:

Kein Telegramm

 

Wert für Überschreitung

 

Wert für Unterschreitung

Über den Parameter wir das Verhalten des Ausgangs bei Deaktivierung der Objektfreigabe festgelegt.

    Kein Telegramm:

    Bei Deaktivierung der Objektfreigabe wird kein Telegramm versendet.

    Wert für Überschreitung:

    Bei Deaktivierung der Objektfreigabe wird der Wert gesendet, der im Parameter „Wert bei Überschreiten der Schwelle x“ eingestellt ist.

    Wert für Unterschreitung:

    Bei Deaktivierung der Objektfreigabe wird der Wert gesendet, der im Parameter „Wert bei Unterschreiten der Schwelle x“ eingestellt ist.

 

Objekt Eingang Schwelle x nutzen [2 Bytes Fließkomma]

 

Optionen:

Ja

 

Nein

Bei Aktivierung dieses Parameters wird das Kommunikationsobjekt „Eingangswert Schwelle x“ freigeschaltet, über das die Dämmerungs-/Helligkeitsschwelle, auf die der Kanal reagieren soll, über den Bus geändert werden kann.

 

Objekt Schwelle x Anlernen nutzen [1 Bit]

 

Optionen:

Ja

 

Nein

Bei Aktivierung dieses Parameters wird das Kommunikationsobjekt „Schwelle x anlernen“ freigeschaltet. Über ein 1-Bit-Telegramm kann der aktuell gemessene Dämmerungs-/Helligkeitswert als neue Schwelle übernommen werden, auf die der Kanal reagieren soll.

 

Objekttyp Schwelle x

 

Optionen:

Schalter

 

Zwangsbetrieb

 

1 Byte Wert [0%..100%]

 

1 Byte Wert [0..255]

 

Szenennummer

 

RTR-Betriebsmodus

Über den Parameter „Objekttyp Schwelle x“ wird festgelegt, welcher KNX-Datentyp gesendet wird, wenn die Schwelle über- oder unterschritten wird. Dadurch können unterschiedliche Anwendungen realisiert werden – zum Beispiel die Beschattung herunterfahren, wenn die Sonneneinstrahlung zu stark ist.

Über den Parameter wird der Objekttyp des ausgewählten Schwellwerts parametriert.

    Schalter:

    Der Objekttyp wird als Schalter definiert.

    Zwangsbetrieb:

    Der Objekttyp wird als Zwangsbetrieb definiert.

    1 Byte Wert [0%..100%]:

    Der Objekttyp wird als prozentualer 1-Byte-Wert definiert.

    1 Byte Wert [0..255]:

    Der Objekttyp wird als numerischer 1-Byte-Wert definiert.

    Szenennummer:

    Der Objekttyp wird als Szenennummer definiert.

    RTR Betriebsmodus:

    Der Objekttyp wird als RTR-Betriebsmodus definiert.

 

Schaltobjekt Schwelle x sendet

 

Optionen:

bei Änderung

 

zyklisch

 

bei Änderung und zyklisch

Über den Parameter wird festgelegt, wann der Wert des Kommunikationsobjekts „Ausgang Schwelle x“ auf den Bus gesendet werden soll.

    Bei Änderung:

    Der Wert wird nur bei einer Zustandsänderung auf den Bus gesendet.

    Zyklisch:

    Der Wert wird nur zyklisch auf den Bus gesendet.

    Bei Änderung und zyklisch:

    Der Wert wird sowohl bei einer Zustandsänderung als auch zyklisch auf den Bus gesendet.

 

Ausgangsobjekt sendet beim

 

Optionen:

Unterschreiten und Überschreiten

 

Überschreitung

 

Unterschreitung

Über den Parameter wird festgelegt, bei welchem Verhalten des Schwellwerts das Ausgangsobjekt ein Telegramm versenden soll.

    Unterschreiten und Überschreiten:

    Das Ausgangsobjekt sendet bei Unterschreitung und Überschreitung des Schwellwerts ein Telegramm.

    Überschreiten:

    Das Ausgangsobjekt sendet nur bei Überschreitung des Schwellwerts ein Telegramm.

    Unterschreiten:

    Das Ausgangsobjekt sendet nur bei Unterschreitung des Schwellwerts ein Telegramm.

 

Wert bei Unterschreiten der Schwelle x

Über den Parameter wird festgelegt, welcher Wert beim Unterschreiten des Schwellwerts zuzüglich Hysterese und nach Ablauf der „Mindestdauer der Unterschreitung“ über das Objekt „Ausgang Schwelle x“ auf den Bus gesendet wird.

Die verfügbaren Werte hängen von der Konfiguration des Parameters „Objekttyp Schwellwert x“ ab. Folgende Varianten sind konfigurierbar:

Schalter

 

Optionen:

0

 

1

Zwangsbetrieb

 

Optionen:

EIN, Zwangsbetrieb aktiv

 

AUS, Zwangsbetrieb aktiv

 

Zwangsbetrieb deaktiviert

1-Byte-Wert [0%..100%]

 

Optionen:

0..100

1-Byte-Wert [0.255]

 

Optionen:

0..255

Szenennummer

 

Optionen:

1..64

RTR-Betriebsart

 

Optionen:

Auto

 

Komfort

 

Standby

 

ECO

 

Frost-/Hitzeschutz

 

Wert bei Überschreiten der Schwelle x

Über den Parameter wird festgelegt, welcher Wert beim Überschreiten des Schwellwerts zuzüglich Hysterese und nach Ablauf der „Mindestdauer der Überschreitung“ über das Objekt „Ausgang Schwelle x“ auf den Bus gesendet wird.

Die verfügbaren Werte hängen von der Konfiguration des Parameters „Objekttyp Schwellwert x“ ab.

Schalter

 

Optionen:

0

 

1

Zwangsbetrieb

 

Optionen:

EIN, Zwangsbetrieb aktiv

 

AUS, Zwangsbetrieb aktiv

 

Zwangsbetrieb deaktiviert

1-Byte-Wert [0%..100%]

 

Optionen:

0..100

1-Byte-Wert [0.255]

 

Optionen:

0..255

Szenennummer

 

Optionen:

1..2..64

RTR-Betriebsart

 

Optionen:

Auto

 

Komfort

 

Standby

 

ECO

 

Frost-/Hitzeschutz

 

Mindestdauer der Unterschreitung

 

Optionen:

Keine

 

5 s

 

10 s

 

30 s

 

1 min

 

5 min

 

10 min

 

30 min

Mit dem Parameter wird die Mindestdauer der Unterschreitung festgelegt, sodass das Objekt nicht bei jeder kleinen Helligkeitsänderung sofort sendet, sondern erst nach einer bestimmten Zeit.

Dieser Parameter ist verfügbar, wenn der Parameter „Ausgangsobjekt sendet bei“ auf „Unter- und Überschreiten“ oder nur „Unterschreiten“ eingestellt ist.

 

Mindestdauer der Überschreitung

 

Optionen:

Keine

 

5 s

 

10 s

 

30 s

 

1 min

 

5 min

 

10 min

 

30 min

Mit dem Parameter wird die Mindestdauer der Überschreitung festgelegt, sodass das Objekt nicht bei jeder kleinen Helligkeitsänderung sofort sendet, sondern erst nach einer bestimmten Zeit.

Dieser Parameter ist verfügbar, wenn der Parameter „Ausgangsobjekt sendet bei“ auf „Unter- und Überschreiten“ oder nur „Überschreiten“ eingestellt ist.

 

Aufwärmzeit des Leuchtmittels

 

Optionen:

2s (LED / Halogen)

 

150s (Energiesparlampe)

 

300s (Leuchtstofflampe)

Über den Parameter wird die Aufwärmzeit der Leuchte in Abhängigkeit von ihrem jeweiligen Typ festgelegt. Erst nach Ablauf dieser Zeit wird die Helligkeit erneut gemessen, um anschließend den Kunstlichtanteil aus dem gemessenen Wert herauszurechnen.

    2s (LED / Halogen):

    Die Aufwärmzeit für LED und Halogen beträgt ungefähr 2 Sekunden.

    150s (Energiesparlampe):

    Die Aufwärmzeit für Energiesparlampen beträgt ungefähr 150 Sekunden.

    300s (Leuchtstofflampe):

    Die Aufwärmzeit für Leuchtstofflampe beträgt ungefähr 300 Sekunden.

 

 

Hinweise zum Umweltschutz

Allgemeine Parameter

Die Funktion ist verfügbar, wenn unter „Gerätekonfiguration - Sensorfunktion“ der „Helligkeits-/Dämmerungssensor“ aktiviert wurde.

 

Objekt Ausgang Umgebungslicht [Lux] nutzen

 

Optionen:

Nein

 

Ja

    Nein:

    Kommunikationsobjekt „BRI - Dämmerung/Helligkeit - Ausgang natürliches Umgebungslicht [lux]“ ist nicht freigeschaltet.

    Ja:

    Kommunikationsobjekt „BRI - Dämmerung/Helligkeit - Ausgang natürliches Umgebungslicht [lux]“ ist freigeschaltet.

Über den Parameter kann das 2-Byte-Kommunikationsobjekt „BRI - Dämmerung/Helligkeit - Ausgang natürliches Umgebungslicht [lux]“ (Ausgang) freigeschaltet werden. Über dieses Objekt wird die berechnete Umgebungshelligkeit gesendet, die aus der gemessenen Helligkeit abzüglich der Helligkeitsänderung durch ein- oder ausgeschaltete Leuchtmittel im Erfassungsbereich des Melders errechnet wird.

 

 

Umgebungshelligkeit senden

 

Optionen:

Bei Änderung

 

Zyklisch

 

Bei Änderung und zyklisch

Der Parameter ist nur verfügbar, wenn der Parameter „Objekt Ausgang Umgebungslicht [Lux] nutzen“ auf „Ja“ parametriert wurde.

    Bei Änderung:

    Die Umgebungshelligkeit wird nur bei Änderung des Werts gesendet.

Die Umgebungshelligkeit wird gesendet, wenn die Änderung größer ist als [und min. 3 Lux]

 

Optionen:

1 ... 10 ... 100 %

 

    Zyklisch:

    Die Umgebungshelligkeit wird zyklisch gesendet.

Umgebungshelligkeit senden alle

 

Optionen:

5 s

 

10 s

 

30 s

 

1 min

 

5 min

 

10 min

 

30 min

    Bei Änderung und zyklisch:

    Die Umgebungshelligkeit wird bei Änderung des Werts und zyklisch gesendet.

Die Umgebungshelligkeit wird gesendet, wenn die Änderung größer ist als [und min. 3 Lux]

 

Optionen:

1 ... 10 ... 100 %

Umgebungshelligkeit senden alle

 

Optionen:

5 s

 

10 s

 

30 s

 

1 min

 

5 min

 

10 min

 

30 min

 

 

Hellligkeitserfassung

 

Optionen:

intern

 

extern

Über den Parameter wird festgelegt, wie die Helligkeitserfassung erfolgen soll.

    intern:

    Die Helligkeitserkennung erfolgt über den internen Sensor.

    extern:

    Die Helligkeitserkennung erfolgt über einen externen Sensor.

    Wenn der Parameter auf „extern“ eingestellt wird, wird das Kommunikationsobjekt „BRI - Dämmerung/Helligkeit - Eingang externe Helligkeit [lux]“ freigeschaltet.

 

Anzahl der Helligkeits-/Dämmerungsschwellen

 

Optionen:

0 ... 3

Über den Parameter wird die Anzahl der Helligkeits- bzw. Dämmerungsschwellen festgelegt. Es können bis zu drei unabhängige Schwellen definiert werden, die für unterschiedliche Anwendungen verwendet werden können. Jede Schwelle hat ihr eigenes Kommunikationsobjekt.

Bei Festlegung einer Anzahl von Helligkeits-/Dämmerungsschwellen > 0 werden die Parameterseiten „Parameter Schwelle x“ freigegeben.

 

Leuchtmittel im Erfassungsbereich

 

Optionen:

Ja

 

Nein

Der Parameter legt fest, ob sich ein Leuchtmittel in Erfassungsreichweite befindet. Indem die Leuchtmittel im Erfassungsbereich definiert werden, kann beim Schalten eines solchen Leuchtmittels die zusätzlich erzeugte Helligkeit aus der gemessenen Helligkeit herausgerechnet werden.

Bei Aktivierung des Parameters wird der Unterparameter „Anzahl der Aktorstatuseingänge“ freigegeben.

    Ja

    Es befindet sich ein Leuchtmittel im Erfassungsbereich.

    Nein

    Es befindet sich kein Leuchtmittel im Erfassungsbereich.

Anzahl der Aktorstatuseingänge

 

Optionen:

0 ... 8

Der Parameter legt die Anzahl der Aktorstatuseingänge fest. Jeder Aktorstatuseingang steht für ein Leuchtmittel, das sich im Erfassungsbereich des Bewegungsmelders befindet. Erkennt der Melder, dass ein Aktor ein Leuchtmittel einschaltet, kann er die dadurch zusätzlich erzeugte Helligkeit aus dem gemessenen Gesamtwert herausrechnen - ebenso, wenn das Leuchtmittel wieder ausgeschaltet wird. Jeder Aktorstatuseingang kann einzeln über die Parameterseite „Parameter Aktorstatuseingänge“ parametriert werden.

 

Einstellungen beim Download überschreiben

 

Optionen:

Ja

 

Nein

Der Parameter ist nur verfügbar, wenn der Parameter „Leuchtmittel im Erfassungsbereich“ auf „Ja“ und die Anzahl der Aktorstatuseingänge > 0 eingestellt ist.

    Ja:

    Beim erneuten Download der Applikation in den Bewegungsmelder werden die über Objekte veränderbaren Werte mit den parametrierten Werten der ETS-Applikation überschrieben.

    Nein:

    Beim erneuten Download der Applikation in den Bewegungsmelder werden die über Objekte veränderbaren Werte nicht mit den parametrierten Werten der ETS-Applikation überschrieben.

 

 

Helligkeits-/Dämmerungssensor

Sperrfunktion

 

Grafik 17

Hinweis

Die folgenden Parameter sind nur verfügbar, wenn unter „Bewegungsmelder“ das Kontrollkästchen „EXT“ aktiviert ist

 

Sperrfunktion nutzen

 

Optionen:

Nein

 

Ja

    Nein

    Es ist kein Objekt vorhanden, mit dem der Melder gesperrt oder freigegeben werden kann.

    Ja

    Es wird ein 1-Bit Kommunikationsobjekt (Eingang) „Erfassung aktivieren“ freigegeben. Über dieses Objekt kann der Melder freigegeben oder gesperrt werden. Während der Sperrung werden vom Melder keine Telegramme gesendet.

 

Freigabe mit

 

Optionen:

Ein-Telegramm

 

Aus-Telegramm

    Ein-Telegramm

    Beim Empfang des Wertes 1 auf dem Objekt „Bewegung freigeben (Eingang)“ wird der Melder freigegeben und bei dem Wert 0 gesperrt.

    Aus-Telegramm

    Beim Empfang des Wertes 0 auf dem Objekt „Bewegung freigeben (Eingang)“ wird der Melder freigegeben und bei dem Wert 1 gesperrt.

 

Melder ist nach Busspannungswiederkehr

Optionen:

Freigegeben

 

Deaktiviert

    Freigegeben

    Nach einer Busspannungsunterbrechung oder Neuprogrammierung des Gerätes sowie nach einem Reset ist der Melder betriebsbereit.

    Deaktiviert

    Nach einer Busspannungsunterbrechung oder Neuprogrammierung des Gerätes sowie nach einem Reset ist der Melder deaktiviert und muss für die Freigabe „Sperrfunktion nutzen“ aktiviert werden.

 

Ausgang sendet bei Freigabe

 

Optionen:

Kein Telegramm

 

Aktuellen Zustand

 

Einmalig Wert für Einschalten

 

Einmalig Wert für Ausschalten

    Kein Telegramm

    Bei der Freigabe wird kein Telegramm gesendet.

    Aktuellen Zustand

    Bei der Freigabe prüft der Melder, ob eine Bewegung stattgefunden hat und die Helligkeit unterhalb der Helligkeitswertschwelle liegt. Wenn ja, wird der Einzelwert für Einschalten gesendet. Andernfalls wird der Einzelwert für Ausschalten gesendet.

    Einmalig Wert für Einschalten

    Bei der Freigabe wird einmalig der Wert gesendet, der unter dem Parameter „Wert für Einschalten“ parametriert ist.

    Einmalig Wert für Ausschalten

    Bei der Freigabe wird einmalig der Wert gesendet, der unter dem Parameter „Wert für Ausschalten“ parametriert ist.

 

Ausgang sendet beim Sperren

Optionen:

Kein Telegramm

 

Ausschalten nach Ablauf der Nachlaufzeit

 

Einmalig Wert für Einschalten

 

Einmalig Wert für Ausschalten

    Kein Telegramm

    Während der Sperrung wird kein Telegramm gesendet.

    Ausschalten nach Ablauf der Nachlaufzeit

    Während der Sperrung wird die Ausschaltverzögerung von vorne gestartet und der Melder sendet erst nach Ablauf dieser Zeit den unter dem Parameter „Wert für Ausschalten“ parametrierten Wert.

    Einmalig Wert für Einschalten

    Während der Sperrung wird einmalig der Wert gesendet, der unter dem Parameter „Wert für Einschalten“ parametriert ist.

    Einmalig Wert für Ausschalten

    Während der Sperrung wird einmalig der Wert gesendet, der unter dem Parameter „Wert für Ausschalten“ parametriert ist.

 

 

Sicherheitshinweise

 

_Gefahr_elektrische-Spannung.emf

Gefahr – Elektrische Spannung !

Elektrische Spannung! Lebensgefahr und Brandgefahr durch elektrische Spannung in Höhe von 100 … 240 V.

Bei direktem oder indirektem Kontakt mit spannungsführenden Teilen kommt es zu einer gefährlichen Körperdurchströmung. Elektrischer Schock, Verbrennungen oder der Tod können die Folge sein.

    Arbeiten am 100 … 240 V-Netz dürfen nur durch Elektrofachpersonal ausgeführt werden.

    Schalten Sie vor der Montage oder Demontage die Netzspannung frei.

    Verwenden Sie das Gerät nie mit beschädigten Anschlusskabeln.

    Öffnen Sie keine fest verschraubten Abdeckungen am Gehäuse des Geräts.

    Verwenden Sie das Gerät nur, wenn es sich in technisch einwandfreiem Zustand befindet.

    Nehmen Sie keine Änderungen oder Reparaturen am Gerät, an seinen Bestandteilen und am Zubehör vor.

    Halten Sie das Gerät von Wasser und feuchten Umgebungen fern.

 

_Achtung_leer.emf

Achtung ! – Geräteschaden durch äußere Einflüsse !

Feuchtigkeit und eine Verschmutzung des Geräts können zur Zerstörung des Geräts führen.

        Schützen Sie das Gerät bei Transport, Lagerung und im Betrieb vor Feuchtigkeit, Schmutz und Beschädigungen.

 

 

Erfassungsbereiche 64765-xxx

Abb. 14:    Erfassungsbereiche 64765-xxx

 

Aktivieren

 

Optionen:

Ja

 

Nein

    Ja

    Der Sensor wird für die Bewegungserfassung in dieser Applikation verwendet.

    Nein

    Der Sensor wird ausgeschaltet.

 

Empfindlichkeit

 

Optionen:

Niedrig

 

Mittel

 

Hoch

    Niedrig

    Empfohlene Empfindlichkeit bei größeren Wärmequellen im Sichtbereich des Sensors.

    Mittel

    Empfohlene Empfindlichkeit bei kleineren Wärmequellen im Sichtbereich des Sensors.

    Hoch

    Standardempfindlichkeit für die Nutzung im Außenbereich.

 

Grafik 17

Hinweis

Die Reichweite lässt sich nicht über die Empfindlichkeit verändern. Die Empfindlichkeit lässt sich für jeden Sensor separat einstellen.

 

 

Erfassungsbereiche 64762-xxx / 64764-xxx

Abb. 13:    Erfassungsbereiche 64762-xxx / 64764-xxx

 

Aktivieren

 

Optionen:

Ja

 

Nein

    L / R

    Steht für Sensor Links / Sensor Rechts

    Ja

    Der Sensor wird für die Bewegungserfassung in dieser Applikation verwendet.

    Nein

    Der Sensor wird ausgeschaltet.

Empfindlichkeit

 

Optionen:

Niedrig

 

Mittel

 

Hoch

    Niedrig

    Empfohlene Empfindlichkeit bei größeren Wärmequellen im Sichtbereich des Sensors.

    Mittel

    Empfohlene Empfindlichkeit bei kleineren Wärmequellen im Sichtbereich des Sensors.

    Hoch

    Standardempfindlichkeit für die Nutzung im Außenbereich.

 

Grafik 17

Hinweis

Die Reichweite lässt sich nicht über die Empfindlichkeit verändern. Die Empfindlichkeit lässt sich für jeden Sensor separat einstellen.

Cybersecurity

Die Branche ist verstärkt mit Internetsicherheitsrisiken konfrontiert. Um Stabilität, Sicherheit und Robustheit seiner Lösungen zu erhöhen, hat ABB im Rahmen des Produktentwicklungsprozesses offiziell Robustheitsprüfungen zur Internetsicherheit eingeführt.

Die folgenden Maßnahmen sind Voraussetzungen für den sicheren Betrieb ihrer Busch-Installationsbus® KNX-Anlage.

Bei Missachtung übernimmt Busch-Jaeger keine Haftung.

 

Verhinderung des Zugangs zu den unterschiedlichen Medien

Die Basis jedes Schutzkonzeptes bildet die sorgfältige physische Abschottung des Systems gegen unberechtigten Zugriff.

Nur befugte Personen (Installateur, Hausmeister, Nutzer) physischen Zugang zu dem IP-Netzwerk bzw. Bussystem und seiner Komponenten haben. Bei der Planung und Installation müssen die Medien (Kabel, Bluetooth®, Wireless) und die kritischen Punkte bestmöglich geschützt werden.

Unterverteilungen mit Busch-Installationsbus® KNX-Geräten sollten verschlossen sein, oder sich in Räumen befinden, zu denen nur befugte Personen Zugang haben um das unerlaubte Entfernen oder Hinzufügen von Modulen zu verhindern.

 

Busverkabelung

    Die Leitungsenden der Busch-Installationsbus® KNX Kabel sollten nicht sichtbar sein oder aus der Wand herausstehen, weder im noch außerhalb des Gebäudes.

    Busleitungen im Außenbereich oder in begrenzt geschützten Bereichen stellen ein erhöhtes Risiko dar. Der physische Zugang zum Busch-Installationsbus® KNX Bussystem sollte hier besonders erschwert werden.

 

IP-Verkabelung innerhalb des Gebäudes

Das lokale Netzwerk stellt eine sensible Komponente für die sichere Kommunikation dar. Ein unautorisierter Zugriff auf das lokale Netzwerk muss verhindert werden. Daher sind die üblichen Sicherheitsmechanismen für IP-Netzwerke anzuwenden. Diese sind beispielsweise:

    Sichere Verschlüsselung von Drahtlosnetzwerken

    Verwendung starker Passwörter und Schutz dieser vor unbefugten Personen

    Physikalischer Zugriff auf Netzwerkschnittstellen (Ethernet-Schnittstellen) sollten nur in geschützten Bereichen möglich sein.

    MAC-Filter

 

Anbindung an das Internet

Um Missbrauch zu verhindern, dürfen keine Router-Ports vom Internet in das Gebäudenetzwerk oder Heimnetzwerk für Busch-Installationsbus® KNX-Komponenten geöffnet werden. Für sichere Fernzugriffe eignet sich ein VPN-Tunnel oder das myBusch-Jaeger Portal.

 

Sicherheit von Benutzerkonten

Setzen Sie bei der Erstinbetriebnahme ein starkes Zugangspasswort. Verwenden Sie Passwörter, die werkseitig festgelegt wurden, nur für die erste Anmeldung.

Passwörter geheim halten und einen Passwortmanager mit Zwei-Faktor-Anmeldung verwenden, z. B. Keepass.